Bothels Abwehrchef über den Meisterschaftskampf und seine Rolle im Team

Beyer: „Natürlich wollen wir Tabellenführer bleiben“

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Abwehrchef Sven Beyer ruft Woche für Woche seine Leistung ab. Der Botheler hat einen großen Anteil daran, dass der Kreisliga-Spitzenreiter erst 16 Gegentore kassiert hat.

Bothel - Von Mareike Ludwig. 16 Gegentore in 19 Spielen sprechen für sich. Einen nicht unerheblichen Anteil an dieser mehr als guten Bilanz hat Sven Beyer. Der Abwehrchef des Fußball-Kreisligisten TuS Bothel lässt durch seine Kopfballstärke und seinem robusten Zweikampfverhalten den Gegner erst gar nicht in die Gefahrenzone kommen. Im Interview spricht der 28-Jährige offen über den Dreikampf an der Tabellenspitze, seine Rolle im Team und die kommende Partie gegen den MTSV Selsingen.

Herr Beyer, im Schnitt kassiert Ihr Team 0,8 Tore pro Spiel. Macht Sie diese Zahl als Abwehrspieler stolz?

Sven Beyer: Selbstverständlich ist es schön, dass ich einen Teil dazu beitragen kann. Als Innenverteidiger ist es aber auch meine Aufgabe, darauf zu achten, dass die Null steht.

Wie würden Sie Ihre Rolle auf dem Platz beschreiben?

Beyer: Ich habe von hinten die beste Übersicht über das gesamte Spielfeld. Somit versuche ich, die Jungs zu dirigieren und anzuspornen. Wichtig ist, dass wir hinten sicher stehen. Bislang klappt es ja sehr gut.

Morgen geht es nun gegen den abstiegsbedrohten MTSV Selsingen. Ist ein Sieg daher Pflicht?

Sven Beyer: Auf jeden Fall! Wenn wir konzentriert zur Sache gehen, sollte es aber nicht schiefgehen. Wir wissen, wie eng es oben in der Tabelle zugeht, und dass wir uns daher keine Ausrutscher erlauben dürfen.

Damit sprechen Sie die ärgsten Verfolger TV Sottrum und TuS Westerholz schon an. Denken Sie, dass es bis zum letzten Spieltag ein Dreikampf um den Aufstieg bleibt?

Beyer: Ja, ich denke schon, dass sich bis zum Schluss keine der drei Mannschaften absetzt. Daher erwarte ich packende Duelle.

Sottrum und Westerholz spielen morgen direkt gegeneinander. Sind Sie schon auf den Ausgang der Partie gespannt?

Beyer: Natürlich. Jeder achtet doch auf seine direkten Gegner. Ich gucke immer interessiert darauf und verfolge daher intensiv das Geschehen.

Und wem drücken Sie morgen die Daumen?

Beyer: Eine Punkteteilung wäre mir am liebsten. Daher hoffe ich auf ein Unentschieden, damit wir uns mit einem Sieg etwas Luft verschaffen.

Hätten Sie überhaupt gedacht, dass Ihr Team als Aufsteiger so lange ganz oben mithalten kann?

Beyer: Ehrlich gesagt schon. Unsere Zielvorgabe war zwar nicht der Aufstieg, aber jetzt wollen wir natürlich auch weiterhin Tabellenführer bleiben.

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