Cusimano mit Wadenproblemen raus

Bothel verliert bei Bjarne Stölpes Debüt mit 1:3

Bjarne Stölpe läuft mit dem Ball am Fuß über den Platz.
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Bjarne Stölpe (am Ball) gab in der zweiten Halbzeit sein Debüt für den TuS Bothel.

Die Spieler der zweiten Herren des TuS Bothel wollten „Aushilfe“ Steven Richter im Sturm sehen und sie bekamen ihn - allerdings als Linksverteidiger.

Bothel – „Steven in den Sturm. Steven in den Sturm. Steven, Steven, Steven in den Sturm“, sangen die Spieler der zweiten Herren des TuS Bothel wiederholend. Sie saßen am Vereinsheim und verfolgten das Kreisliga-Spiel der Ersten gegen den Bremervörder SC. Ihrer Forderung kam Trainer Dennis Schlifelner in der 70. Minute nach. Allerdings brachte er Steven Richter positionsgetreu für Linksverteidiger Wilhelm Nowakowski. Zwar kam der Gastgeber im Anschluss noch einmal heran, verlor letztlich aber mit 1:3 (0:3).

Bothel begann mit einem 4-2-3-1-System. Philipp Mählmann ersetzte den arbeitsbedingt fehlenden Jannis Koffmane, der unter der Woche im Pokalspiel gegen den TSV Bülstedt/Vorwerk noch in der Startelf gestanden hatte. Ebenfalls neu dabei: Bjarne Stölpe. Er kam in der 46. Minute für den verletzten Gianfranco Cusimano, der laut Schlifelner „Wadenprobleme“ hatte. Dem vom TuS Brockel gekommenen Neuzugang, der zuletzt aufgrund von Kniebeschwerden auf sein Debüt warten musste, attestierte der Coach „ein gutes Spiel auf der Sechserposition“.

Zuvor hatte sein Team innerhalb von 15 Minuten aber drei Tore kassiert. Das 0:1 fiel durch einen „Kullerball“. Nowakowski versuchte, den Ball aus dem Strafraum zu klären, schoss aber Mitspieler Malte Woltmann an. Von dessen Körper fiel der Ball vor die Füße des Bremervörder Angreifers Jöran Engelke, der mit einem Schuss in die linke untere Ecke Bothels Keeper Sascha Denell keine Chance ließ (15.). „Insgesamt waren wir in der ersten Halbzeit einfach zu passiv und haben den letzten Schritt gegen den Ball nicht gemacht, den es braucht“, analysierte Schlifelner. Bezeichnend dafür das 0:2. Einen Schuss von Bremervörders Kapitän Pascal Steingröver parierte Denell noch stark, doch drei Teamkollegen schafften es nicht, den Nachschuss zu verhindern, sodass Jan-Simon Klotz erhöhte (26.). Nur vier Minuten später machte es Steingröver aus zehn Metern dann selbst. In dieser Phase hatte Bothel allerdings durchaus auch Chancen, um zu verkürzen – Cusimano (18./23.), Cedric Neuschwander (35.) und Sebastian Wichern (45.) vergaben aber aus der Distanz.

„So ein 0:3 zur Pause aufzuholen, ist dann natürlich schwer“, wusste Schlifelner, dessen Team durch Neuschwander in der 80. Minute noch einmal rankam. Kurz zuvor hätte Bothel bereits verkürzen können. Ein Schuss von Mählmann aus 16 Metern knallte an die Unterkante der Latte und von da aus wohl nicht hinter die Linie. „Sicher bin ich mir da aber nicht. Danach ist es auf jeden Fall Hand und Elfmeter“, ärgerte sich der Coach über den nicht gegebenen Strafstoß. Dennoch gab sich der Kreisligist nicht auf und kam nach dem 1:3 beinahe zum Anschlusstreffer. Doch Wichern (82.) und der eingewechselte Sven Beyer vergaben (89.).

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