Bothel unterliegt Hambergen ohne Stürmer und verletzten Regisseur Meinke – 0:1

Wo ist Ahrens?

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Fast synchron: Bothels Julian Prinz (l.) und Hambergens Frederik Nagel (r.) gehen mit gestrecktem Bein zum Ball.

Bothel - Von Vincent Wuttke. Die anfängliche Euphorie bei den Bezirksliga-Fußballern des TuS Bothel ist nach der 0:1 (0:0)-Heimniederlage gegen den FC Hambergenwohl endgültig verflogen. Zu allen Verletzungssorgen treibt Coach Peter Ullrich jetzt auch noch Stürmer Cedric Ahrens die Sorgenfalten auf die Stirn. Der Leistungsträger fehlte unabgemeldet.

Während seine Spiele nach der enttäuschenden Niederlage vom Platz schlichen, musste Ullrich erklären, dass es bei seiner Mannschaft nicht mehr läuft. „Aktuell sieht es bei uns schlecht aus. Wir sind in einem Tief.“ Die Hiobsbotschaften gab es schon vor der Partie. Christoph Meinke fällt aufgrund eines Muskelfaserrisses etwa vier Wochen aus, Ahrens, sein kongenialer Partner im Angriff, blieb ohne Angabe von Gründen fern. „Cedric ist einfach nicht erschienen. Das Verhalten ist natürlich mehr als grenzwertig“, war Ullrich sichtlich angefressen. Da Mittelfeldstratege Bastian Hollmann ebenfalls verletzt fehlte, blieb von Bothels Kreativabteilung nur wenig übrig.

So war es kein Wunder, dass die Gastgeber Hambergen das Spiel gestalten ließen und hinten dicht machten. Das klappte durchaus gut, die Mannen aus dem Kreis Osterholz hatten in einem schwachen Spiel ebenfalls kaum Chancen. Gefährlich wurde es für Bothels Schlussmann Christian Riesebeck nur bei gelegentlichen Weitschüssen.

Während das Spiel dahinplätscherte und es mehr als eine Halbzeit lang so aussah, als ob es 0:0 ausgehen würde, entschied ein sehenswerter Freistoß aus 20 Metern von Hambergens Finn-Niklas Klaus die Partie (50.). „Die Standardsituation hat das Spiel entschieden. Dem Freistoß ging aber eine unglaubliche Fehlerkette meiner Mannschaft vorraus,“ so Ullrich. Mit dem Tor war abzusehehen, dass Bothel als Verlierer vom Platz gehen würde, denn der Aufsteiger spielte mit der Notbesetzung in der Offensive auch nach dem Rückstand völlig harmlos.

In der Schlussphase versuchten Abwehrspieler Sven Beyer und der bei der letzten Ecke nach vorne stürmende Keeper Riesebeck, den Angriff zu beleben – ebenfalls ohne Erfolg. Ullrich verfolgte die Partie dabei merkwürdig ruhig und fast schon stoisch. Nach dem Spiel schlug er aber Alarm: „Aktuell sind wir gegen Gegner, mit denen wir uns eigentlich auf Augenhöhe befinden, nur Punktelieferanten! Wir machen uns zu allem Überfluss das Leben auch noch selber schwer!“

Da passte es zu Bothels Siuation, dass nach der Halbzeit auch noch Kapitän Torsten Hoops umknickte und mit schmerzverzerrtem Gesicht ausgewechselt wurde. Die Sorgen werden vor dem Derby am Mittwoch beim TV Stemmen also nicht kleiner.

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