Bothel gewinnt  3:2 gegen Langwedel-Völkersen

Ahrens versüßt Meyer den Einstand

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Bothels Philipp Mählmann (l.) ackerte im Mittelfeld auf der Sechs und nimmt in dieser Szene Langwedels Gianluca Müller den Ball ab.

Bothel - Von Vincent Wuttke. Dariusz Sztorc hatte aus seinem Team den kürzesten Weg zum Sportplatz des TuS Bothel – eigentlich. „Ich bin aber zu den Jungs gefahren und mit denen gekommen“, meinte der Trainer des Fußball-Bezirksligisten FSV Langwedel-Völkersen, der in Rotenburg wohnt. Für den 47-Jährigen gab es bei der 2:3 (1:1)-Niederlage auch ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten. Der Pole hatte vor 15 Jahren als Spieler unter Co-Trainer Tomas Meyer für den Rotenburger SV in der Oberliga gespielt. Meyer unterstützt nun das Botheler Trainerteam und gab seinen erfolgreichen Einstand am Spielfeldrand.

Der neue Mann beim TuS Bothel brauchte 20 Minuten, um anzukommen. Ziemlich ruhig verfolgte der Scheeßeler den Auftritt seines Teams. Doch dann war Meyer wieder ganz der Alte und peitschte seine Mannschaft mit Kommandos an.

Der Trainer-Routinier war jedenfalls bestens ausgestattet für die neue Aufgabe. Einen Notizblock und eine Taktiktafel hatte er dabei. Auf dieser tüftelte Meyer, „zur Visualisierung, wo auf dem Feld Löcher entstehen“, erklärte er. Zunächst hatte Meyer viel zu tun beim Suchen von Lösungen, denn seine Elf offenbarte viele Freiräume. „Die zweieinhalb Wochen ohne Wettkampf waren klar zu merken. Das war nicht alles gut“, gestand Bothels Spielertrainer Christoph Meinke. 

Antreiber beim Einstand: Bothels Coach Tomas Meyer.

Die Gäste nutzten die Lücken auch ohne zahlreiche Stammspieler wie Daniel Throl (Knöchelverletzung) Niclas Tiedemann (ausgekugelte Schulter), Tobias Pröttel (Lungenentzündung), Marvin Wasmuth (Dienst) und Jakob Glaser (Knieverletzung) aus. Nach zwei Kopfball-Bogenlampen von Bothels Luca Griech schoss Thorben Wendt die Langwedeler Führung (5.). Allerdings machte Griech seinen Fehler wieder wett und fand mit einer Flanke den Kopf von Gianfranco Cusimano – 1:1 (21.). In der Folge vergaben Bothels Frenk Günter (25.) und Langwedels Sören Grimm (30.) beste Chancen, bevor es nach dem Seitenwechsel turbulenter wurde. 

„Wir hätten fünf oder sechs Tore machen können“, meinte Meinke, dessen Kapitän Bastian Hollmann sein Comeback feierte. Cusimano brachte Bothel nach einer Stunde in Führung. Fünf Minuten später traf Bastian Heimbruch zum 2:2. Er war aufgrund der vielen Ausfälle aus der Reserve aufgerückt und zur Pause eingewechselt worden. „Ich wusste, dass er für ein Tor gut ist“, so Sztorc. 

Der entscheidende Treffer fiel in der 75. Minute. Nach einem vermeintlichen Foul von Nüsret Yüksel an Cedric Ahrens zeigte Referee Mirel-Ioan Arghir (Bremen) auf den Punkt. Ahrens verwandelte und beförderte seine Mannschaft mit dem dritten Sieg in Serie auf den siebten Rang. „Das Ergebnis stimmt nicht. Deshalb machen wir uns mit keiner guten Laune auf den Rückweg“, bilanzierte Sztorc, bevor es für ihn über den Umweg Langwedel nach Rotenburg ging.

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