Bothel freut sich auf heutiges Pokalspiel, Visselhövede ist das Derby egal

Ullrich will gute Werbung

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Wiedersehen mit den alten Kollegen: Ob Bothels Neuzugang Luca Griech jedoch in der Startelf steht, ist noch nicht klar.

Bothel - Von den einen gemocht, von den anderen eher als störend empfunden: Die Qualifikationsrunde im Fußball-Bezirkspokal hat für Kreisliga-Aufsteiger TuS Bothel und seinen heutigen Gegner, den Bezirksligisten VfL Visselhövede, unterschiedliche Prioritäten. „Das ist Vorbereitung. Ich lege da keinen großen Wert auf das Spiel. Auch die Brisanz dieses Derbys ist mir egal“, gesteht Visselhövedes Coach Joachim Keck. Anpfiff ist um 19 Uhr in Bothel.

Beim Underdog und Kreispokalsieger ist indes durchaus eine Vorfreude spürbar. „Auch wenn wir noch nicht konditionell bei 100 Prozent sind, ist der Pokal uns nicht egal. Zumal ja auch Zuschauer da sein werden. Denen wollen wir ein vernünftiges Spiel zeigen – alles andere wäre doch eine schlechte Werbung“, betont Bothels Trainer Peter Ullrich, der auch ganz klar den Einzug in die nächste Runde als Ziel ausgibt.

Zwei Botheler Neuzugänge dürften besonders motiviert sein: Mittelfeldspieler Luca Griech und Torwart Hendrik Meinke gehörten noch vor wenigen Wochen dem Kader der Heidestädter an. Zumindest Meinke wird aber nicht von Beginn an spielen. Ullrich hat sich für dieses Spiel auf den bisherigen Stammkeeper Christian Riesebeck festgelegt.

In der Offensive muss Bothel einen herben Verlust kompensieren: Goalgetter Cedric Ahrens fällt aufgrund einer Muskelverletzung definitiv aus. Und auch hinter dem Einsatz vom Leitwolf Christoph Meinke steht ein dickes Fragezeichen – er hat sich eine Knöchelverletzung zugezogen. „Ein Risiko will ich nicht eingehen“, sagt Ullrich.

Das gilt auch für Joachim Keck auf Visselhöveder Seite: Während die Brüder Arben und Atdhe Hailiti noch im Urlaub im Kosovo sind, fallen auch Claas Bargfrede nach einer Knie-OP und Marten Schwarz mit einer Mittelfußprellung länger aus. „Ich bin froh, wenn wir da verletzungsfrei rauskommen“, hat Keck nur ein Ziel – und das lautet nicht, unbedingt eine Runde weiterzukommen. Zumal er um Bothels Stärke weiß: „Wir sind nur aufgrund der Liga Favorit, wissen aber, dass Bothel ein Bomben-Team hat und uns auch fordern wird.“

maf

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