TC Grün-Weiß Rotenburg gelingt mit Kijametovic die Rückkehr in die Oberliga / „Da muss man echt stolz sein“

18 TC Grün-Weiß Rotenburg: Ein bosnischer „Hingucker“ und gereifte Talente

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Siegertypen: Zlatan Burina, Aziz Kijametovic, Sebastian Loss, Semir Burina, Lars Rademacher (v.l.).

Rotenburg - Wie gut, dass Zlatan Burina so gut vernetzt ist und seine Kontakte in die alte Heimat pflegt – letztlich waren die Verbindungen des Trainers wohl entscheidend dafür, dass die Tennis-Herren des TC GW Rotenburg im Sommer den Titel in der Landesliga errungen haben und in die Oberliga zurückgekehrt sind. Aufstiegsgarant war der damals erst 16-jährige Aziz Kijametovic aus Bosnien-Herzegowina, der an Position zwei spielte.

Das sieht auch Coach Burina so: „Er hat alle Einzel gewonnen und nur ein Doppel verloren – da gibt es nichts zu diskutieren.“ Und das verlorene Doppel an der Seite von Semir Burina war ohnehin abgeschenkt worden, nachdem auf dem Nebenplatz Lars Rademacher und Sebastian Loss im alles entscheidenden Spiel den noch benötigten Aufstiegspunkt zum 3:3 gegen den Bremer TV von 1896 eingefahren hatten. Übrigens in der Halle – die einbrechende Dunkelheit hatte einen Umzug nötig gemacht.

Für Coach Burina und seine Stamm-Crew, bestehend aus Semir Burina, Aziz Kijametovic, Lars Rademacher und Sebastian Loss, war die Rückkehr in die Oberliga alles andere als Pflicht gewesen – auch wenn die Grün-Weißen zu Jahresbeginn dort schon in der Wintersaison der Klassenerhalt geschafft hatten. Schließlich mussten die Rotenburger zum Sommer den Weggang ihrer Spitzenkraft Tarik Burina verkraften. Eine Sitution, die sie an der Wümme kennen. Siehe Mauro Piras, siehe Felix Samsel.

„Und wir wussten ja nicht genau, wie Aziz einschlägt. Ob er einen kühlen Kopf wie Boris Becker hat oder nicht“, so Zlatan Burina. Kijametovic wischte mögliche Bedenken schnell vom roten Sand – und war auch für das heimische Publikum der neue „Hingucker“. Die eigenen Talente profitierten von der Verpflichtung. Vor allem Lars Rademacher und Sebastian Loss, die sich an Position drei sowie vier weiterentwickelten und ebenfalls positive Einzelbilanzen und weiße Westen im Doppel vorweisen konnten. „Lars hat sich stabilisiert und ist reifer geworden – Sebastian zeigt das, was man von einem Youngster erwartet“, ist Coach Burina äußerst zufrieden. Vor allem im Doppel war auch Semir Burina eine Bank, wenngleich er im Einzel den schwersten Stand von allen hatte. Coach Burina betont denn auch: „Wenn man guckt, was seit Jahren aus dem eigenen Verein an Spielern kommt, muss man echt stolz sein.“

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