Weitere Talente für den Rotenburger SV

Bolm kehrt gereift zurück

Mann der Zukunft: Peter Bolm hat sich in dreieinhalb Jahren beim JFV A/O/Heeslingen stark entwickelt und soll seine Athletik und sein Tempo nun für den Rotenburger SV in der Oberliga aufs Feld bringen.
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Mann der Zukunft: Peter Bolm hat sich in dreieinhalb Jahren beim JFV A/O/Heeslingen stark entwickelt und soll seine Athletik und sein Tempo nun für den Rotenburger SV in der Oberliga aufs Feld bringen.

Rotenburg – Mit dem Aufstieg in die Fußball-Oberliga wird der Rotenburger SV für talentierte Spieler immer interessanter. Nun hat der nächste Youngster zugesagt: Peter Bolm kehrt nach dreieinhalb Jahren beim JFV A/O/Heeslingen zurück an die Wümme und sorgt bei Trainer Tim Ebersbach für einen verbalen Freudensprung: „Ein richtig guter Junge. Er kann in der Offensive jede Position spielen und bringt alles mit.“ Der 18-Jährige war zuletzt in der U 19-Niedersachsenliga unterwegs und erzielte bei acht Einsätzen sieben Tore.

Bis zum Ende 2016 gehörte der Scheeßeler noch der U 15 des JFV Rotenburg an und stach aus dem Team von Trainer Niklas Niestädt heraus. Dann entschied er sich zum Wechsel, um „einen Schritt nach vorne“ zu machen, wie er damals sagte. Inzwischen sind ein paar mehr daraus geworden. Bolm ist in seinem Jahrgang eines der größten Talente der Region.

Ebersbach: „Er ist eine richtige Maschine“

„Peter weiß noch gar nicht, was für eine Athletik er hat und wie schnell er ist. Ihm traue ich eine positive Überraschung zu“, urteilt Ebersbach und erinnert sich an den ersten Kontakt vor einem Jahr: „Da war er noch ein Jugendlicher. Jetzt ist er eine richtige Maschine mit einer wahnsinnigen Physis – und menschlich ein feiner Kerl.“ Bolm selbst schmunzelt und meint: „Ja, ich habe einiges gemacht, nicht nur das klassische Pumpen.“ Schließlich weiß er, was ihn erwartet. „Ich will den Sprung in die Herren schaffen und mich in der Oberliga etablieren – das wäre der Optimalfall. Ich gehe da aber ganz entspannt ran“, sagt der Schüler des Ratsgymnasiums.

Bei A/O/Heeslingen hat er meist offensiv die linke Außenbahn beackert. „In der Jugend habe ich in der Regionalliga aber auch schon Außenverteidiger oder Stürmer gespielt. Ich bin da ganz flexibel“, erzählt er.

Auch Nasir und Riffel neu dabei

So wie Bolm damals bei seinem Wechsel zum Nachbarn die Freigabe bekommen hatte, so erhielt er sie nun für den RSV. „Ein großes Dankeschön, wir hatten ein sehr gutes Gespräch mit Klaas Knaack“, verweist Rotenburgs Sportlicher Leiter Torsten Krieg-Hasch auf den Austausch mit dem Vorsitzenden des JFV A/O/B/H/H, dem Nachfolger von A/O/Heeslingen.

Gleiches gilt übrigens für Komeill Nasir. Der Mittelfeldspieler kehrt nach drei Jahren ebenfalls aus der Heeslinger U 19 zurück und will versuchen, sich in den Rotenburger Oberliga-Kader zu spielen. Ebenso wie Marcel Riffel, der auch aus der Niedersachsenliga – allerdings vom JFV Verden/Brunsbrock – kommt und heute seinen 19. Geburtstag feiert. In der Rotenburger Jugend spielte er bereits zusammen mit Max und Jan Friesen. „Marcel und Komeill sind Perspektivspieler, ich bin gespannt, wie weit sie schon sind“, meint Ebersbach. Gut möglich, dass sich beide aber zunächst über die zweite Mannschaft ihre Spielpraxis holen müssen.

Geklärt ist inzwischen, dass nach Tim Portratz auch Daniel Reuter und Atilla Iscan im Oberliga-Kader bleiben. „Atilla möchte es sich nach seiner langen Krankheit noch einmal beweisen. Er hat bereits sein altes Kampfgewicht“, verrät Ebersbach. Somit stehen noch zwei Fragezeichen – die hinter Mathis Wulff und Yannick Malende.

Von Matthias Freese

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