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Bogenschießen-AK-Damen (SV Jeersdorf)

Margit Müller, Silke Ahlers und Ursula Schneider (v.l.) vom SV Jeersdorf haben in der Altersklasse ihre DM-Bronzemedaille im Bogenschießen erfolgreich verteidigt.

Jeersdorf - Konstanz und Konzentration gehören zu den wichtigen Eigenschaften beim Bogenschießen. Margit Müller, Silke Ahlers und Ursula Schneider haben sie gehabt. Und so wiederholten die Altersklassen-Schützinnen des SV Jeersdorf denn auch ihre Bronzemedaille aus dem Vorjahr bei den Deutschen Meisterschaften im Freien (WA) in Hallbergmoos in Bayern.

Mit der Konzentration war es dabei gar nicht so leicht. Die Anlage liegt schließlich direkt am Münchener Flughafen. „Das war ein harter Kampf, da bei sich zu bleiben und den Fokus bei sich zu haben“, erinnert sich Margit Müller. Hin zu kamen hochsommerliche Temperaturen von oben, aber auch von unten, denn geschossen wurde auf Kunstrasen. „Und der war gigantisch warm, weil nicht gewässert wurde.“

Dennoch platzierten Müller (569 Ringe), Ahlers (533) und Schneider (531) ihre jeweils 72 Pfeile mit dem Carbonbogen so gut auf der Scheibe, dass Platz drei hinter dem SV Eberstadt und der RSG Düren heraussprang. „Es war aber schwerer als beim ersten Mal, weil der Druck höher war. Wir hatten es schon mal geschafft und wollten es unbedingt wieder schaffen“, erklärt Müller, die mit ihren Mitstreiterinnen bereits die Landesmeisterschaft gewonnen hatte.

„Drei Mal ist Jeersdorfer Recht“

Die drei Trainingseinheiten pro Woche, die das Trio vor der Deutschen Meisterschaft eingelegt hatte, sollten sich also lohnen. Und die Anspannung bei Trainer Jürgen Schneider auch. Es war auch der einzige, der über die aktuellen Zwischenstände auf dem Laufenden war. „Ich wollte es gar nicht wissen, sonst ist die Nervosität zu groß. Und Jürgen muss es immer aushalten, weil wir im Wettkampf auch ein bisschen den Fahrstuhl machen“, sagt Müller und lacht.

In diesem Jahr soll möglichst das Bronze-Triple her. Das ist jedenfalls das erklärte Ziel von Müller, Ahlers und Schneider, die dann wieder gemeinsam in der Altersklasse, die nun Mastersklasse heißt, an den Start gehen. „Drei Mal ist Jeersdorfer Recht – so haben wir es gesagt“, betont Müller. „Natürlich kommt es immer darauf an, was so für Mannschaften aus den anderen Landesverbänden in unsere Klasse herauswachsen. Aber eigentlich ist es durchaus auch realistisch.“

- maf

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