Hurricanes triumphieren völlig überraschend mit 77:54 in Chemnitz / „Jetzt die Hütte voll kriegen“

Bobo weckt den Traum vom Finale

Wieder ein Glanzauftritt: Erika Bobo (Bild) führte die BG ’89 Hurricanes gestern zu einem nie für möglich gehaltenen 77:54-Erfolg bei den ChamCats Chemitz.

Kreis-Rotenburg - ROTENBURG (maf) · Einer ohnehin schon erfolgreichen Saison haben die Zweitliga-Basketballerinnen der BG ’89 Hurricanes gestern Nachmittag ein weiteres Sahnehäubchen aufgesetzt. Dem Klassenneuling gelang im ersten Play-Off-Halbfinalspiel bei den hochfavorisierten ChemCats Chemnitz ein fast schon sensationeller 77:54 (39:27)-Erfolg. Und während die Delegation aus Rotenburg und Scheeßel sich selbst feierte, war die sächsische Basketball-Gemeinde in der mit rund 700 Zuschauern gefüllten Richard-Hartmann-Halle völlig perplex.

„Jetzt haben wir eine Riesenchance aufs Finale. Nun müssen wir sehen, dass wir nächsten Samstag die Hütte in Scheeßel richtig voll kriegen“ pries Hurricanes-Coach Roland Senger kurz nach dem Abpfiff bereits das Rückspiel an. Sollte auch das gewonnen werden und der

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Finaleinzug geschafft werden – „dann halte ich alles für möglich“, orakelte Senger bereits euphorisiert.

Das konnte er nach solch einem Auftritt auch sein. Von Beginn an agierte die BG ’89 hochkonzentriert und mit der nötigen Aggressivität in der Defense. Dort meldete Centerin Katharina Wohlberg die Amerikanerin Danielle Ward nahezu komplett ab und gestattete der 1,94 Meter großen Hünin nur drei Pünktchen.

Vorne erwischte hingegen Britta Hueske einen Glanzstart und traf im ersten Viertel gleich vier Dreier. „Wenn die Mannschaft mit Schwung reinkommt, ist sie nur noch schwer zu stoppen“, analysierte Senger und verwies auf den 14:2-Run zum 24:14.

Einen Top-Job attestierte der Coach freilich auch Erika Bobo, der einmal mehr ein Double-Double gelang – mit ihren 20 Punkten und zehn Rebounds weckte sie quasi den Traum vom Finale! „Und auch Elina Stahmeyer hat ihr stärkstes Saisonspiel gemacht. Eigentlich kann ich die ganze Mannschaft hervorheben“, meinte Senger – und tat dies auch: „Ein Riesenkompliment.“

Sengers Verdienst am Erfolg ist nicht zu unterschätzen. Er garantierte vor allem die akribische Vorbereitung und Einstellung auf den Gegner. „Wir haben vorher eine Videoanalyse betrieben, und jede Spielerin hat ein Hand-out von mir bekommen“, verriet der 30-jährige Coach. Hinzu kam „der absolute Wille in den Play-Offs – da ist eine andere Energie drin, alle waren hochmotiviert.“

Chemnitz schien überrascht, die Krallen der „Katzen“ waren nicht scharf genug für die BG ’89. Das galt auch für die ehemalige Scheeßelerin Judith Schmidt, die nur knapp zehn Minuten ran durfte und drei Punkte erzielte. „Eher unauffälig“, nannte Senger die Leistung seines ehemaligen Zöglings.

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