Gala-Vorstellung der Amerikanerin beim 75:37-Erfolg der Hurricanes gegen die TuS Jena Ladybaskets

Bobo knackt das Triple-Double

Einmal mehr nicht zu stoppen: Erika Bobo (l.) kam gegen Jena (hier mit Tanja Schäffner) auf elf Punkte, 19 Rebounds und zehn Assists.

Kreis-Rotenburg - Von Daniel CottäusROTENBURG · Für Wolfgang Meier hatte die Zweitliga-Partie gegen die BG ’89 Hurricanes eigentlich nur einen Haken. „Das Zugucken hat wirklich Spaß gemacht – nur leider saß ich auf der falschen Bank“, schmunzelte der Trainer der TuS Jena Ladybaskets. Seine Mannschaft hatte zuvor beim klaren 75:37 (40:20)-Erfolg der Wümme-Korbjägerinnen eine Lehrstunde in Sachen Tempobasketball erteilt bekommen. Allen voran BG-Aufbauspielerin Erika Bobo ließ ihre Gegenspielerinnen ein ums andere Mal alt aussehen und erzielte ihr lang ersehntes Triple-Double.

„Ich versuche immer, so viele Punkte wie möglich zu machen und konstant zu spielen. Von den Statistiken her war das sicher mein bisher bestes Spiel für die Hurricanes“, strahlte die Amerikanerin. Elf Punkte, 19 (!) Rebounds und zehn Assists lassen an dieser Einschätzung keinerlei Zweifel aufkommen. Zudem standen für Bobo noch acht Steals zu Buche – zwei mehr und die 25-Jährige hätte sogar ein Quadruple-Double erzielt. „Ich muss ja auch noch Ziele für die nächsten Partien haben“, schmunzelte Bobo.

Dann dürften die Hurricanes auch wieder etwas mehr gefordert werden. Jena präsentierte sich von der ersten Minute an als dankbarer Trainingspartner für das Team von Roland Senger. Bereits nach sechs Minuten waren die Gastgeberinnen auf 20:2 davongezogen und hatten damit die Weichen frühzeitig auf Sieg gestellt. „Wir haben unser Spiel souverän durchgezogen, in Sachen Intensität geht aber sicherlich noch mehr“, wollte Senger seine Mannschaft nicht ganz ohne Kritik entlassen. Bei der schwachen Gesamt-Wurfquote der Gäste von gerade einmal 22 Prozent konnten sich die Hurricanes, die mit einem 40:20 in die Kabine gegangen waren, die eine oder andere Verschnauf-Pause aber locker leisten. „Jena hat sehr unglücklich agiert – das war kein Vergleich zum Hinspiel“, hatte auch Centerin Katharina Wohlberg festgestellt und brachte es auf den Punkt: „Das haben wir heute locker nach Hause gebracht.“

Zu Beginn des zweiten Durchgangs gingen die Gäste zwar etwas engagierter zu Werke, was aber auch daran lag, dass die BG ’89 einen bis zwei Gänge zurückgeschaltet hatte. „Wir haben unsere Zonenverteidigung

n„War mein bisher

nbestes Spiel“

trainiert und einiges ausprobiert“, erklärte Senger, der auch die Nachwuchsspielerinnen Mascha Treblin und Hannah Pakulat weiter Bundesliga-Luft schnuppern ließ. „Das Durchwechseln hat uns kaum Rhythmus gekostet“, freute sich der Coach.

Spätestens als Jenas Junioren-Nationalspielerin Jenny Menz im Schlussviertel nach schwacher Partie ihr fünftes Foul kassiert hatte, war das letzte bisschen Widerstand der Gäste verpufft, und die Hurricanes spazierten zum 75:37-Erfolg. „Wenn sie schnell spielen, machen sie sehr schöne Sachen“, war Jenas Coach Meier vom Auftritt der BG ’89 begeistert.

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