Kreisliga-Interview

Bothels Bjarne Stölpe würde langfristig den Aufstieg in die Bezirksliga „schon feiern“

Bjarne Stölpe läuft mit dem Ball am Fuß über den Platz. Hinter ihm läuft der Gegner.
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Bjarne Stölpe (am Ball) versteht sich auf dem Feld besonders mit seinem Bruder Phil-Luca Stölpe gut.

Aktuell steht der TuS Bothel auf Rang elf der Tabelle. Wenn es nach Bjarne Stölpe geht, ist das nicht mehr lange so. Er hat mit seinem Team andere Ziele.

Bothel – Derzeit muss Bjarne Stölpe seinen Kreisliga-Fußballern des TuS Bothel von außen zuschauen und kann aufgrund einer Verletzung seinem Team nicht aktiv helfen – auch nicht am Sonntag (15 Uhr) gegen den TSV Bülstedt/Vorw. Umso mehr hofft er nun, schnellstmöglich sein Comeback zu geben, damit er wieder gemeinsam mit seinem Bruder Phil-Luca Stölpe auf dem Platz stehen kann. Denn: Die beiden verbindet so einiges und ohnehin hat der Neuzugang des TuS Brockel (2. Kreisklasse Süd) große Ziele mit seiner Mannschaft.

Herr Stölpe, Sie sind aktuell verletzt. Was ist passiert und wie geht es Ihnen?

Ich habe mir vor zwei Wochen eine Knieverletzung zugezogen – Verdacht auf Meniskusriss. Genau weiß ich es aber noch nicht. Ich hatte gestern erst einmal einen MRT-Termin und die Besprechung mit dem Arzt steht noch aus. Passiert ist das nach dem Training, als ich dann nach Hause wollte. Da bin ich – eigentlich peinlich zu sagen – blöd umgeknickt. Dann hat es geknackt und tat weh.

Dann natürlich gute Besserung. Eine Ausfallzeit wissen Sie sicherlich aber noch nicht, oder?

Naja, ich hoffe, dass ich in zwei Wochen wieder Fußball spielen kann.

Trainieren Sie in der Zeit individuell?

Da bin ich sowieso immer bei. Das mache ich immer für mich zu Hause – Liegestützen, Stabis. So allgemeines Körpertraining halt. Aber sonst nichts.

Sie sind ja erst relativ spät nach Bothel gekommen. Was erhoffen Sie sich von dem Wechsel?

Dass wir wieder guten Fußball in Bothel spielen. Bei mir selbst war es auch so, dass mir der Fußball hier wieder Spaß macht. Das war in Brockel am Ende zum Teil nicht mehr so. Deshalb kam auch der kurzfristige Wechsel. Ein großer Grund dafür ist auch mein Bruder gewesen. Ich habe in der Jugend beim JFV Wiedau Bothel schon lange mit ihm zusammen gespielt. Dann ist er nach Bothel gewechselt, ich zu Brockel. Daher haben wir nicht mehr zusammen Fußball gespielt und zu Hause hat man sich halt immer getroffen und geschnackt, ob man nicht doch noch mal zusammen spielen will.

Ihr Bruder hat Sie also überzeugt, dass Sie nach Bothel wechseln?

Ne, es sind tatsächlich mehrere im Vorfeld schon auf mich zugekommen. Natürlich auch mein Bruder, ja, aber auch der Sascha Denell, unser Keeper und Kapitän. Dann noch ein, zwei aus der Mannschaft, die man auf Partys getroffen hat. Die haben auch immer mal wieder nachgehakt, wie es denn aussieht. Und dann kamen halt die Trainer auf mich zu – sprich Dennis Schlifelner und der Christoph Meinke – und haben um ein Gespräch gebeten.

Ist die Beziehung zu Ihrem Bruder auf dem Platz eine Besondere?

Auf jeden Fall. Das merkt man komplett auf dem Platz. Das merkt man tatsächlich auch bei den Mitspielern, dass, wenn wir beide auf dem Feld sind, eine ganz andere Ruhe herrscht. Wir wissen genau, wie wir miteinander zu spielen haben, wo der andere lang läuft und was seine Stärken und Schwächen sind. Wir haben die gleiche Einstellung zum Fußball, ergänzen uns gut und sind daher ein gutes Team. Das nimmt auch viel Druck weg.

Wo soll es für Sie und den TuS Bothel hingehen?

Natürlich in den oberen Bereich, sodass wir irgendwann auch mal wieder Richtung Bezirksliga kommen. Das würde ich schon feiern.

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