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Bjarne Stölpe rettet spät den Punkt und bringt den Klassenerhalt

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Von: Hendrik Denkmann

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Willy Nowakowski (r.) trennt Fabian Hinz vom Ball.
Zweikampfsieger: Bothels Willy Nowakowski (r.) behielt in den Duellen mit Westerholz‘ Fabian Hinz oftmals die Oberhand. © Denkmann

Der TuS Bothel hat den Klassenerhalt geschafft. Um den kämpft Westerholz nun weiterhin. Die Chancen haben sich durch das Unentschieden zumindest verbessert.

Bothel – Die Stimmung nach dem Altkreis-Derby der Kreisliga-Abstiegsrunde war bei beiden Mannschaften gut. Während die Fußballer der SG Westerholz/Hetzwege durch das 2:2 (0:1)-Unentschieden die Chance wahrten, den Abstieg in die 1. Kreisklasse Süd doch noch zu verhindern, ist dem TuS Bothel der vorzeitige Klassenerhalt gelungen. „Das war eher ein sekundäres Ziel. Aber es ist natürlich super“, sagte dessen Coach Dennis Schlifelner direkt nach dem Abpfiff.

Mit nun sechs Punkten Vorsprung vor dem zweitplatzierten MTV Hesedorf thront Bothel zudem weiterhin an der Spitze der Abstiegsrundentabelle. Schlifelner meinte angesichts der besonderen Situation mit der Zweiteilung der Liga: „So einen ersten Platz werden wir wohl nicht so schnell wieder haben. Das ist einer für die Chronik.“

Schlifelner sieht die Chance in der Abstiegsrunde

Trotz des Klassenerhalts „will ich die maximale Ausbeute haben.“ Er sei zudem froh, „dass wir in der Abstiegsrunde sind. So sind wir spielerisch gefordert und das machen wir immer besser.“ In der Meisterrunde hätte sein Team derartige Erfolge nicht feiern können.

Für Ralf Milbrandt und Westerholz ist die Situation zumindest etwas aussichtsreicher: „Wenn Selsingen und Visselhövede aus der Bezirksliga nicht runter kommen, sind es ja nur drei Absteiger. Dann ist noch was drin.“ Aktuell sind es drei Punkte Rückstand auf den fünften Platz, den der TSV Karlshöfen belegt.

Ostenfeld und Banehr drehen die Partie

Am Freitagabend machte es Westerholz den Gastgebern in der ersten halben Stunde noch schwer, ließ erst in der 28. Minute die erste wirkliche Chance zu. Den Schuss von Rückkehrer Julian Prinz aus der Distanz parierte Torben Dittmer ohne Probleme (28.). Gleichzeitig war es für Bothel der Start einer offensiven Drangphase, in der Nico Schanowski zunächst aus spitzem Winkel am Tor vorbeischoss (32.) und anschließend noch mal Westerholz‘ Keeper testete (40.). Die beste Möglichkeit der Gäste hatte Björn Banehr, als er aus rund zehn Metern freistehend die Führung vergab (44.). Die erzielte auf der anderen dann Tim-Tjorven Dornemann aus kurzer Distanz (45.).

Auch in Halbzeit zwei bestimmte Bothel die Partie. Die Tore machten dieses Mal aber die Gäste. Zunächst staubte Jan Ostenfeld ab (71.), ehe Banehr zehn Minuten später einen Konter zum 2:1 vollendete. Doch dabei blieb es nicht. Bothel lief noch einmal an und kam durch Bjarne Stölpe noch zum Ausgleich, nachdem der einen Freistoß von Torsten Hoops eingenickt hatte (87.). „Für uns war das eigentlich gut. Schade nur, dass wir die drei Punkte nicht mitgenommen haben“, haderte Milbrandt. Sein Gegenüber bewertete den Ausgang der Partie anders: „Das Ergebnis spiegelt den Verlauf nicht wider. Wir hatten deutlich mehr Spielanteile als Westerholz.“

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