Coach der Sottrumer Reserve wieder in Hassendorf / Löber kehrt zurück

Bezek solidarisiert sich mit Mathies

Ismet Bezek (am Ball) war bis vor wenigen Tagen noch Spielertrainer des TV Sottrum II. Der 31-Jährige erklärte dort jedoch seinen Rücktritt. Fotos: Freese

Sottrum/Hassendorf - Von Matthias Freese. Zwischen den Sportplätzen des TV Sottrum und des TV Hassendorf liegen keine fünf Kilometer. Da kommt es immer mal wieder vor, dass der eine oder andere zum Nachbarn wechselt. So auch jetzt im Winter: Während Timo Löber nach einer halben Saison aus der 1. Kreisklasse Süd zum Bezirksligisten nach Sottrum zurückkehrt, zieht es Ismet Bezek, den Spielertrainer der Sottrumer Reserve (3. Kreisklasse), zu seinem Heimatclub Hassendorf zurück.

Bezeks plötzlicher Ausstieg bei der um den Aufstieg kämpfenden Sottrumer Zweiten hängt unmittelbar damit zusammen, dass die Erste und deren Coach Daniel Mathies sich vor etwas mehr als einer Woche getrennt hatten. „Dass er dort gehen musste, war für mich ausschlaggebend“, erklärt sich Bezek solidarisch. „Es fiel mir nicht leicht, was die Mannschaft betrifft. Für die Jungs tut es mir leid“, betont der 31-Jährige. Während für das Team kurzfristig eine interne Nachfolgeregelung gefunden werden solle, wie Fußball-Boss Thomas Holzkamm verrät, ist Bezek in Hassendorf nur noch Spieler und versucht, sich in der Vorbereitung in den Kader der Ersten von Trainer Abdu Nasraoglu zu spielen. „Mal gucken, ob es reicht“, ist er gespannt.

Dabei ist Ismet Bezek nicht der einzige Winter-Transfer der Hassendorfer. Auch Mehmet Delibas kehrt – wie berichtet – zurück. Er hatte die Hinserie für Sottrum in der Bezirksliga gespielt und erhält ebenfalls die sofortige Freigabe. Andrej Novikov war bereits vor Delibas diesen Schritt gegangen.

Vom TSV Otterstedt aus der Kreisliga Verden schließen sich zudem zwei bekannte Offensivkräfte dem Tabellenzehnten der 1. Kreisklasse Süd an. Torjäger Christian Hennings und Siwan Bezek waren vor ihrem Wechsel in den Nachbarkreis lange Jahre für Hassendorf am Ball. Unter Nasraoglu hatten sie einst auch schon beim TSV Ottersberg II trainiert.

Die Lücke, die Timo Löber hinterlässt, dürfte damit durch die zahlreichen Rückkehrer zu schließen sein. Der 33-Jährige, lange Stütze des TV Sottrum in der Kreisliga, „steigt wieder ein und will gucken, wie weit es reicht. Er stellt keine Anforderungen auf einen Stammplatz“, erzählt Holzkamm und ist froh darüber, dass der verlorene Sohn wieder da ist.

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