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Tim Ebersbach (Rotenburger SV - Fußball)

Klares Konzept, klare Entwicklung: Unter Tim Ebersbach ist der RSV immer stärker geworden. Foto: Freese
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Klares Konzept, klare Entwicklung: Unter Tim Ebersbach ist der RSV immer stärker geworden.

Rotenburg – Eigentlich ist es eher ungewöhnlich, dass ein Trainer-Neuling gleich in der Fußball-Landesliga einsteigt. Doch Tim Ebersbach ist ein Sonderfall. Als der langjährige Oberligaspieler 2017 das Kommando beim Rotenburger SV übernahm, kannte er den Verein und die Mannschaft, in der er bis dato gespielt hatte, aus dem Effeff. „Ich hatte damals das Gefühl, dass es für beide Seiten die beste Lösung ist“, erzählt der 39-Jährige. Die Ergebnisse sollten diesen Eindruck bestätigen. Nach zwei fünften Plätzen hat Ebersbach den RSV jetzt als Zweiter in die Winterpause geführt – Aufstieg nicht ausgeschlossen! „Dass wir ganz oben mitspielen, ist eine schöne Momentaufnahme“, sagt der Coach.

Er selbst würde sich als Trainer die Oberliga durchaus zutrauen – nur käme diese für sein Team vielleicht ein, zwei Jahre zu früh. Dass der Oytener ambitioniert ist, steht außer Frage. 2018 legte er (zusammen mit Co-Trainer Christoph Drewes) die B-Lizenz als einer der Lehrgangsbesten ab. „Ich möchte unbedingt die DFB-Elite-Jugend-Lizenz machen, mir fehlen dafür nur noch die Hospitationsstunden“, berichtet der Familienvater, der zudem in Oyten die U 10 trainiert.

In Rotenburg sind sie sich einig, mit Ebersbach den perfekten Coach für das Team gefunden zu haben. Die Zahlen sprechen für sich. Von 75 Spielen ging der Landesligist unter seiner Verantwortung 39 Mal als Sieger vom Feld, kam zu 16 Unterschieden und verlor 20 Spiele. Das macht insgesamt einen Punkteschnitt von 1,77.

Dabei drückte Ebersbach dem Team spürbar seinen Stempel auf und entwickelte es stetig weiter. „Zu Beginn haben wir ein klares, einfaches System gespielt, haben rein auf Balleroberung und Konterspiel gesetzt. Wenn man uns jetzt sieht, haben wir fast immer mehr Ballbesitz und spielen uns konstant viele Chancen heraus“, verdeutlicht der Coach. Er hat dem RSV auch ein attraktives Flügelspiel verordnet und dafür gesorgt, dass seine Elf zwischen mindestens drei Systemen jederzeit und problemlos wechseln kann. „Ich denke, ich habe von allen meinen Trainern etwas mitgenommen, aber am meisten hat mich Benjamin Duray geprägt, weil er damals schon ein moderner Trainer war“, erzählt Ebersbach.

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