Platz fünf bei Sambo-WM in St. Petersburg / Durch die Trostrunde gegangen

Bernhard zeigt Kämpferherz

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Andreas Bernhard wurde in St. Petersburg Fünfter.

Rotenburg - Federgewicht Andreas Bernhard bleibt in der Kampfsportart Sambo einer der erfolgreichsten Deutschen: In St. Petersburg landete der 28-jährige Medizintechnik-Ingenieur jetzt bei der Weltmeisterschaft auf dem fünften Rang. Bernhard ist für seinen Heimatverein TuS Rotenburg auch auf der Judomatte aktiv.

Der nur 1,59 Meter große Athlet hatte sich entschieden, nicht mehr in der Klasse bis 52 Kilogramm zu starten, doch auch in der Kategorie bis 57 Kilogramm gelang ihm ein guter Wettkampf. Der Deutsche Meister und EM-Dritte hatte allerdings harte Konkurrenz. Nach einem Freilos bekam er es mit dem späteren Weltmeister Vakhtangi Chidrashvili aus Georgien zu tun und verlor. Über die Trostrunde fightete sich

Für Rotenburg auch

auf der Judomatte

Bernhard aber mit Siegen über Mohamed Chaib (Algerien) sowie den top-gesetzten Hadi Mohammed (Irak) bis ins kleine Finale vor und zeigte sein Kämpferherz. Dort war der Russe Aimergen Atkunov jedoch zu stark für den Rotenburger, dem Platz fünf blieb. Damit verpasste er nur knapp die Wiederholung seines dritten Platzes, den er 2010 bei der WM in Usbekistan belegt hatte.

Andreas Bernhard war übrigens nicht der einzige Wümmestädter, auch sein älterer Bruder Alex Bernhard ging an den Start. Für den 30-Jährigen endete der Auftritt in der Klasse bis 62 Kilogramm aber bereits nach einem Kampf – er unterlag dem sieben Jahren jüngeren Japaner Atsuto Tanaka und schied damit vorzeitig aus. · maf

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