Bellener Dressurreiterin erhält Wertnote 9,0 / Einstieg in die Grand-Prix-Klasse

Vier Starts, vier Siege – Maruhn räumt im Viereck ab

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Dressurreiterin Esther Maruhn stand in Scharnebeck gleich vier Mal ganz oben auf dem Podest.

Bellen - Für Dressurreiterin Esther Maruhn (RV Kirchwalsede) hätte das Turnier in Scharnebeck nicht besser laufen können: Die 47-Jährige ging vier Mal an den Start und räumte am Ende vier erste Plätze ab.

In der Jungpferdeprüfung der Klasse A erreichte die Bellenerin auf ihrem Wallach „Der Wedemärker“ eine für sie bisher noch nicht erreichte Note von 9,0 und war das Maß aller Dinge. „Da muss ich erst so alt werden, um diese Marke zu knacken“, sagte sie schmunzelnd.

In den Wochen zuvor hatte Maruhn schon in drei Hallenprüfungen in Buchholz, Bergstedt und Hildesheim mit ihrem Fuchswallach den Kontrahenten keine Chance gelassen und die jeweiligen Runden mit Noten von 8,5 bis 8,7 gewonnen. Die Richter in Scharnebeck notierten: „Ein Pferd mit einer großen sportlichen Perspektive.“

Solch eine könnte auch der fünfjährige hannoversche Wallach Decamaro, den Maruhn seit zwei Wochen unter ihren Fittichen hat, vor sich haben. In Scharnebeck holte sich die Bellenerin mit ihrem „Neuzugang“ die Goldene Schleife in der Dressurpferdeprüfung der Klasse L.

Und Wilson Pickett? Maruhns zehnjähriger Erfolgsaspirant, der mit mehr als 30 Siegen in Dressurprüfungen der Klasse S eine Ausnahmeerscheinung ist, ist wieder unterwegs, nachdem das Engagement in der sogenannten nationalen Junge-Reiter-Tour mit der Lachendorferin Larissa Deecke kurzerhand beendet wurde. „Die Prioritäten, die gesetzt werden müssen, um national ganz vorne dabei sein zu können, müssen eingehalten werden. Ein Mal in der Woche zum Training zu erscheinen, reicht dabei auf keinen Fall aus“, erklärt Maruhn. Die Förderungsinitiative misslang, sodass die Dressurreiterin wieder selbst die Zügel in die Hand genommen hat. In Scharnebeck erwies sich Wilson Pickett in beiden S-Prüfungen – St. Georges/Intermediaire I – in gewohnt frischer Form, ließ jedoch in dem Viereck einige Punkte bei den Pirouetten und Galoppwechseln liegen. Dennoch war das Duo in den beiden Prüfungen nicht zu schlagen. In drei Wochen beginnt für Maruhn und Wilson Pickett ein neues Dressur-Kapitel: der Einstieg in die Grand-Prix-Klasse beim Turnier in Bargstedt.

In Alvern hatte sie eine Woche zuvor mit ihrem sechsjährigen Hannoveraner Lionel Messi ebenfalls Erfolg. Mit der guten Note von 8,8 gewann sie mit dem braunen Londontime-Sohn (Mutter von Wolkenstein II) die Dressurpferdeprüfung der Klasse M.

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