Beckmann vergibt Chance

64:67 – Avides Hurricanes verlieren bei den Bergischen Löwen

Mirja Beckmann verpasste Sekunden vor Schluss die Chance, die Hurricanes in die Verlängerung zu bringen.

Rotenburg – Mirja Beckmann hatte in der Schlussphase gleich zweimal die große Möglichkeit zum Ausgleich. Doch beide Male verpassten ihre Dreierversuche knapp den Korb. Damit war die Chance auf die Verlängerung dahin, die Avides Hurricanes geschlagen. Bei den Bergischen Löwen in Bergisch Gladbach setzte es für die Zweitliga-Basketballerinnen somit zum Jahresauftakt eine 64:67 (29:26)-Niederlage.

Hurricanes-Coach Christian Greve machte Beckmann hinterher aber keinen Vorwurf. „Das waren beides vernünftige Würfe, die leider knapp daneben gingen. In der Phase musste sich Mirja die Würfe nehmen“, erklärte Greve. Seine Anweisungen in den beiden Auszeiten sieben beziehungsweise zwei Sekunden vor Schluss hatten eigentlich Kama Griffitts oder Pia Mankertz als Dreierschützinnen vorgesehen, um den Rückstand noch auszugleichen. „Beide wurden aber gut verteidigt und kamen nicht an den Ball. Mirja hat somit alles richtig gemacht“, berichtete der Trainer.

Die Bergischen Löwen traten mit einem veränderten Gesicht an. Die Rheinländerinnen hatten sich in der Winterpause von ihrer Amerikanerin Kristina King getrennt. Dafür wurde ihre Landsfrau Porsche Poole sowie die Französin Orlane Fardel nachverpflichtet. Poole spielte bei ihrem Debüt direkt durch und durfte sich dank ihrer starken Ausbeute von 17 Punkten und elf Rebounds über ein Double-Double freuen. Einen noch größeren Anteil am Erfolg hatte die Amerikanerin Kristina Puthoff-King. 34 Punkte und zehn Rebounds verbuchte sie auf ihrem Konto. „Wir haben leider nicht immer so den Zugriff bekommen. Die Bergischen Löwen waren in den Abschlüssen einfach erfolgreicher als wir“, fand Greve.

Dabei sah es im zweiten Viertel noch sehr gut aus. Die Hurricanes führten in der 14. Minute durch den Dreier von Hannah Pakulat (ihr gelang am Ende erneut ein Double-Double) mit 23:13. Dadurch, dass die Gastgeberinnen fortan jedoch die Verteidigung wechselten, war es für das Greve-Team schwierig, den Rhythmus zu behalten. Die Folge: Der Vorsprung schrumpfte von Minute zu Minute. Die Bergischen Löwen waren im dritten Viertel schließlich durch Viktoria Jäger wieder vorne (40:39). Im letzten Abschnitt blieb es bis zum Ende offen. Griffitts erzielte beim 51:50 die letztmalige Führung der Hurricanes (34.). „Alle haben einen guten Job gemacht. Wir hätten gewinnen können. Es ist eine ärgerliche Niederlage“, fasste Greve zusammen.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Amsterdam schränkt Kiffer und Rotlicht-Tourismus ein

Amsterdam schränkt Kiffer und Rotlicht-Tourismus ein

Drama in Volkmarsen: Ökumenischer Gottesdienst 

Drama in Volkmarsen: Ökumenischer Gottesdienst 

Drama in Volkmarsen - Auto rast bei Rosenmontagsumzug in Menschenmenge

Drama in Volkmarsen - Auto rast bei Rosenmontagsumzug in Menschenmenge

Kochen mit Matcha bringt Farbe ins Spiel

Kochen mit Matcha bringt Farbe ins Spiel

Meistgelesene Artikel

Sievers & Co. als Spielverderber

Sievers & Co. als Spielverderber

Hähner glänzt – doch am Ende überwiegt der Frust

Hähner glänzt – doch am Ende überwiegt der Frust

Boczek und Frenz kämpfen sich durch

Boczek und Frenz kämpfen sich durch

Galataugliche Pestalozzihalle

Galataugliche Pestalozzihalle

Kommentare