„Die Chemie passt bei uns“

Beim TuS Fintel läuft es unter dem neuen Coach rund

Thomas Beckmann klagt nicht üWoelkiber die Personalnot seines TuS Fintel, sondern nutzt die Vorzüge des Mini-Kaders. - Foto: Woelki
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Thomas Beckmann klagt nicht über die Personalnot seines TuS Fintel, sondern nutzt die Vorzüge des Mini-Kaders.

Fintel - Von Matthias Freese und Nicolas Tréboute. Emra Kezer ist vorsichtig. Schließlich kennt er seinen TuS Fintel bestens. „Wenn man sich die letzten Jahre anguckt, haben wir immer eine schlechte Rückrunde gespielt“, sagt der torgefährliche und zentrale Mittelfeldspieler.

Aktuell läuft es jedoch ziemlich gut – Fintel ist (abgesehen von den punktverlustfreien Überfliegern des TuS Westerholz) so etwas wie die Mannschaft der Stunde. Nach vier Siegen in Folge liegt der Tabellendritte nur einen Zähler hinter dem Relegationsrang zur Kreisliga.

Kreisliga? Da war doch mal was. Zwei Jahre lang mischte Fintel dort mit, ehe es nach einer verkorksten Saison 2014 zurück in die 1. Kreisklasse ging. Doch Kezer, der sich noch gut an diese Zeit erinnert, ist nicht abgeneigt, einen weiteren Versuch zu wagen: „Ich würde es gerne machen, aber man muss auch ehrlich sein und sagen, dass wir mit dem momentanen Kader dort nicht bestehen würden“, sagt der 30-Jährige.

Was weniger an der Qualität, sondern vielmehr an der Quantität liegt. „Wir sind nur 13, 14 Leute – da darf sich keiner verletzen.“ Zudem hat Fintel in den vergangenen Jahren immer wieder Leistungsträger verloren, wie etwa Michel Müller (Rotenburger SV) und Max Müller (GW Helvesiek).

Einer, der immer gewinnen will

Einen Glücksgriff tätigten die Finteler dabei in Sachen Trainer, nachdem klar war, dass Georg Mischke seine Zelte abbrechen würde. „Etwas Besseres hätte uns nach ,Schorse‘ nicht passieren können“, ist der fünffache Saisontorschütze Kezer von Nachfolger Thomas Beckmann begeistert.

„Ein super Trainer, einer, der immer gewinnen will“, urteilt er über das Osterveseder Urgestein – und einer der aus der (Kader-)Not eine Tugend macht. Gerade die Tatsache, dass kein echter Konkurrenzkampf möglich ist, sieht Beckmann als derzeit größtes Finteler Plus. „Im Prinzip weiß jeder schon unter der Woche, dass er am Sonntag spielen wird. Dadurch ist niemand bockig oder eingeschnappt und holt alles aus sich raus“, erklärt der Coach.

Noch vor dem ersten Punktspiel hatte das Team unter dem neuen Übungsleiter mit dem Finaleinzug beim Hetzweger Wanderpokalturnier überrascht. In der Liga ging es nach einem holprigen Start erfolgreich weiter. „Die Chemie passt bei uns“, betont Kezer. „Und mit jeden Sieg bekommen wir mehr Selbstvertrauen.“ 

Warnung vor großen Erwartungen

Allerdings warnt Fintels Routinier gleichzeitig vor übertriebenen Erwartungen: „Unser Ziel vor der Spielzeit war es, nicht abzusteigen. Also lassen wir die Kirche lieber erst mal im Dorf und warten die Rückrunde ab.“ Auch Beckmann traut dem Braten noch nicht so richtig: „Man muss ja nur drei-, viermal hintereinander verlieren. Dann steht man auf einmal wieder unten drin.“

Mitte November könnte es aber schon einen deutlichen Fingerzeig geben, in welche Richtung die Finteler Reise geht. Dann kommt es bei der SG Hamersen/Sittensen zum ersten Duell um Platz zwei hinter dem bereits feststehenden Hinrundenmeister aus Westerholz.

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