Bastian Nack ist der Sprung von der 1. Kreisklasse in die Bezirksliga gelungen

„Mit Kusshand empfangen“

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Bastian Nack ist schon ein fester Bestandteil beim Bezirksligisten TV Stemmen.

Stemmen - Von Vincent Wuttke. Keine Frage: Bastian Nack (22) ist der Aufsteiger der Saison bei den Bezirksliga-Fußballern des TV Stemmen. Im Sommer kam er aus der 1. Kreisklasse von BW Westervesede, verpasste seither noch keine Spielminute und überzeugt als Linksverteidiger. Auch beim 2:0-Auswärtssieg gegen den Tabellenführer SV Komet Pennigbüttel war der Bankkaufmann ein Garant für den Sieg, was auch sein Coach Jaime Wink wusste. „Er war in der Abwehr hellwach, hat nahezu jeden Zweikampf für sich entschieden und auch nach vorne hat er sehr viel gemacht.“

Mit seiner erneut guten Leistung ist Nack endgültig in Stemmen angekommen: „Ich habe mich gut eingelebt und wurde vom Team super aufgenommen.“ Auch sein Trainer freut sich über die schnelle Integration: „Man merkt, dass er sich immer weiter entwickelt und immer besser wird. Am Anfang hat er die Bälle nach vorne gebolzt, jetzt löst er die Situationen schon spielerisch.“

Überrascht über die vielen Einsatzzeiten ist Nack, der in der Woche zuvor sogar sein Premierentor und zugleich den Siegtreffer beim 2:1 gegen Rot-Weiß Achim erzielt hatte, derweil nicht: „Ich wusste um die Problematik, dass Stemmen dringend einen Linksfuß brauchte und wurde daher mit Kusshänden aufgenommen.“ Als eine Stütze des Teams sieht er sich noch längst nicht: „Ich möchte erst mal in der Liga ankommen und bin nicht der Typ Führungsspieler.“

Für Nack ist in dieser Saison vieles neu. Daher war der Start schwierig. „Ich war zu Beginn noch ziemlich unsicher und habe die Umstellung in den ersten Spielen gemerkt. In der Kreisklasse wurde ich vorher ja kaum gefordert“, verrät Nack. Doch sein Coach hatte von Anfang an Vertrauen in den Linksfuß: „Mir ist sofort aufgefallen, dass er gut in die Mannschaft passt und es in der Bezirksliga schaffen kann.“

Da der Trainer an die Fähigkeiten des Schützlings glaubt, hat Nack seinen Platz in der Mannschaft schnell gefunden. In der Vorbereitung testete ihn Wink noch im zentralen Mittelfeld, doch jetzt agiert Nack als Linksverteidiger, wo er sich sichtlich wohler fühlt. „Da spiele ich schon mein Leben lang. Es ist mein Ding, die Linie rauf und runter zu laufen.“

Doch das ist nicht seine einzige Qualität. „Er ist beidfüßig und geht keinem Duell aus dem Weg“, sagt Jaime Wink. Bei all dem Lob weiß der Trainer aber auch, dass der Rohdiamant Nack noch geschliffen werden kann. „Im Kopfball und im Stellungsspiel hat er noch Potenzial.“ Und auch Nack kennt seine kleine Schwachstelle: „Alle bei uns wissen, dass der Kopfball nicht meine Stärke ist.“

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