Startnummer 16

Basketball-U18 weiblich (BG´89 Hurricanes)

Die Treppe nach oben genommen: Die Junior Hurricanes stiegen in die Nachwuchsbundesliga auf und mischen dort munter mit.

Scheeßel - Die BG ‘89 lebt seit jeher von ihren Eigengewächsen. 2017 wurde aber noch einmal nachfokussiert und der Blick noch verstärkter auf die Nachwuchsarbeit gelegt – die Belohnung blieb nicht aus. Die Junior Hurricanes qualifizierten sich souverän für die U 18-Nachwuchsbundesliga namens WNBL. Und in der Nordwest-Staffel liegt das Team von Headcoach Tomas Holesovsky und Assistenztrainer Sönke Müller sogar auf Play-off-Kurs.

„Ich war selbst überrascht, wie wir es durch die Qualifikation geschafft haben und wie es dann weitergegangen ist. Man kann sagen, es war eine schöne Überraschung“, betont Holesovsky, der sich ganz akribisch und frühzeitig mit dem Team auf die WNBL vorbereitet hatte.

Nur mit den Talenten aus dem Hurricanes-Stall, die zuvor schon ihren U 15-Landesmeister-Titel und den dritten Platz bei der norddeutschen Meisterschaft verteidigt hatten, ging es aber nicht – dessen waren sich die Verantwortlichen bewusst. „Allein mit Rotenburg und Scheeßel schaffen wir es nicht“, betont auch der Coach. „Für dieses Leistungsniveau müssen wir Kooperationen eingehen.“

Große Qualität in der Breite

Genau das taten die Hurricanes und intensivierten ihre schon länger bestehenden Kontakte zur BG Harburg-Hittfeld. Auch der Ahrensburger TSV wurde mit ins Boot geholt. Gleich fünf Junior-Spielerinnen stehen auch im Zweitliga-Damenkader und erhalten dort immer mehr Spielzeit – allen voran Jugendnationalspielerin Lotta Stach, aber auch Nike Fortmann, Celine Schröder, Melda Tölle und Tuba Poyraz, die vom TSV Lamstedt kam.

Das Plus der Junior Hurricanes ist dabei die große Qualität in der Breite. Da das 16-köpfige Holesovsky-Team so ausgeglichen besetzt ist und keine echte Topscorerin besitzt, ist es auch so unberechenbar. Da kann eine Lotta Stach die Partie ebenso entscheiden wie etwa Aufbauspielerin Antonia Kofahl, die Centerinnen Vivien Stoll und Tuba Poyraz oder etwa Celine Schröder, Nike Fortmann, Bente Lademacher, Sina Friedrichs oder Muska Saidi. Und da gleich vier Spielerinnen zum Jahrgang 2002 und sechs zum Jahrgang 2001 gehören, ist das volle Potenzial des Teams noch gar nicht ausgeschöpft. - maf

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