Zweitliga-Kader nimmt Form an

Beckmann und Schischkov bleiben bei den Hurricanes an Bord

Mirja Beckmann zieht mit dem Ball in der linken Hand zum Korb.
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Mirja Beckmann kann im Fastbreak da angespielt werden, wo Verteidigerhände schwer hinkommen.

Zwei weitere Zusagen für ihren Zweitliga-Kader vermelden die Basketballerinnen der Avides Hurricanes: Mirja Beckmann und Michelle Schischkov bleiben an Bord.

Scheeßel – Das halbe Dutzend ist voll: Der Kader der Avides Hurricanes nimmt immer mehr Form an, nachdem der Basketball-Zweitligist nun auch die Zusagen von Mirja Beckmann und Michelle Schischkov eingesammelt hat. „Das ist für mich sehr wichtig“, kommentiert Coach Christian Greve die jüngsten Personalentscheidungen. Zuvor hatten bereits vier Stammkräfte verlängert – mit Kapitänin Pia Mankertz, Hannah Pakulat und Andrea Baden drei „Urgesteine“ sowie mit Leonie Rosemeyer die Top-Scorerin.

Die 21-jährige Mirja Beckmann wird bereits in ihre fünfte Saison für die Hurricanes gehen und hat sich im Laufe der Jahre immer mehr zu einer „festen Größe“ entwickelt, wie Greve betont. Vergangene Saison stand die Studentin aus dem schleswig-holsteinischen Bargteheide mehrfach in der Starting Five – wenn nicht, dann fiel beim ersten Wechsel im Regelfall die Wahl auf sie. „Sie ist sehr gut zu coachen und hat einfach viele Qualitäten, die sie einbringt“, meint ihr Trainer. „Sie setzt die Dinge sehr gut um, bei ihr erkenne ich immer noch Fortschritte.“

Beckmann mit starken Statistik-Werten

Für Greve verkörpert Beckmann das typische Run-and-Gun-Spiel. „Sie ist eine, die rennen kann. Außerdem kann man sie im Fastbreak relativ weit oben anspielen – da, wo die Verteidigerhände nicht immer rankommen.“ Die Statistik weist die Flügelspielerin zudem als drittbeste Scorerin (136 Punkte bei 14 Einsätzen), sogar als zweitbeste Rebounderin (69) sowie obendrein als zweitbeste Vorlagengeberin (27 Assists) des Teams aus. Auch 15 erfolgreiche Dreier stehen für sie auf dem Zettel. Ohnehin kommt sie auf die meiste Spielzeit über die gesamte Saison – im Schnitt waren das mehr als 29 Minuten.

Parallel war Beckmann mit einem Erstspielrecht für den Ahrensburger TSV aus der 2. Regionalliga ausgestattet. „Wir müssen noch mal besprechen, wie es weitergeht, aber sie darf gerne weiter für ihren Heimatverein auflaufen“, sagt Greve.

Auch bei Michelle Schischkov rechnet Coach Christian Greve mit einer weiteren Leistungssteigerung.

Michelle Schischkov war so etwas wie der Pechvogel der vergangenen Corona-Spielserie. Eine Sprunggelenksverletzung und zwei Quarantäne-Pausen warfen die 18-jährige Schülerin aus Tostedt in ihrer zweiten Zweitliga-Saison immer wieder aus dem Rhythmus. Elf von 14 Saisonspielen bestritt sie trotzdem und kam dabei auf durchschnittlich 9:26 Minuten Einsatzzeit. „Mit ihren Grundvoraussetzungen ist noch mehr möglich“, prognostiziert Greve der ehrgeizigen Flügelspielerin. „Sie will sich ständig verbessern, macht auch viel im athletischen Bereich.“

Neben einer guten Verteidigungsarbeit attestiert ihr der Coach: „Sie kann die Räume gut lesen und ist eine unserer gefährlichsten Spielerinnen, wenn es darum geht, in der Offense in den Rücken der Verteidigung zu gelangen. Das ist eine Qualität von ihr.“

Noch besteht Klärungsbedarf bei Faber, Tölle und von Ass

Aus dem bisherigen Kader besteht nun noch Klärungsbedarf im Fall von Ayla Faber, Melda Tölle und Sophie von Ass. Lotta Stach (SV Halle), Anna Suckstorff (SC Rist Wedel) sowie die US-Amerikanerin Maddie Simon (Karriereende) haben den Verein verlassen. Zwei Profis sollen kommen, möglichst auch noch die eine oder andere deutsche Spielerin.

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