Routinier hilft bei Sottrum aus und überzeugt gegen Grüppenbühren/Bookholzberg

Bartsch beim 24:33 chancenlos

Uli Bartsch, der aushalf, zeigte bei seinem Auftritt im Tor des TV Sottrum eine überzeugende Leistung. - Foto: Freese

Sottrum - Am zweiten Spieltag des Sottrumer Autohaus-Cups erzielten die Verbandsliga-Handballer des TuS Rotenburg ihren zweiten Sieg im zweiten Spiel. Gegen den starken Landesligisten SG Achim/Baden II setzte sich das Team von Trainer Nils Muche knapp mit 32:28 durch. Nicht ganz so erfolgreich verläuft das Vorbereitungsturner hingegen für den Gastgeber. Der Landesligist TV Sottrum verlor auch seine zweite Begegnung. Gegen den Landesligisten HSG Grüppenbühren/Bookholzberg setzte es eine deutliche 24:33-Pleite.

TuS Rotenburg - SG Achim/Baden II 32:28 (18:15). Durch den zweiten Sieg im zweiten Spiel steht der TuS Rotenburg im Halbfinale. Die SG Achim/Baden II hatte sich durch Marvin Pfeiffer und Arne Zschorlich aus der Oberligamannschaft verstärkt. Die beiden Spieler waren mit jeweils sechs Treffern auch am torgefährlichsten.

Rotenburg hatte die Partie zunächst gut im Griff, lag bis zum Pausenpfiff (18:15) meist mit zwei bis drei Toren vorne. Das ging auch in der zweiten Halbzeit zunächst so weiter, doch nach gut 45 Minuten nutzte Achim/Baden eine kleine Schwächeperiode der Muche-Sieben und glich zum 23:23 aus. Bis zum 28:28 blieb die Partie auf Augenhöhe und erst in der Schlussphase setzte sich Rotenburg durch vier Tore in Folge mit 32:28 durch. 

„Wir haben bis zur 50. Minute immer geführt und sind nach dem Ausgleich in der Endphase dank guter Torhüter- und Abwehrleistung und zielführender Abschlüsse im Angriff stark zurück gekommen“, erklärte Muche. Lukas Misere und Luka Bruns waren mit jeweils sechs Toren am treffsichersten, aber auch Patrick Zahn und Daniel Jäger wussten mit jeweils fünf „Buden“ zu überzeugen.

TV Sottrum - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg 24:33 (14:15). Der TV Sottrum verlor auch sein zweites Spiel am Ende noch hoch mit 24:33 (14:15). In der ersten Halbzeit hielt das Team von Trainer Norbert Kühnlein, das weiter auf Kilian Arlt und Hauke Herbst verzichten musste, gegen die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg gut mit und ging zunächst mit 4:1 in Führung. Die Gäste glichen aber aus und lagen zur Pause knapp mit 15:14 vorne.

In der zweiten Halbzeit hatte Sottrum beim Stand von 16:18 einen Einbruch und geriet durch sieben Tore in Folge spielentscheidend mit 16:25 in Rückstand. Die Gäste ließen sich jetzt nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und stehen durch den deutlichen 33:24-Sieg neben der HSG Stuhr als Halbfinalist der Gruppe zwei fest. Bei Sottrum zeigte Routinier Uli Bartsch, der wegen Personalnot aus alter Verbundenheit aushalf, im Tor 60 Minuten eine gute Leistung. Erfolgreichster Torschütze beim Gastgeber war Benjamin Nijland mit acht Treffern. 

Nach den zwei Niederlagen ist es für Sottrum nicht mehr möglich, das Halbfinale zu erreichen. „Das ist aber nicht weiter schlimm. Für uns sind es nur Vorbereitungsspiele. Wir wollen und müssen aber aus unseren Fehlern lernen, um in einigen Wochen erfolgreich in die Saison zu starten“, betonte Kühnlein. Sein Team hat die Abgänge von Eric Kruse, Christian Warschke, Julian Eggert und Dennis Neiß noch nicht wirklich kompensiert.

Die weiteren Begegnungen des zweiten Spieltags: HSG Grüppenbühren/Bookholzberg - MTV Tostedt 35:13; TSV Daverden - TV Lilienthal 42:22; MTV Tostedt - HSG Stuhr 16:42. - jho

Team Trump: Das Kabinett des künftigen US-Präsidenten

Team Trump: Das Kabinett des künftigen US-Präsidenten

Grande Dame des Liberalismus: Hildegard Hamm-Brücher ist tot

Grande Dame des Liberalismus: Hildegard Hamm-Brücher ist tot

Weihnachtskonzert des Rotenburger Ratsgymnasiums

Weihnachtskonzert des Rotenburger Ratsgymnasiums

Verden: Tanz macht Schule 

Verden: Tanz macht Schule 

Meistgelesene Artikel

Carmen Ludwig moderiert die Sportlerehrung im Februar

Carmen Ludwig moderiert die Sportlerehrung im Februar

Kirschke packt die Grätsche wieder aus

Kirschke packt die Grätsche wieder aus

Hurricanes produzieren zu viele Fehler

Hurricanes produzieren zu viele Fehler

„Bei uns ist nichts zu holen“

„Bei uns ist nichts zu holen“

Kommentare