Der Lauenbrücker kehrt nach zwei Jahren zurück / „Eine richtige Verstärkung“

Barautzki schlägt künftig wieder für Rotenburg auf

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Philipp Barautzki trug in den vergangenen zwei Jahren das Trikot des SV Lauenbrück. Nun kehrt der 23-Jährige zum TC GW Rotenburg zurück. ·

Rotenburg - Von Mareike Ludwig. Der „verlorene Sohn“ ist zurück: Philipp Barautzki kehrt nach zwei Jahren dem Tennis-Landesligisten SV Lauenbrück den Rücken und trägt künftig wieder das Trikot des eine Liga höher spielenden TC GW Rotenburg. „Das war Philipps eigener Wunsch. Er hat bei mir angerufen und gefragt, ob er wieder bei uns spielen darf. Ich hätte ihn niemals abgeworben“, versichert Coach Zlatan Burina.

Damit ist ein alter Bekannter wieder zurück im Kader, schließlich hatte Barautzki, der aus Lauenbrück stammt und dort auch immer noch wohnt, zuvor bereits zehn Jahre für den Wümme-Club gespielt. „Wir kennen uns schon ewig. Es freut mich sehr, dass er wieder da ist. Philipp ist ein erstklassiger Tennisspieler und eine richtige Verstärkung für uns“, zeigt sich Burina erfreut.

Sein Heimatclub bringt derweil Verständnis für Barautzkis Entscheidung auf und ist ihm keinesfalls böse. Im Gegenteil: „Wir sind so froh, dass Philipp zwei Jahre bei uns war. Er hat es uns ermöglicht, dass wir den Sprung in die Landesliga geschafft und diese Klasse sogar gehalten haben. Damit hätten wir niemals gerechnet“, erzählt Lauenbrücks Mannschaftsführer Jan Nottorf nicht ohne Stolz. Und der 35-Jährige fügt hinzu: „Philipp ist noch jung. Er hat das Potenzial, eine Liga höher zu spielen. Diese Chance soll er nutzen.“

An welcher Position der 23-jährige Philipp Barautzki in Rotenburg eingesetzt wird, steht indes noch nicht fest. „Es ist bislang alles offen“, sagt Zlatan Burina, der erst Mitte Dezember seine endgültige Aufstellung melden muss. Anders als im Sommer, spielen in der Halle nur vier Spieler. Zum Rotenburger Stamm gehören damit neben Barautzki noch Semir Burina, Sebastian Loss und Lars Rademacher.

Zudem steht der Trainer weiterhin im Kontakt mit dem Bosnier Aziz Kijametovic, der bereits in der Sommer-Saison erfolgreich für den Wümme-Club aufgeschlagen hatte. Mit einer 6:0-Einzelbilanz wahrte er eindrucksvoll seine weiße Weste. „Ich hoffe, dass er bei den entscheidenden Spielen wieder mit dabei ist. Wenn es finanziell klappt, wäre es für uns sogar denkbar, dass er für jede Begegnung kommt. Wir müssen jetzt aber erst einmal abwarten, wie es sich entwickelt. Ich möchte aber natürlich nicht, dass meine eigenen Leute nur auf der Bank sitzen“, so Burina.

Zwar ist es bis zum ersten Punktspiel am 11. Januar 2014 gegen den TC Wiepenkathen noch etwas Zeit, doch der Coach hat sich bereits mit den Gegnern auseinandergesetzt. So zählen der Bremer TV, der TC Lilienthal und der TV Ost Bremen zu seinen Favoriten. „Gegen diese drei Mannschaften werden wir es sehr schwer haben“, ist sich Burina sicher.

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