3:3 – Barautzki und Loss sind die Garanten

Sebastian LossTC GW Rotenburg

Rotenburg – Mit dem dritten Unentschieden der Saison haben die Tennis-Herren des TC Grün-Weiß Rotenburg wohl endgültig einen Haken hinter den Klassenerhalt in der Oberliga gesetzt. „Damit sind wir normalerweise durch und können nicht mehr absteigen“, glaubt Coach Zlatan Burina nach dem 3:3 beim punktgleichen TSC Göttingen. Die Wümme-Crew liegt mit 7:5 Punkten zwei Zähler vor dem ersten Abstiegsplatz und hat das bessere Matchpunkteverhältnis. Am letzten Spieltag empfängt sie am Samstag das bereits abgestiegene Schlusslicht DT Hameln.

Die Garanten für den Punktgewinn in Göttingen, der erst nach fast acht Stunden feststand, hießen Sebastian Loss und Philipp Barautzki. Sie entschieden an den Positionen zwei und vier nicht nur ihre Einzel für sich, sondern gewannen auch das Doppel gegen Lukas Bauer und Hannes Meier mit 6:7, 6:1, 10:8. Kurz zuvor hatten Tarik Burina und Danijal Muminovic sich Rayana Oumaouche und Christian Wille geschlagen geben müssen – 5:7, 2:6.

Für das spannendeste Einzel sorgte Loss. Drei Stunden duellierte er sich mit Bauer, hatte nach einem 7:6 im ersten Durchgang bereits mit 5:2 im zweiten Satz vorne gelegen und musste doch in den Match-Tiebreak. Die ersten drei Matchbälle vergab der Rotenburger, einen musste er abwehren, um am Ende mit 13:11 zu siegen. „Ein wirklich gutes Match, Sebastian hat klasse gekämpft“, fand Zlatan Burina.

Barautzki bekam es mit dem ebenfalls schon routinierten Wille zu tun und fügte diesem mit 7:6, 6:1 die erste Einzelniederlage der Saison zu. Weniger gut lief es indes für den Bosnier Muminovic, der gegen Meier chancenlos war. „Keine Ahnung, warum. Er war einfach nicht so beweglich und hatte nicht das Selbstvertrauen“, rätselte sein Coach und mutmaßte, dass die frühe Abfahrtzeit nach Göttingen – um sechs Uhr ging es bereits los – etwas damit zu tun hatte.

Im Spitzeneinzel waren letztlich in jedem Durchgang zwei Breaks dafür ausschlagend, dass für Tarik Burina nicht mehr heraussprang. Der läuferisch starke Franzose Oumaouche setzte sich mit 6:3, 7:5 durch. „Am Ende ist das 3:3 für uns okay“, resümierte Coach Burina, blickte bereits dem letzten Saisonspiel in der Halle entgegen und betonte schon mal: „Hameln ist zwar bereits abgestiegen, aber nicht zu unterschätzen.“  maf

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