Mankertz beweist Nervenstärke bei Freiwürfen

Baden leitet das famose Finish ein

Andrea Baden steuerte 14 Punkte bei - darunter auch ganz wichtige. Foto: Freese
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Andrea Baden steuerte 14 Punkte bei - darunter auch ganz wichtige.

Scheeßel - Die ersten Big Points der Rückrunde sind da - und der Sprung auf Platz fünf ist die Belohnung dafür: In einem bis zum Ende spannenden Play-off-Kandidaten-Duell haben sich die Zweitliga-Basketballerinnen der BG ‘89 Hurricanes bei der TG Neuss mit 76:71 (38:41) durchgesetzt. Insbesondere Kapitänin Pia Mankertz demonstrierte am Ende ihre bekannte Nervenstärke, indem sie vier von vier Freiwürfen in den letzten 31 Sekunden sicher im Korb unterbrachte.

„Jetzt sind wir wieder dick im Geschäft“, frohlockte Coach Christian Greve angesichts der Tatsache, dass sein Team mit Neuss einen hartnäckigen Widersacher auch durch den direkten Vergleich erst einmal distanziert und zudem die Bender Baskets Grünberg überholt hat.

Der Hurricanes-Coach betonte, dass der Sieg „nicht nur an ein, zwei, drei Leuten gelegen hat“. Schließlich hätte der Verdacht bei 25 Punkten und neun Rebounds von Kama Griffitts, dem nächsten Double-Double ihrer US-Landsfrau Alecia Cooley (14 Punkte, zehn Rebounds) oder den zwölf Punkten, acht Rebounds und sieben Assists von Mankertz aufkommen können. „Aber auch Andrea Baden und Hannah Pakulat haben zu jeder Zeit Gefahr ausgestrahlt“, betonte Greve. Baden kam zudem auf ordentliche 14 Punkte, darunter auch die wichtige 72:71-Führung 46 Sekunden vor Schluss.

Dabei hatten die Hurricanes in der ersten Halbzeit defensiv eher „suboptimal“ agiert, wie Greve fand: „Wir haben es Neuss zu leicht gemacht.“ 38:41 stand es so auch zur Pause. Die Offensivqualität hielt im zweiten Durchgang an, in der Verteidigung wurden die Hurricanes stärker. „Gerade zum Ende hin haben wir die Defense so gespielt, wie ich mir das vorgestellt habe. Wir waren mindestens ebenbürtig und am Ende etwas cooler“, stellte Greve fest. Auch als Neuss, ohne die Ex-Rotenburgerin Franziska Worthmann (Urlaub) angetreten, eine 56:47-Führung der Hurricanes (29.) noch einmal konterte und mit 60:59 vorbeizog (35.), blieben die Gäste ruhig und antworteten in der Schlussminute mit einem 6:0-Lauf. „Wir haben nie aufgegeben und immer an uns geglaubt“, so Greve. 

maf

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