Hurricanes mühen sich in Wedel

Baden gelingt beim 71:65-Sieg ein Double-Double

Leonie Rosemeyer (12), Laura Rahn (l.), Melda Tölle (am Ball) und Nele Gleitsmann (4) stehen auf dem Hallenboden.
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Leonie Rosemeyer (12) und Laura Rahn (l.) trafen am Abend häufiger aufeinander. In der Szene mit dabei: Melda Tölle (am Ball) und Wedels Nele Gleitsmann (4).

Es war ein enges Spiel, das die Gäste am Ende für sich entschieden. Auf Seiten der Gastgeberinnen überzeugte vor allem eine ehemalige Mitspielerin der Hurricanes.

Rotenburg – Es war ein Duell in der 2. Basketball-Bundesliga der Damen unter bekannten Gesichtern. Während Leonie Rosemeyer und Pia Mankertz bereits für den SC Rist Wedel aufgelaufen waren, trugen unter anderem Anna Suckstorff, Fee Zimmermann und Laura Rahn auch schon das Trikot der Avides Hurricanes. Die wurden von rund 20 Fans und zwei Trommlern begleitet, entschieden nach anfänglichen Schwierigkeiten letztlich die Partie mit 71:65 (35:26) für sich und kletterten auf Platz drei in der Tabelle. Wedel ist nun Vierter.

Noch vor dem Anpfiff war es zu einer ungewöhnlichen Szene gekommen. Hurricanes-Neuzugang Muska Saidi konnte erst verspätet mit dem Aufwärmprogramm beginnen. Sie hatte ihre Schuhe vergessen und bekam noch welche gebracht. Glücklicherweise ist sie Hamburgerin. Der Weg war also ein kurzer.

Während die Gäste mit dem altbewehrten Personal starteten – Mankertz, Toshua Leavitt, Andrea Baden, Rosemeyer und Hannah Pakulat – musste Wedel auf seine beste Scorerin verzichten. Jessica Höötmann war beruflich verhindert.

Doch das tat dem Spiel der Gastgeberinnen zu Beginn noch keinen Abbruch. Nach zwei Minuten führten sie mit 6:2. Zwei Dreier von Rosemeyer brachten das Greve-Team dann aber ins Spiel und damit die Wende. In der Folge ließen die Hurricanes zwar einige Korbleger liegen, zogen aber bis auf 27:14 davon (13.). „Das Spiel mit ihr (Höötmann, Anm. d. Redaktion) ist ein anderes, aber sie haben es gut kompensiert“, bemerkte auch Greve, der zehn Sekunden vor der Pause ein technisches Foul bekam, weil er sich nach einem klaren Fußspiel beschwert hatte. „Ich habe mich über die Gesamtsituation aufgeregt. Aber eins kann ich ja auch bekommen“, berichtete er.

Im dritten Viertel war der Offensiv-Faden der Gäste gerissen und „wir haben es da schleifen lassen“. Zudem trumpfte Wedels Kata Takacs auf. Die ehemalige Spielerin der Hurricanes, die am Ende auch mit 23 Zählern die beste Scorerin auf Seiten der Gastgeberinnen war, brachte ihr Team nach einem Zehn-Punkte-Rückstand bis auf 43:45 heran. Marianna Byvatov glich per Korbleger sogar aus (30.). Doch die Aufholjagd reichte nicht. Die Hurricanes, bei denen Baden ein Double-Double gelang, setzten sich denkbar knapp mit 71:65 durch. „Es war wichtig, dass wir uns durch die Schwächephasen durchgekämpft haben. Das zeigt, dass wir beieinander sind“, meinte Greve, dessen Team damit eine Antwort auf die 66:73-Niederlage bei Alba Berlin zeigte. Außerdem sei der Erfolg auch „für die Bilanz ganz gut“. Die liegt nun bei fünf Siege und zwei verlorenen Partien.

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