67:71 nach Verlängerung in Neuss

Hurricanes schmeißen den Ball nicht rein und verspielen ihren Vorsprung

Toshua Leavitt (r.) hält den Ball in den Händen und setzt zum Sprung an.
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Toshua Leavitt (r.) traf in Neuss dreimal von der Dreierlinie und war nach Leonie Rosemeyer zweitbeste Werferin der Hurricanes.

Die Avides Hurricanes haben im Kampf um die Play-off-Plätze wichtige Punkte liegen lassen. Gegen Neuss unterlagen sie vor allem bei den Rebounds.

Scheeßel – Ein Dämpfer? „Definitiv!“, gestand Coach Christian Greve spürbar enttäuscht. „Das hätte nicht sein müssen.“ Seine Zweitliga-Basketballerinnen der Avides Hurricanes leisteten sich bei der TG Neuss einen Ausrutscher, verloren nach Overtime mit 67:71 (61:61/32:25) und verspielten durch die dritte Niederlage im zehnten Saisonspiel ihre günstige Ausgangsposition im Hinblick auf die Play-off-Plätze.

Für Greve war der Grund der Niederlage klar: „Wir haben den Ball nicht reingeschmissen“, machte er die schwache Chancenverwertung verantwortlich. Mit den Erfolgsquoten von 83 Prozent bei den Freiwürfen und mäßigen 26 Prozent bei den Dreiern waren die Hurricanes sogar besser als die Neusserinnen, allerdings unterlagen sie im Zweier-Vergleich, vor allem aber ganz eindeutig bei den Rebounds – 32:48 lautet die Bilanz hier. Insbesondere Lydia Baxter entschied unter dem Brett die meisten Duelle für sich und kam auf 21 Rebounds. „Sie war schon ein Faktor und gerade vom offensiven Brett schwer wegzuhalten“, attestierte Greve der Neusser Centerin einen „guten Job“. Seine Große, Anacia Wilkinson, hätte sich da „schwer getan“.

Dabei hatten die Hurricanes einen guten Start erwischt, lagen nach Leonie Rosemeyers Dreier mit 8:2 vorne (4.), gewannen das erste Viertel mit 21:13 und hielten bis zum Ende des vierten Durchgangs mal mehr, mal weniger deutlich die Führung. Drei Minuten vor dem Ende traf Toshua Leavitt noch zum 58:50, doch 59 Sekunden vor dem Schlusssignal glich Lisa Arz aus. Auch der Leavitt-Dreier bei noch 20 zu spielenden Sekunden reichte nicht, Maria Aftzi antwortete ebenfalls aus der Distanz. In der Verlängerung gelang Wilkinson das 65:62. Als Aftzi ihre Freiwürfe verfehlte, holte sich Arz den Rebound und traf zum 71:67 für Neuss bei noch sechs Sekunden auf der Uhr.

„Wir haben uns zu sehr auf die Würfe von außen verlassen und hätten mehr zum Korb ziehen müssen“, kritisierte Greve. „Wir haben ja die freien Abschlüsse bekommen und teilweise den Ball auch sehr gut bewegt, aber keine hatte über 45 Minuten ihre normale Form.“

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