Cooley mit ihrem dritten Double-Double

Hurricanes bringen sich in Halle selbst um mehr – 76:83

Alecia Cooley spielte mit 18 Punkten und elf Rebounds stark auf – ihre Hurricanes verloren in Halle dennoch. - Foto: Freese
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Alecia Cooley spielte mit 18 Punkten und elf Rebounds stark auf – ihre Hurricanes verloren in Halle dennoch.

Scheeßel - Mitte des dritten Viertels war die Wende möglich, denn der SV Halle geriet ernsthaft ins Wanken, als die US-Amerikanerin Kama Griffitts für die Zweitliga-Basketballerinnen der Avides Hurricanes in der 25. Minute auf 49:50 verkürzte. Am Ende wurde es jedoch nichts mit dem ersten Auswärtssieg der Saison – der Erstliga-Absteiger behauptete sich in seiner Erdgas-Sportarena an der Saale mit 83:76 (46:38). „Ein bisschen ärgerlich war es schon. Aber wir hatten zwei Phasen, in denen wir in der Summe zu viele Fehler produziert haben. Das wiederum hat Halle konsequent ausgenutzt“, meinte Coach Christian Greve. So blieb seinen Hurricanes nur die Erkenntnis, bei einem der Titelfavoriten gut dagegengehalten zu haben.

Anfangs war es sogar mehr als das. Kapitänin Pia Mankertz brachte ihr Team nach 77 Sekunden mit 6:2 in Führung. Was folgte, war speziell in dieser Phase der Partie eine erneute Berg- und Talfahrt, startend mit einem 10:0-Run der Sachsen-Anhalterinnen. Ähnlich lief es nach Mirja Beckmanns 14:15 (7.). Mit einem 19:26-Rückstand ging es in den zweiten Durchgang, in dem nun auch Alecia Cooley in Schwung kam. Für ihr drittes Double-Double im vierten Spiel – 18 Punkte, elf Rebounds – benötigte sie nach dem anfänglichen Leerlauf nur drei Viertel. 

Bei Cooleys 27:31 waren die Hurricanes wieder dran (13.), sodass Halle sich dazu gezwungen sah, alle fünf ausländischen Profis zeitgleich aufs Feld zu schicken. Mit 17 Punkten und elf Rebounds war die Amerikanerin Christin Mercer am effektivsten. Die deutschen Kräfte auf Seiten der Gastgeberinnen kamen insgesamt auf 16 Punkte, bei den nur zu acht angereisten Hurricanes waren es im Vergleich dazu 45.

Richtig enteilen ließen die Hurricanes den Favoriten nicht, das galt auch für den letzten Durchgang. Die mit viel Zug zum Korb agierende Tuba Poyraz verkürzte auf 63:71 (34.), Mankertz auf 65:73 (36.). Doch zu einer erfolgreichen Aufholjagd kam es nicht, auch weil die Hurricanes sich insgesamt zu viele Ballverluste (20) erlaubten. „Wir haben manchmal nicht gut auf den Ball aufgepasst“, meinte Greve angesichts der Fehler im Spielaufbau.

Der Coach war dennoch durchaus einverstanden mit dem, was er in dieser temporeichen Begegnung sah und resümierte: „Es war ein sehr engagierter Auftritt. Wir sind auf einem guten Weg in unserem Prozess und werden aus solchen Spielen lernen.“

maf

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