Avides Hurricanes morgen in Freiburg gefordert / Sonntag steigt das Rückspiel

Greve richtet seine Augen auf Lucet und Knudsen

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Laura Rahn (hier im Gespräch mit Coach Christian Greve) wusste besonders im jüngsten Play-off-Spiel gegen den TSV Wasserburg zu überzeugen. Morgen und am Sonntag ist sie mit den Hurricanes im Hin- und Rückspiel um Platz drei der deutschen Meisterschaft gefordert.

Rotenburg - Christian Greve redet erst gar nicht lange um den heißen Brei herum: „Jetzt, wo wir schon so weit gekommen sind, wollen wir natürlich auch die Bronzemedaille holen“, sagt der Coach der Avides Hurricanes.

Schon morgen könnten seine Erstliga-Basketballerinnen dem Ziel einen Schritt näherkommen – um 19.30 Uhr steht das Hinspiel bei den Eisvögeln des USC Freiburg um den dritten Platz auf dem Programm. Die entscheidende Partie steigt dann am Sonntag (16 Uhr) in der Großen Halle in Scheeßel.

Dass die Saison schon sehr lange andauert, ist auch an den Hurricanes nicht spurlos vorbeigegangen. „Natürlich sind wir langsam müde. Für die letzten beiden Begegnungen geben wir aber noch mal alles, die Chance auf Bronze schenken wir nicht einfach so her“, versichert Greve, der das Platzierungsspiel „überflüssig“ findet. „Die Ränge fünf bis acht werden schließlich auch nicht mehr ausgespielt. Dadurch wird die Saison nur unnötig in die Länge gezogen.“

Dennoch ist seine Mannschaft sehr fokussiert und hat sich unter der Woche im Training gut vorbereitet. Die Chancen liegen nach Greves Einschätzung bei 50:50. Dass es nun zwei Duelle auf Augenhöhe werden, beweist auch die Meisterschaftsbilanz. Während das Hinspiel in Rotenburg an die Breisgauerinnen ging (67:65), hatten im zweiten Aufeinandertreffen die Hurricanes knapp die Nase vorne (76:73). „Wir müssen von der ersten bis zur letzten Sekunde alles geben, Freiburg hat schließlich viele Waffen“, weiß der Coach. Vor allem die Französin Soana Lucet und die US-Amerikanerin Bobbi Lee Knudsen hat der 39-Jährige auf seinem Zettel. „Die beiden dürfen wir nicht zur Geltung kommen lassen. Besonders von der Dreierlinie hatten sie uns damals viele Dinger eingeschenkt“, erinnert sich Greve.

Nach der morgigen Partie reisen die Hurricanes per Nachtzug zurück in den Norden. Am Samstag steht dann Regeneration auf dem Programm, ehe es am Sonntag wieder ernst wird.

ml

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