Begrenzung der Zuschauerzahlen

Hurricanes: Nur 200 Fans dürfen bei den Spielen in Scheeßel noch rein

Ein Basketball flutscht durch den Korb.
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Basketballspiele in Scheeßel dürfen künftig nur noch vor maximal 200 Zuschauern ausgetragen werden – es sei denn, es gibt eine Ausnahmegenehmigung.

Die Avides Hurricanes dürfen ab sofort nicht mehr als 200 Zuschauer bei ihren Spielen in Scheeßel in die Halle lassen.

Scheeßel – Es war zwar kein blauer Brief, aber er kam von der Schule und könnte vor allem die Zweitliga-Basketballerinnen der Avides Hurricanes treffen. Die Beeke-Schule teilte dem TV Scheeßel darin mit, dass in ihrer unter anderem von den Korbjägerinnen genutzten Sporthalle ab sofort die Zuschauerzahl von 200 Personen nicht überschritten werden dürfe und sich diese auch nur noch im Tribünenbereich, also nicht mehr am Spielfeldrand, aufhalten dürften. Schulleiter Sven Borstelmann verwies auf die Versammlungsstättenverordnung.

Eigentümer der Halle ist die Gemeinde. Stefan Behrens, der zuständige Fachbereichsleiter, bestätigt die Vorgaben und die Begrenzung aufgrund der Verordnung – „sonst würden erhebliche Investitionen auf uns zukommen“. Im Frühjahr habe es deshalb Gespräche auch mit den Verantwortlichen des TV Scheeßel gegeben. „Uns wurde zu verstehen gegeben, dass sie es völlig einsehen“, sagt Behrens und erklärt, dass die Hallen in regelmäßigen Abständen von Mitarbeitern des Landkreises auf ihre Sicherheit geprüft würden und deshalb das Thema „aufgeploppt“ sei.

Aktuell sieht Utz Bührmann keine Probleme ‒ aber ...

Dass es jetzt, pünktlich zum Saisonbeginn und zur Publikumsrückkehr nach den Corona-Einschränkungen, dazu kommt – eher ein Zufall. Hauke Sievers, Abteilungsleiter der Hurricanes, meinte in einer ersten Reaktion: „Mit den Coronaregeln haben wir uns inzwischen eingegroovt, jetzt kommt so etwas.“ Rund 360 rote Sitzschalen befinden sich hinter der Balustrade in der großen Sporthalle am Vareler Weg – genutzt werden dürfen diese nun nur noch zum Teil. „Das ist aktuell kein Problem“, räumt Vorstandskollege Utz Bührmann ein. Zwar gab es Zeiten, da strömten regelmäßig 300, 400 Zuschauer, mitunter sogar noch mehr, zu den Heimspielen der Hurricanes, doch seit dem Abstieg 2017 hat sich die Zahl unter dieser 200er-Grenze eingependelt, zum Pokalspiel am Samstag gegen Neuss waren es 120 Fans.

Und wenn doch mehr kommen? „Wir sind ja nur Gast. Dann werden wir natürlich nur 200 Leute reinlassen. Oder vorher noch mal leise anfragen, wenn es ein Spiel ist, bei dem mehr kommen könnten. Dann würde ich ja schon gerne 500 Leute in die Halle lassen“, sagt Bührmann. Für diesen Fall – er ist bei einem hochkarätigen Gegner oder dem Erreichen der Play-offs durchaus realistisch – gebe es unter bestimmten Vorgaben Ausnahmegenehmigungen, bestätigt Behrens: „Bei einer gewissen Zahl von Veranstaltungen kann man die 200 Zuschauer überschreiten.“

In Rotenburg gibt es diese Begrenzung nicht

Oder die Hurricanes müssten diese Partien in der Pestalozzihalle in Rotenburg austragen. In der Landkreis-Halle, der zweiten Heimspielstätte, gibt es die Beschränkung nämlich nicht. „In Rotenburg haben wir Basketballer seit Jahren einen Nutzungsvertrag mit dem Landkreis, wo drin steht, dass wir mehr als 500 Zuschauer reinlassen dürfen“, erklärt Bührmann.

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