22:34 – TuS Rotenburg bekommt auch von Altjührden die Grenzen aufgezeigt

Der Auswärtsfluch hält an

Kein eigener Treffer und keine Punkte lautete die Bilanz für Jens Behrens (r., gegen Patryk Abram). FotoS: OETJEN

AUS ALTJÜHRDEN BERICHTET LEA OETJEN

Altjührden – Die Körpersprache sagte alles. Leere Blicke. Hängende Köpfe. Enttäuschte Gesichter. Wieder einmal hat es der TuS Rotenburg nicht geschafft, ein Auswärtsspiel in der Handball-Oberliga zu gewinnen, wieder einmal sind die Spieler an sich selbst gescheitert. Seit 18 Monaten wartet der Wümme-Club also auf einen Sieg in fremder Halle. Letztlich setzte es gestern am späten Abend im Nachholspiel bei der SG VTB/Altjührden für die Mannen von Trainer Jörg Leyens eine 22:34 (10:20)-Niederlage. Damit bleibt das Team auf einem direkten Abstiegsplatz.

Der Wümme-Club war seinem Gegner ausnahmslos in allen Belangen unterlegen – von Anpfiff an. „Altjührden hatte eine unfassbare Durchschlagskraft“, erkannte Coach Leyens an. Während der Gastgeber nahezu jede Torchance verwerteten, ließ der TuS Rotenburg – gerade in der ersten Hälfte – viel zu viel liegen. Allein Sören Heyber, der dritterfolgreichste Schütze des Teams in der Saison, patzte im ersten Durchgang sechsmal. Hinzu kamen zahlreiche Ballverluste und katastrophale Kreis-Anspiele. „Wir haben einfach viel zu viele Möglichkeiten liegengelassen“, gestand Leyens. Neben drei verworfenen Siebenmetern von Michel Misere (13.), Lukas Misere (22.) und Luka Bruns (50.) vergaben die Rotenburger auch zahlreiche Gegenstöße. Und mit nur zehn Toren in einer Halbzeit ist es schwierig, ein Spiel in der Oberliga zu gewinnen.

Außerdem: In der Defensive agierten die Gäste viel zu passiv. „Wir kommen nicht in die Zweikämpfe, verteidigen nicht konsequent genug und machen zu einfache Fehler“, analysierte Linksaußen Lukas Misere. Chris Ole Brandt pflichtete ihm bei: „Leider hat der Kampf auf unserer Seite erst in der zweiten Halbzeit angefangen“, hätte es der Rückraumspieler kaum passender beschreiben können.

Schließlich lief die zweite Hälfte wenigstens etwas besser für die Rotenburger. Allerdings: Das Trainerteam der Gastgeber, bestehend aus Andreas Szwalkiewicz und Dennis Graeve, schickte ab der 40. Minute nur noch die zweite Garde aufs Feld. So verbrachte zum Beispiel der überragende Lukas Kalafut, der acht Treffer erzielte, den zweiten Durchgang nahezu komplett auf der Bank.

So oder so. „Die Niederlage ist jetzt egal. Alle Negativgedanken müssen weg. Wir reißen das noch – egal wie“, gab sich Brandt trotz der erneuten Packung kämpferisch.

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