Mit 21 ist Fabian Knappik schon ein alter Hase im Trainergeschäft

13 Fabian Knappik: Ausrufezeichen der freundlichen Art

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Akribisch, aber auch mal laut: Fabian Knappik hat in jungen Jahren als Trainer schon viel bewegt.

Kreis-Rotenburg - UNTERSTEDT · Mit seinen 21 Jahren ist Fabian Knappik nur unwesentlich älter als die Akteure, die er trainiert. Na und? „Das war nie ein Problem. Die Jungs haben mich immer akzeptiert.

Das passt schon“, sagt der Erfolgstrainer der JSG KAWU, der zusammen mit Christoph Schröder die U 19-Kicker in der Landesliga coacht und im Herbst für seine Arbeit zum Ehrenamtssieger des Kreises gekürt wurde. „Seine Fachkenntnisse bereits in jungen Jahren sowie die strukturierte Abwicklung seiner Übungseinheiten waren von Beginn an für einen Trainer seines Alters hervorragend“, hieß es in der Laudatio.

Die Belohnung steht noch aus. Im April gibt es vom Niedersächsischen Fußball-Verband das Dankeschön-Wochenende in Barsinghausen, inklusive eines Besuchs des Niedersachsen-Derbys zwischen Eintracht Braunschweig und Hannover 96. Doch solche Auszeichnungen sind nicht der Antrieb für Knappik: „Was mich vor allem motiviert, sind die kleinen Erfolgserlebnisse. Wenn man zum Beispiel sieht, wie sich einzelne Spieler entwickelt haben.“ Er kann es beurteilen, denn bereits 2007, als 15-Jähriger übernahm er ein Traineramt bei der JSG KAWU, vor dreieinhalb Jahren dann seine jetzige Mannschaft, zunächst an der Seite Otto Kettenburgs. Das Team, das seinerzeit auf Kreisebene von Sieg zu Sieg eilte, ist inzwischen nach zwei Aufstiegen (den letzten Titel gab es im Sommer) in der Landesliga-Spitzengruppe angekommen. Die JSG KAWU ist eine Top-Adresse im Kreis. „Wir haben auch die Gunst der Stunde genutzt und bei der Umstellung im A-Jugendbereich auf U 18 und U 19 davon profitiert, dass wir ein eingeschworener Haufen sind und sich etwas entwickelt hat“, erzählt Knappik.

Sich selbst charakterisiert der Unterstedter, der ganz nebenbei als aktiver Landesliga-Handballer einer der Leistungsträger beim TuS Rotenburg ist, als Trainer, „der auch laut ist und mit den Jungs kommuniziert. Aber ich bin kein Choleriker, ich versuche immer, mit den Spielern auf freundlicher Ebene zu sprechen. Natürlich versuche ich, Ausrufezeichen zu setzen und die Jungs auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen. Aber der Spaß steht im Vordergrund.“

Bleibt natürlich die Frage: Was macht er nächste Saison, wenn die Spieler der U 19 in den Herrenbereich ihrer Heimatvereine wechseln? „Das steht noch nicht fest“, ist auch Fabian Knappik selbst gespannt.

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