Zlatan Burina formt seit 16 Jahren Rotenburgs Tennis-Nachwuchs

11 Zlatan Burina: Den Augen des Entdeckers entgeht kein Talent

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Gutes Auge für die richtigen Entscheidungen, gutes Näschen für Talente: Rotenburgs Tennis-Trainer Zlatan Burina. ·

Rotenburg - Zlatan Burina hat ein kleines Laster – Schokolade. Zwischen den Trainingseinheiten gönnt sich der Tennis-Coach des TC GW Rotenburg gerne mal eine kleine Süßigkeit. Nervennahrung?

Eigentlich nicht, denn den 55-Jährigen bringt so schnell nichts mehr aus der Ruhe. Mit Beharrlichkeit bringt der aus Tuzla in Bosnien und Herzegowina stammende Coach seit Jahren die Talente des Vereins voran – und die erste Herren führte er im Sommer zurück in die Oberliga.

Seit 16 Jahren ist Zlatan Burina inzwischen Coach beim TC GW Rotenburg, bis zum letzten Jahr war er zeitgleich auch noch Kreistrainer. „Wenn Saison ist, dann bin ich sieben Tage die Woche auf dem Tennisplatz“, sagt er – ohne dass es sich wie ein Klagen anhört, ohne die Stunden wirklich zu zählen. Natürlich ist es sein Job, für den er bezahlt wird, aber vieles erledigt der in Scheeßel lebende Burina auch über das Geforderte hinaus. Er lebt eben für den Sport mit der gelben Filzkugel. Das war schon damals so, als er noch Wirtschaft in der Heimat studiert und auch acht Jahre in diesem Bereich im ehemaligen Jugoslawien gearbeitet hat. „Ich habe immer sehr viel Tennis gespielt“, erzählt er. Seit mehr als 20 Jahren macht er das mittlerweile beruflich als Coach in Deutschland. Und nach einer Schulter-Operation vor einem Jahr will Zlatan Burina in diesem Sommer auch selbst für die Herren 50 wieder aufschlagen.

Doch im Mittelpunkt steht für den vierfachen Familienvater (alles Jungs!) der Nachwuchs des Vereins. Mauro Piras, Felix Samsel, die eigenen Söhne Semir und Tarik – sie alle formte er zu überragenden Spielern. „Jeder Trainer hat seine Methode. Ich versuche viel an der sauberen Technik zu arbeiten und mache viel Athletik“, verrät er sein Rezept. Und das funktioniert auch bei der nächsten Generation sehr gut. „Ich bin schon stolz, dass so viele 16-, 17-, 18-Jährige da sind“, sagt Burina. Sebastian Loss ist mit 16 Jahren schon eine Stammkraft in der Ersten, Peer Freytag (13) oder Philipp Wuttke (14) stehen bereits in den Startlöchern. „Und ich habe auch einen perfekten Jahrgang 2003“, denkt der Coach bereits an die Zukunft. Dem Rotenburger „Entdecker“ entgeht kein Talent.

Doch es sind nicht nur die Jungs, die Zlatan Burina nach vorne bringen möchte. „Ich hoffe, dass wir auch bei den Damen etwas aufbauen können“, ist er guter Dinge.

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