Ausnahmehandballerin Marie-Christin Kaiser peilt Bundesliga an

Aufstieg zum Abschied

Marie-Christin Kaiser

ROTENBURG (ct) · „Mein sportliches Ziel ist es, in den nächsten Jahren möglichst den Sprung in die Bundesliga zu schaffen“, verrät Marie-Christin Kaiser. Die 20-Jährige ist die mit Abstand beste Handballerin im Altkreis Rotenburg und wird nach bestandenem Abitur am Ende der Saison den Kreisoberligisten TuS Rotenburg verlassen, um zu einem höherklassigen Verein zu wechseln.

Die Torjägerin hat in dieser Spielzeit erneut entscheidenden Anteil daran, dass ihr Team auf einem Aufstiegsplatz steht. In der vergangenen Saison erzielte sie weit über 200 Treffer, in diesem Jahr sind es nach der Hinrunde schon wieder 128 Tore. Das entspricht dem unglaublichen Schnitt von rund zehn Treffern pro Spiel. „Toll wäre es, wenn mir in meiner letzten Saison beim TuS Rotenburg mit der Mannschaft der Aufstieg in die Landesliga gelingen würde. Dafür werde ich alles tun“, verspricht Marie-Christin Kaiser.

Wer ihr neuer Verein in der kommenden Saison sein wird, steht noch nicht fest. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass es der Bundesligist VfL Oldenburg oder einer der Bremer Regionalligisten TuS Komet Arsten und Werder Bremen wird. Nach dem Abitur plant Marie-Christin Kaiser jedenfalls in Bremen an der Hochschule Sportphysiotherapie zu studieren. Die Zusage für einen Studienplatz hat sie schon. „Eigentlich wollte ich zwar zur Polizei gehen, doch bis heute habe ich auf meine Bewerbung nichts gehört“, bedauert Marie-Christin Kaiser.

Eine Stärke der Ausnahmehandballerin des TuS Rotenburg ist ihre Torgefährlichkeit. Durch ihre enorme Dynamik und Schnelligkeit ist sie von den gegnerischen Abwehrreihen nur schwer zu stoppen. Viele haben es schon mit einer engen Deckung probiert, doch meist ohne Erfolg. Dennoch glaubt die Rotenburgerin, sich noch überall verbessern zu können: „Bei einem höherklassigen Verein wird es sicher noch einmal einen richtigen Schub nach vorne geben“, meint sie. Sportliche Vorbilder sind für sie die beiden Nationalspieler Dominik Klein und Pascal Hens. „Der eine imponiert mir durch seine Schnelligkeit, der andere durch seine Wurfkraft“, erklärt sie.

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