TC GW Rotenburg kämpft vor Saisonauftakt am Sonntag mit Personalsorgen

Auf der Suche nach Nummer sechs

Stehen dem TC Grün-Weiß Rotenburg nicht zur Verfügung: Philipp Barautzki (links) und Sebastian Loss (rechts) fallen verletzt aus. Auch auf Lars Rademacher (nicht im Bild) muss das Nordliga-Team verzichten.
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Stehen dem TC Grün-Weiß Rotenburg nicht zur Verfügung: Philipp Barautzki (links) und Sebastian Loss (rechts) fallen verletzt aus. Auch auf Lars Rademacher (nicht im Bild) muss das Nordliga-Team verzichten.

Rotenburg – Den TC Grün-Weiß Rotenburg erwartet bei seiner Premiere in der vierthöchsten Spielklasse des Landes, der Tennis-Nordliga, in vielerlei Hinsichten eine echte Mammutaufgabe: So hat der Aufsteiger vor dem Heimspiel gegen den Club an der Alster II (Sonntag, 11 Uhr) mit großen personellen Problemen zu kämpfen. „Wir starten leider extrem ersatzgeschwächt in die Saison“, offenbart Spitzenspieler Tarik Burina. Mit Sebastian Loss (Außenband-Anriss im Knie), Philipp Barautzki (Wadenprobleme) und Lars Rademacher (Handgelenksverletzung) fallen drei absolute Stammkräfte verletzt erst einmal aus.

Das Trio hinterlässt eine Lücke im Team, die nur schwer zu kompensieren sein dürfte. Zumal mit den beiden Bosniern Aziz Kijametovic und Danijal Muminovic in Zeiten der Corona-Krise nur schwierig zu planen ist. Schließlich hat die Bundesregierung ihr Herkunftsland Bosnien-Herzegowina als Risikogebiet eingestuft. „Wir klären das gerade. Vielleicht klappt es fürs nächste Spiel“, lässt Burina hoffen.

Ein Platz im Team ist noch frei

Noch ist auch nicht bekannt, wer der sechste Spieler der Rotenburger am Sonntag sein wird. Feststeht allerdings schon, dass Tarik Burina wie gewohnt an Position eins spielt. Sein jüngerer Bruder Emir Burina wird die Nummer zwei sein. Zudem sind Vincent Wuttke, Calvin Endom und Simon Mattick am Start. Welcher Spieler an Position sechs aufläuft, ist noch nicht bekannt.

Dass das Match gegen den Club an der Alster II kein einfaches Unterfangen wird, liegt auf der Hand. „Realistisch gesehen, sind kaum Chancen da“, denkt Tarik Burina. Schließlich haben die Gäste aus Hamburg „schon sehr viele richtig gute Leute, die schon seit Jahren erfolgreich spielen und auch Erfahrung in der 2. Bundesliga gesammelt haben“, warnt der Leistungsträger.

Nichtsdestotrotz „freuen wir uns auf jeden Fall alle auf die große Chance, gemeinsam in der Nordliga zu spielen“, betont er. Seine Mannschaft habe – vor dem Hintergrund, dass es in dieser Saison aufgrund der besonderen Situation keine Absteiger gibt – ohnehin nichts zu verlieren.

Vorfreude auf die Nordliga überwiegt

Damit können die Rotenburger nahezu befreit aufspielen. „Uns geht es darum, in dieser Saison ein paar Erfahrungen zu sammeln. Wir wollen schöne Matches haben und die eine oder andere Mannschaft ein bisschen ärgern“, sagt Tarik Burina.

Von Lea Oetjen

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