Spieler des Wochenendes

Lucas Chwolka ist auf dem Weg zur Führungskraft

Lucas Chwolka (Mitte) redet mit Luca Althausen. Im Hintergrund steht Yannick Chwolka.
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„Du oder ich?“ Lucas Chwolka (Mitte) überlässt den Freistoß in dieser Szene Luca Althausen. Hinten links mit im Bild: Yannick Chwolka.

Keiner ist beim RSV so flexibel wie Lucas Chwolka. Er lief bereits in der Mittelfeldzentrale, Außenverteidigung, auf dem rechten Flügel und im Sturm auf.

Rotenburg – Lucas Chwolka genoss bisher nicht unbedingt den Status eines Goalgetters. In seiner Premierensaison 2017/2018 traf er immerhin dreimal für den Rotenburger SV, ein Jahr später ebenfalls – das war jeweils in der Landesliga. Und jetzt? Fünf Spiele, drei Tore – in der Oberliga wohlgemerkt. Keine schlechte Bilanz für einen, der zwischen Mittelfeldzentrale, Außenverteidigung, rechtem Flügel und Sturm pendelt.

Gerade seine Flexibilität macht ihn so wertvoll. Und seine Qualität unterstrich Chwolka auch beim 3:3 gegen Eintracht Celle, als ihm als Rechtsaußen sein erster Doppelpack gelang.

Nicht von ungefähr gehört Lucas Chwolka zu den vier Spielern, die bisher keine Punktspielminute verpasst haben. „Mittlerweile ist er nicht nur mehr Stammspieler, er wächst durch seine Leistungen in die Rolle eines Führungsspielers“, sagt Coach Tim Ebersbach anerkennend. „Und er hat diese Power, defensiv dicht zu machen und vorne Akzente zu setzen.“ Mittlerweile spielt der 24-Jährige, ebenso wie sein Zwillingsbruder Yannick Chwolka, bereits die fünfte Saison für die Wümmestädter, nachdem beide einst vom TSV Melchiorshausen aus der Bremer Landesliga gekommen waren.

Bereits eine Woche zuvor im Spiel bei Blau-Weiß Lohne sei Lucas Chwolka der beste Mann im Team gewesen, findet Ebersbach. Nun traf er nach seinem Flatterball-Tor in der Partie bei Kickers Emden gleich doppelt gegen Celle. „Ich habe ja einen ganz guten Schuss und habe im Training zuletzt auch öfter geknipst“, meint er und ergänzt: „Die Tore sind mir aber relativ egal. Ich bin da nicht so egoistisch.“ Das gilt auch für seine Position. „Am liebsten spiele ich tatsächlich zentral, aber wir haben viele gute Spieler im Zentrum. ,Ebbe‘ (Spitznahme von Trainer Ebersbach, Anm. d. Red.) kann mich überall einsetzen, wo er möchte. Da vertraue ich ihm voll.“ Der Coach weiß dieses über Jahre gewachsene Verhältnis zu schätzen. „Im Training kann ,Chwolli‘ auch mal ungemütlich werden, weil er immer gewinnen will. Aber er ist unheimlich wissbegierig. Aus meiner Sicht als Trainer ist er ein Musterschüler.“

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