Auch SG Unterstedt und TV Sottrum im Finale / SV RW Scheeßel nach Krimi raus

Behrens erlöst Westerholz

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In die Knie gezwungen: Niklas Wahlers (l.) und sein SV RW Scheeßel schieden aufgrund des Treffers von Westerholz‘ Jan-Lüder Behrens (r.) aus.

Lauenbrück - Von Vincent Wuttke. Zum Ende des Halbfinals der diesjährigen Futsal-Hallenkreismeisterschaft wurde es in der Gruppe vier noch einmal spannend.

Der Kreisligist TuS Westerholz machte seinen Einzug ins Finale, das am Sonntag in Bremervörde ausgetragen wird, im abschließenden Spiel gegen den SV Rot-Weiß Scheeßel erst zwei Sekunden vor der Schlusssirene mit dem 2:1-Treffer von Jan-Lüder Behrens perfekt. Ähnlich verlief es derweil in der Gruppe drei. Dort hatte die SG Unterstedt (1. Kreisklasse) seine Probleme und sicherte sich ebenfalls erst in der letzten Partie durch einen hartumkämpften 3:2-Sieg gegen den SV Teutonia Steddorf aus der 1. Kreisklasse das Finalticket.

Dabei begann Unterstedt mit einem mageren 0:0 gegen den FC Ummel aus der 2. Kreisklasse alles andere als optimal, was auch Trainer Uwe Delventhal bemerkte: „Den Start in das Turnier haben wir verschlafen, wir waren nicht richtig wach. Allerdings sind wir nach und nach besser geworden.“ Nach einem 1:1 gegen den TV Sottrum (Kreisliga) war vor der abschließenden Partie gegen den SV Teutonia Steddorf (1. Kreisklasse) noch alles offen. Allerdings machte sich Unterstedt das Leben nach einer schnellen 2:0-Führung noch einmal schwer und kassierte sogar das zwischenzeitliche 2:2. „Wir haben das Finale fast noch verschenkt“, erklärte Delventhal. Am Ende sorgte jedoch Maximilian Schulwitz, der zwei Minuten vor Schluss das 3:2 erzielte, noch für ein Happy End.

Dagegen agierte der TV Sottrum in der gleichen Gruppe – auch ohne Trainer Tomas Meyer – ganz souverän und ließ von Beginn an keinen Zweifel an ein Weiterkommen aufkommen, was auch Betreuer Helmut Lange so sah: „Wir haben unsere Pflichtaufgabe, wie ich es auch erwartet habe, ohne jegliche Probleme erfüllt. Die Jungs waren gut drauf.“ Bei den Siegen über den SV Teutonia Steddorf (2:0) und über den FC Ummel (4:1) überzeugte vor allem Verteidiger Tobias Küsel in ungewohnter Rolle als Torschütze. Er traf für Sottrum in allen drei Partien zum 1:0.

Von einer glänzenen Vorstellung war hingegen der TuS Westerholz – trotz des nahezu bestmöglichen Aufgebots – weit entfernt. „Wir haben einfach zu viele Chancen liegen gelassen, vor allem beim 0:0 gegen den TuS Bothel II“, haderte Trainer Peter Ludwig. Durch den Ausrutscher gegen den Außenseiter aus der 2. Kreisklasse war Westerholz vor dem letzten Spiel gegen den SV Rot-Weiß Scheeßel unter Druck und brauchte dringend einen Punkt, während Scheeßel den Sieg benötigte. Und wie es die Ausgangslage vermuten ließ, entwickelte sich ein Krimi – mit dem besseren Ende für Westerholz. Dementsprechend enttäuscht über das knappe Ausscheiden war Scheeßels Coach Sven Schuhmacher: „Zu Beginn des Nachmittags war ich nicht zufrieden, da es spielerisch nicht passte. Wir lieferten aber gegen Westerholz unser bestes Spiel ab und haben nur eine Torchance zugelassen. Von daher ist es schade, dass wir nicht im Finale stehen.“ Auch Peter Ludwig wusste um das glückliche Weiterkommen: „Wir sind wirklich auf den letzten Drücker ins Finale eingezogen.“

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