0:1 gegen SV Hamersen / Ohlmann: „Hätten auch eine Woche spielen können“

Auch Posilek kann nicht helfen

Auch Aziz Arnavutoglu (r.) wollte kein Treffer gelingen.

Kreis-Rotenburg - Von Lars KattnerROTENBURG · Die Partie des Rotenburger SV II in der Fußball-Bezirksliga war bereits lange beendet, aber Coach Cord Ohlmann sowie Keeper und Co-Trainer Thorsten Nitz standen immer noch neben der Trainerbank. Sie forschten nach den Gründen für die unnötige 0:1 (0:1)-Niederlage gegen den SV Hamersen und wurden sich dabei auch einig.

„Es hapert einfach im Spiel nach vorne“, stellte Nitz treffend fest. „In den vier Spielen nach der Winterpause haben wir drei Mal nicht getroffen. So kann man keine Spiele gewinnen.“ Dem konnte Coach Ohlmann nur beipflichten: „In der Verteidigung haben wir sicher gestanden, aber im Mittelfeld verlieren wir immer wieder leichtfertig den Ball. Und im Sturm machen wir die Dinger nicht rein.“

So auch gestern gegen die Gäste aus Hamersen. In einer mehr als mäßigen ersten Halbzeit nutzten die Rotenburger ihre Chancen einfach nicht. Aziz Arnavutoglu (23.), Kay Slominski (31.) und Mark-Michael Völker (44.) scheiterten selbst aus aussichtsreichster Position. Ganz anders Hamersen: Nachdem Keeper Thosten Nitz nach acht Minuten noch glänzend parieren konnte, war er in der 27. Minute chancenlos. Dirk Haller umkurvte den Schlussmann und schob aus spitzem Winkel zum Tor des Tages ein.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit erhöhte die RSV-Reserve dann den Druck auf das Tor von Gäste-Keeper Alexander Masch. Die größte Möglichkeit zum Ausgleich vergab Völker nach 61 Minuten, als er eine scharfe Hereingabe von Boris Lange

nLudwig: „War

nnicht schön“

nur um Zentimeter verpasste. Danach verflachte die Partie allerdings wieder, da Rotenburg kein geeignetes Mittel gegen die Defensive der Gäste fand und das Spiel über die Außenpositionen zu sehr vernachlässigte.

Mit der Einwechslung von Stand-by-Spieler Adam Posilek (77.), der für den nach einem bösen Foul verletzten Waldemar Ott kam, keimte noch einmal etwas Hoffung auf einen Torerfolg auf. Allerdings schlenzte Posilek den Ball nach toller Vorarbeit von Lange knapp am langen Eck vorbei (83.). In der Schlussphase warf Rotenburg dann mit zehn Mann – Christopher Kiel musste wegen Meckerns mit Gelb-Rot vorzeitig vom Platz (86.) – alles nach vorne, zum Ausgleich reichte es aber nicht mehr. „Wir hätten auch noch eine Woche spielen können und das Tor wahrscheinlich trotzdem nicht getroffen“, ärgerte sich Ohlmann.

Große Freude dagegen bei Gäste-Coach Peter Ludwig: „Das war nicht schön, aber erfolgreich. Im Abstiegskampf gibt es eben keine Preise für Schönspielerei. Insgesamt war der Sieg für uns aber schon eher als glücklich einzustufen.“

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