Auch die Freiwürfe sitzen

Hurricanes siegen im Pokal in Osnabrück mit 64:55

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Kapitänin Pia Mankertz (am Ball) war beste Werferin der Hurricanes in Osnabrück. Allein drei Dreier versenkte sie beim 64:55-Erfolg im Pokal.

Scheeßel - Teil drei der „Osnabrücker Wochen“ endete mit einem Erfolgserlebnis für die Zweitliga-Basketballerinnen der Avides Hurricanes: Das Team von Coach Mahir Solo zog durch einen 64:55 (35:30)-Erfolg beim Klassenrivalen Osnabrücker TB in die dritte Runde des DBBL-Pokals ein.

Der Gegner in der Runde der letzten 16 steht noch aus. „Ich hoffe, dass wir nicht gegen einen Erstligisten ran müssen – und ein Heimspiel wäre auch gut“, hat Solo zwei Wünsche. Zunächst gilt der Fokus aber dem Punktspiel bei Schlusslicht Citybasket Recklinghausen (Sonnabend, 19.30 Uhr).

In Osnabrück konnte sich der Hurricanes-Coach vor allem auf seine Defense verlassen, die sich gegenüber der Heimniederlage gegen die Panthers Osnabrück steigerte. „Wir haben da gut zusammengearbeitet. Und wenn du nur 55 Punkte zulässt, sagt das viel aus. Die Verteidigung war entscheidend“, betont Solo. „Und unsere Freiwürfe waren dieses Mal auch besser.“ Eine 100-Prozent-Quote war hier in der Statistik vermerkt. Hinzu kamen neun erfolgreiche Dreier. Zwar waren die Hurricanes bei den Rebounds unterlegen (26:35), verbuchten aber mehr Assists (10:3) und waren bei den Turnovers nicht ganz so fehlerhaft wie der Osnabrücker TB (13:19).

Bereits im ersten Viertel legte der Erstliga-Absteiger den Grundstein. Das Team um Kapitänin Pia Mankertz – mit 15 Punkten (davon drei Dreier) am erfolgreichsten – gewann diesen Durchgang mit 20:12. Die Führung wurde fortan nicht mehr abgegeben, auch wenn es stets eng war. Nur mit 35:30 ging es in die Pause, mit 47:40 dann ins letzte Viertel. Und wie bereits im ersten Punktspiel, so blieben die Hurricanes auch dieses Mal gegen die „Titans“ siegreich.

Zwei Punkte sind auch am Sonnabend eingeplant. „Für mich ist das ein sehr wichtiges Spiel“, sagt Solo im Hinblick auf den Auftritt bei Aufsteiger Recklinghausen. Die Gastgeberinnen verloren bisher alle ihre vier Punktspiele sowie am Mittwoch die Pokalpartie gegen Erstligist BG 74 Göttingen deutlich, haben sich aber kurzfristig noch mit der erfahrenen Centerin Britta Worms vom Deutschen Meister TSV Wasserburg verstärkt. Weiterer Dreh- und Angelpunkt ist die erfahrene bosnische Aufbauspielerin Lejla Bejtic.

Bei den Hurricanes stehen noch Fragezeichen hinter den Einsätzen von Hannah Pakulat (Schulterprobleme) und Mascha Treblin (Bänderverletzung).

BG ´89 Hurricanes: Poyraz (2), Nilles (9), Baden (8), Beckmann (6), Riebesell (4), Mankertz (15), Stach (5), Pakulat (6), Clark (9). 

maf

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