Amerikanerin in Grünberg wieder mit Top-Werten / „Starkes Kollektiv“

Auch Foulprobleme stoppen Kierra Mallard nicht – 98:70

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Kierra Mallard sorgt in der 2. Bundesliga weiter für Bestwerte. Neben 26 Punkten holte die Amerikanerin im Trikot der Hurricanes auch 19 Rebounds. ·

Scheeßel - Sie kratzten an der „100“ – doch sie verpassten sie knapp. Bei den Avides Hurricanes störte das aber keinen wirklich, schließlich verabschiedete sich der Tabellenführer der 2. Basketball-Bundesliga Nord der Damen auch so mit einem souveränen Sieg aus dem alten Jahr in die nur 21-tägige Winterpause.

Bei den Bender Baskets Grünberg war der 98:70 (55:28)-Erfolg nie ernsthaft in Gefahr. Überragende Spielerin war einmal mehr die Amerikanerin Kierra Mallard unterm Korb.

„Sie war schon stark. Und wenn sie nicht Foulprobleme gehabt hätte, wäre es noch mehr geworden“, imponierten auch Coach Christian Greve die Werte seiner Centerin. Mallard kam auf 26 Punkte, 19 Rebounds, vier Steals und zwei Blocks. „Aber wir haben auch gezeigt, wie stark unser Kollektiv ist“, betonte Greve. Ihm blieb nur eine Achter-Rotation, da neben Andrea Baden, Edda Schmidt (schulische Gründe) und Katharina Feil (krank) auch die Amerikanerin Janae Young weiterhin verletzt ausfiel. Ihre Bänderverletzung im rechten Fuß hat sie zwar auskuriert – doch nun plagt sie eine Entzündung im linken. „Die Schmerzen beim Abrollen sind zu groß, da muss ich kein Risiko eingehen“, meinte der Coach.

Leichte Probleme hatte sein Team nach einem 9:1-Start eigentlich nur ein Mal, als Grünberg im ersten Viertel in der neunten Minute auf 12:15 durch die 16-jährige Laura Zdravevska verkürzte. „Ab dem zweiten Viertel hatten wir das Spiel ziemlich im Griff“, wusste auch Greve. „Vor allem unsere Offense war nicht mehr zu stoppen.“ Beim 39:19, per Dreier durch Pia Mankertz erzielt, führten die Hurricanes erstmals mit 20 Punkten Vorsprung (15.). Und selbst das frühe dritte Foul gegen Mallard (17.) brachte den Spitzenreiter nicht aus dem Rhythmus.

Auffällig: Neben Mallard knackten auch Kapitänin Mankertz mit 23 Zählern und Emma Stach mit 21 die 20er-Marke. Zweistellig punkteten noch Kata Takács und Fee Zimmermann (jeweils 12), die zudem bei ihren zwei Dreiern eine 100-Prozent-Quote erreichte. „Alle haben ihre Leistung abgerufen“, freute sich Greve über den Jahresausklang. · maf

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