Ressortarchiv: Kreis Rotenburg

RSV-Partie gegen Celle abgesagt, auch das Frauen-Derby steigt nicht

RSV-Partie gegen Celle abgesagt, auch das Frauen-Derby steigt nicht

Rotenburg – Jetzt steht es fest: Das Spiel in der Fußball-Oberliga zwischen dem Rotenburger SV und Eintracht Celle fällt am Samstag aus. Beide Vereine verständigten sich nach einigem Hin und Her am Freitagvormittag auf eine Absetzung aufgrund der allgemeinen Corona-Lage und der hohen Inzidenzwerte. „Wir haben mit Celle ganz offen kommuniziert. Wir waren uns einig, dass wir es verlegen auf die Zeit nach den Einschränkungen – wann auch immer das sein wird“, erklärte das geschäftsführende RSV-Vorstandsmitglied Joschka Kleber. „Der Verband hat die Absetzung auch schon bestätigt.“
RSV-Partie gegen Celle abgesagt, auch das Frauen-Derby steigt nicht
Avides Hurricanes dürfen ab Montag zurück in die Halle

Avides Hurricanes dürfen ab Montag zurück in die Halle

Rotenburg/Scheeßel – Die Mail ging am Freitagvormittag raus. Adressat: Hermann Luttmann, Landrat. Absender: Utz Bührmann, BG ‘89 Avides Hurricanes. Das Vorstandsmitglied Finanzen übermittelte einen Antrag auf Sondergenehmigung, damit der Damen-Basketball-Zweitligist wieder in den seit Mittwoch vom Landkreis gesperrten Hallen trainieren und Heimspiele austragen darf. Schon drei Stunden später erhielt Bührmann grünes Licht für das Profiteam. Und Kreissprecherin Christine Huchzermeier bestätigt auf Nachfrage: „Ab Montag kann die Mannschaft wieder normal trainieren. Ab dann gilt die neue Landesverordnung.“
Avides Hurricanes dürfen ab Montag zurück in die Halle
Fußballbezirk bleibt hart

Fußballbezirk bleibt hart

Rotenburg – Bereits am frühen Donnerstagmorgen war klar, dass für Mannschaften aus dem Altkreis Rotenburg auf Bezirksebene kein Fußballspiel stattfindet. Der TV Sottrum und der Heeslinger SC II hatten sich bereits am Mittwochabend auf eine Absage verständigt, der VfL Visselhövede zog nach. Die Grün-Weißen haben ihre Partie beim TSV Fischerhude-Quelkhorn gemeinsam mit dem Gegner abgesagt. „Das war im Sinne beider Mannschaften, denke ich. Es kann nicht sein, dass wir am Sonntag noch spielen und ab Montag die Einschränkungen wieder gelten“, findet „Vissels“ Coach Thomas Heidler deutliche Worte. Der Trainer der Fischerhuder schließt sich an: „Zu spielen, würde sich in der jetzigen Situation einfach nicht richtig anfühlen“, sagt Matthias Warnke. Die Partie werde „auf wann auch immer“ verlegt, wie Heidler erzählt.
Fußballbezirk bleibt hart
Ebersbach zeigt sich entsetzt

Ebersbach zeigt sich entsetzt

Rotenburg/Celle – Die Farbe rot dominiert aktuell auf der Landkarte. Immer mehr Kreise überschreiten mittlerweile den Sieben-Tage-Inzidenzwert von 50 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner. Auch die Landkreise Rotenburg und Celle sind seit Donnerstagnachmittag Risikogebiete. Die dramatische Entwicklung spielt für den Niedersächsischen Fußballverband (NFV) jedoch keine Rolle und lässt die Spiele am kommenden Wochenende noch austragen, bevor ab Montag aufgrund der Verfügung des Bundes ein generelles Verbot von Amateursport gilt. So muss auch der Oberligist Rotenburger SV am Samstag (13.30 Uhr) gegen den MTV Eintracht Celle antreten.
Ebersbach zeigt sich entsetzt
Behrens und das „komische Gefühl“

Behrens und das „komische Gefühl“

Westerholz – Zwei Spiele, zwei Verletzungen, zweimal muss der Krankenwagen kommen, zweimal trifft es einen Behrens. In der Theorie könnte sich Christopher Behrens von der SG Westerholz/Hetzwege also freuen, dass der NFV die Fußball-Kreisliga-Saison unterbrochen hat. So sind die Chancen, dass er die Verletzten-Reihe fortsetzt, zumindest gering. So richtig Freude über die Entscheidung will aber auch nicht aufkommen. Warum? Wir haben mit dem 21-Jährigen über die Corona-Krise sowie Westerholz’ Saisonstart gesprochen und ein bisschen über die Kreisliga-Zukunft spekuliert.
Behrens und das „komische Gefühl“
Corona im Landkreis Rotenburg: Timeout 2.0 für Amateursport ab Montag

Corona im Landkreis Rotenburg: Timeout 2.0 für Amateursport ab Montag

Die neuen Corona-Maßnahmen der Bundesregierung treffen den Amateursport hart. Wie gehen der Landkreis Rotenburg, die Vereine und die zuständigen Sport-Verbände damit um?
Corona im Landkreis Rotenburg: Timeout 2.0 für Amateursport ab Montag
Neuschwander hat Linke im Derby gut im Griff - 1:1

Neuschwander hat Linke im Derby gut im Griff - 1:1

Bothel – Eigentlich bot das Nachholspiel der Fußball-Kreisliga zwischen dem TuS Bothel und der SG Unterstedt alles, was ein richtiges Derby ausmacht – Tore, umkämpfte Zweikämpfe und sogar zwei Platzverweise. Aber auch nur eigentlich. Einen Gewinner brachte die Partie nicht hervor. So trennten sich beide Mannschaften mit einem 1:1 (1:0)-Unentschieden – für den TuS Bothel ein Punktgewinn, für die Gäste von der SG Unterstedt ein Punktverlust. „Das war eine reine Kampfleistung. Ich bin total begeistert, was die Jungs hier abgeliefert haben“, freute sich Dennis Schlifelner, Coach der Botheler. Nicht ganz so glücklich, fast schon ein bisschen bedient, wirkte Patrick Werna: „Für den Aufwand nur einen Punkt mitzunehmen, ist enttäuschend“, kommentierte der Coach der Unterstedter.
Neuschwander hat Linke im Derby gut im Griff - 1:1
Herwig verscheucht den Holzwurm

Herwig verscheucht den Holzwurm

Sottrum – Anfangs war noch ein bisschen der „Holzwurm“ drin. Zwischendurch auch. Möglichkeiten hatte Finn Herwig eigentlich für eine Handvoll Tore, doch was der flinke Flügelspieler des TV Sottrum auch anstellte – der Ball wollte meist nicht rein. „Da habe ich ganz gut was liegengelassen“, erinnert er sich und lacht. Doch spätestens mit dem 5:0-Sieg am Sonntag beim MTSV Selsingen hat der Zimmermann aus Stuckenborstel diese „Seuche“ abgeschüttelt. Mit seinen drei Toren stockte er sein Konto jetzt auf fünf Saisontreffer für den Bezirksliga-Spitzenreiter der Staffel 1 auf.
Herwig verscheucht den Holzwurm
Rathjen schaukelt Sieg nach Hause

Rathjen schaukelt Sieg nach Hause

Scheeßel – Das erste Viertel war ein Fest der BG ‘89 Hurricanes! Eine beeindruckende Vorstellung, die nicht annähend daran denken ließ, dass es zum Schluss noch einmal so knapp werden sollte. „Wir haben als Mannschaft hervorragend verteidigt. Das hat uns den Lauf am Anfang beschert und am Ende auch das Spiel gerettet“, resümierte Coach Sebastian Roy nach dem 55:49 (35:18)-Heimsieg seiner Oberliga-Basketballer gegen den VfL Stade II.
Rathjen schaukelt Sieg nach Hause
Nils Rathje hat das letzte Wort – 3:1

Nils Rathje hat das letzte Wort – 3:1

Bartelsdorf – Er war gerade erst nach langer Auszeit wieder ins Team zurückgekehrt, stand erstmals in dieser Saison in einem Pflichtspiel in der Startelf – und dann das: Nach Jan-Lüder Behrens (Kreuzbandriss) verabschiedete sich nun mit Torben Behrens der nächste Spieler des Fußball-Kreisligisten SG Westerholz/Hetzwege innerhalb kürzester Zeit für länger ins Lazarett. Nach einer knappen halben Stunde erwischte ihn im Zweitrundenspiel des Kreispokals beim Bartelsdorfer SV der Keeper der Gastgeber, Philip Indorf, am Knöchel. Behrens wurde mit Verdacht auf Bruch des Sprunggelenks ins Krankenhaus gebracht. „Ich hoffe, es ist nicht so schlimm. Alles andere ist unwichtig“, spielte der 3:1 (2:0)-Sieg beim Team aus der 1. Kreisklasse für Coach Ralf Milbrandt kaum eine Rolle.
Nils Rathje hat das letzte Wort – 3:1
Heidler verschont sich selbst

Heidler verschont sich selbst

Visselhövede – Viel hätte nicht gefehlt, da wäre aus Thomas Heidler ein Spielertrainer geworden. In den letzten zehn Minuten des Aufsteigerduells in der Fußball-Bezirksliga gegen den SV Löhnhorst machte sich der Coach des VfL Visselhövede an der Seitenlinie motiviert warm. Zwar wechselte er sich letztlich nicht selbst ein, aber „im Notfall hätte ich das auf jeden Fall gemacht“, stellte Heidler klar. Doch so weit ließen es seine Mannen nicht kommen. „Schade, das hätte ich gerne gesehen“, sprach Innenverteidiger Jan-Hendrik Warncke das aus, was sich bestimmt einige im Team gedacht haben. So oder so: „Vissel“ sicherte sich dank einer überzeugenden Leistung den vierten Saisonsieg und erkämpfte sich gegen Löhnhorst einen 2:0 (1:0)-Heimerfolg – auch ohne Heidler.
Heidler verschont sich selbst
Strafstoß-Pfiff bringt RSV um den Punkt

Strafstoß-Pfiff bringt RSV um den Punkt

Rotenburg – Es wäre quasi ein Bonuspunkt gewesen – und bis zur 85. Minute hielten die Oberliga-Fußballer des Rotenburger SV diesen auch fest in der Hand. Dann aber entriss Torjäger Sascha Wald dem Aufsteiger das Unentschieden und traf für den Spitzenreiter SC Spelle-Venhaus vom Elfmeterpunkt zum 2:1 (1:1)-Endstand. „Extrem bitter, weil der Strafstoß eine krasse Fehlentscheidung eines sonst klasse pfeifenden Schiedsrichters war“, meinte RSV-Trainer Tim Ebersbach, der sich noch in der Kabine in Spelle die Videoaufnahmen anschaute.
Strafstoß-Pfiff bringt RSV um den Punkt
Ceglarek macht den Kaltstart bei Stemmen - Walsede siegt im Pokal mit 3:1

Ceglarek macht den Kaltstart bei Stemmen - Walsede siegt im Pokal mit 3:1

Kirchwalsede – Das laute Schreien war auf dem gesamten Sportplatz in Kirchwalsede zu hören. Jannis Steenbock hämmerte seine Faust immer wieder in den Rasen. Schnell war klar, dass es für den Schlussmann des Fußball-Kreisligisten nach seiner womöglich schweren Knieverletzung nicht mehr weitergehen konnte. Ein Ersatzkeeper? Fehlanzeige. Zuschauer Heiko Ceglarek sprang kurzentschlossen ein und hütete für die letzte halbe Stunde den Kasten. An dem 48-Jährigen lag es letztlich aber nicht, dass in der zweiten Runde des Kreispokals Endstation war – 1:3 (0:1) hieß es gegen den klassentieferen FC Walsede.
Ceglarek macht den Kaltstart bei Stemmen - Walsede siegt im Pokal mit 3:1
Handball-Region setzt Spiele bis 22. November ab

Handball-Region setzt Spiele bis 22. November ab

Rotenburg – Während der Handball-Verband Niedersachsen (HVN) die Verantwortung in der Corona-Krise komplett an seine Vereine weitergibt, hat die Handball-Region Mitte Niedersachsen, zu der auch die Vereine aus dem Altkreis Rotenburg gehören, reagiert und alle Spiele bis einschließlich 22. November abgesetzt. Der Spielplan bleibt aber bestehen.
Handball-Region setzt Spiele bis 22. November ab
Gruseliges Geisterspiel in Neuss: Hurricanes viel zu fehlerhaft - 76:91

Gruseliges Geisterspiel in Neuss: Hurricanes viel zu fehlerhaft - 76:91

Scheeßel – Selten, aber manchmal irrt sich auch Christian Greve. „Ich weiß gar nicht mehr, wann ich mal das erste Saisonspiel gewonnen habe“, grübelte der Coach der Avides Hurricanes. Dabei war es noch nicht so lange her: In der vorherigen Spielzeit hatte es einen Startsieg gegen Alba Berlin gegeben. Anschließend sollte es aber für eine gewisse Zeit recht holprig laufen – und so blieben sich Greves Zweitliga-Basketballerinnen jetzt in der Auftaktpartie der neuen Serie bei der TG Neuss doch irgendwie treu. Im Geisterspiel in der Elmar-Frings-Halle – Zuschauer waren aufgrund der Corona-Pandemie und dem Inzidenzwert von 52,7 (Stand Samstag) nicht erlaubt – hatten sie über weite Strecken gruselig gespielt und mit 76:91 (28:38) verloren.
Gruseliges Geisterspiel in Neuss: Hurricanes viel zu fehlerhaft - 76:91
Eine Saison hinterm Flatterband

Eine Saison hinterm Flatterband

Scheeßel – Die Skepsis überwiegt und dämpft die Vorfreude. „Ich glaube nicht, dass es eine normale Saison geben wird“, sagt Christian Greve, Coach der Avides Hurricanes, die am heutigen Samstag um 17.30 Uhr bei der TG Neuss – so ist der aktuelle Stand – in die neue Saison der 2. Basketball-Bundesliga Nord starten. Der dortige Rhein-Kreis hat den Inzidenzwert von 50 seit Tagen überschritten. „Da gibt es Stimmen im Team, die sagen, sie würden nicht so gerne hinfahren“, berichtet Greve. Doch noch verlangt die Damen-Basketball-Bundesligen GmbH (DBBL) die Austragung. Zuschauer sind aufgrund der Corona-Lage in Neuss aber nicht zugelassen.
Eine Saison hinterm Flatterband
TuS Rotenburg setzt freiwillig aus

TuS Rotenburg setzt freiwillig aus

Rotenburg – „Es reicht, wir können nicht auf Friede, Freude, Eierkuchen machen. Natürlich wollen wir spielen, aber dafür gehen wir nicht über Leichen.“ Es sind sehr deutliche Worte, die Johann Knodel findet. Dem Teammanager des TuS Rotenburg ist anzumerken, dass die Entscheidung, alle Spiele der ersten Herren bis auf weiteres auszusetzen, keine leichte war. Den Entschluss hat der Vorstand gestern am späten Abend getroffen. „Wir wissen noch nicht, wie wir damit umgehen sollen. Es ist für uns alle eine neue Situation“, gesteht Knodel. Feststeht aber, dass die Sicherheit aller im Vordergrund stehe. „Wir brennen alle für diesen Sport, aber die Gesundheit darf nie zur Diskussion stehen.“
TuS Rotenburg setzt freiwillig aus
Positiver Test: Corona-Fall beim Rotenburger SV II

Positiver Test: Corona-Fall beim Rotenburger SV II

Rotenburg – Ein Spieler des Rotenburger SV II hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Das positive Testergebnis hat den Kreisliga-Fußballer gestern Nachmittag gegen 15 Uhr erreicht. Das bestätigt Lars Neugebauer, Torwarttrainer und Coronabeauftragter des Vereins, auf Nachfrage. „Wir stehen im Austausch mit dem Gesundheitsamt und haben alle weiteren Schritte eingeleitet“, erklärt er.Der infizierte Spieler hat am Sonntag gegen den Bremervörder SC noch zum Aufgebot des Wümme-Clubs gehört. Aufgrund von bestätigten Fällen in seinem familiären Umfeld trainierte er jedoch am Dienstagabend bereits nicht mehr mit, ließ sich Mittwochmorgen selbst testen. Obwohl er keinerlei Symptome hat, war das Ergebnis positiv.
Positiver Test: Corona-Fall beim Rotenburger SV II
„Doppel D“ – Wissen mit Witz

„Doppel D“ – Wissen mit Witz

Rotenburg – Zugegeben: Bei der Bezeichnung „Doppel D“ denken wohl die wenigsten an Sport. „Daher musste die Ergänzung ,Fitness-Podcast‘ da schon noch hin. So können wir verdeutlichen, worum es uns primär geht“, klärt David Cassier auf. Für den gebürtigen Kirchwalseder und seinen Mitstreiter Daniel Baden aus Rotenburg geht"s darum, fundiertes Wissen aus dem Fitnessbereich in Kombination mit viel Witz und Entertainment zu vermitteln. In bisher sieben Folge, die jeweils knapp 30 Minuten lang sind, beschäftigt sich das Duo unter anderem mit Tipps fürs optimale Brust-, Arm und Bauch-Training oder aber auch mit ihren peinlichsten Stories aus dem Fitnessstudio – Unterhaltung pur auf Spotify.
„Doppel D“ – Wissen mit Witz
Priorität bleibt beim Fußball

Priorität bleibt beim Fußball

Unterstedt – In den vergangenen drei Jahren war an der SG Unterstedt bei den Hallenkreismeisterschaften im Futsal kein Vorbeikommen. Der Fußball-Kreisligist stand jeweils ganz oben auf dem Podest. Nun wollen es die Grün-Weißen richtig wissen und treten ab sofort in der offiziellen Futsal-Liga des NFV Kreises Harburg an – als erste Mannschaft aus dem Kreis Rotenburg.
Priorität bleibt beim Fußball
Rassismus-Vorwurf in der Kreisklasse

Rassismus-Vorwurf in der Kreisklasse

Nieder Ochtenhausen – Es steht Aussage gegen Aussage, dennoch wiegen die Vorwürfe des Bremervörder SC II schwer. „Ich bin fassungslos, dass es heutzutage überhaupt noch zu solchen Äußerungen kommt“, fehlen Christian Hilck auf Nachfrage die Worte. Der Coach des Fußballclubs aus der 1. Kreisklasse Nord war zwar nicht selbst beim Auswärtsspiel gegen die SG Oste dabei. Ihm hätte aber eine Vielzahl an Zuschauern bestätigt, dass ein paar Fans des Gastgebers rassistische Parolen wie „Geht in euer Land zurück“ oder „Drecksvolk, zurück mit euch in den Zoo“ rausgehauen hätten. Daraufhin sei die Partie in der 65. Minute beim Stand von 3:0 abgebrochen worden, da der Bremervörder SC II geschlossen das Feld verlassen hat.
Rassismus-Vorwurf in der Kreisklasse
Der „alte Mann“ und das Mehr: Björn Mickelat mischt mit fast 40 Jahren die Oberliga auf

Der „alte Mann“ und das Mehr: Björn Mickelat mischt mit fast 40 Jahren die Oberliga auf

Rotenburg – Mit Björn Mickelat ist es ein wenig so wie mit dem VW-Käfer. Er läuft und läuft und läuft ... Auch mit fast 40 Jahren – diese magische Grenze erreicht der Offensivspieler des Rotenburger SV im Dezember – ist er für den Fußball-Oberligisten unverzichtbar. Wer immer noch daran gezweifelt hatte, dem demonstrierte der gebürtige Brandenburger beim 3:1-Heimsieg gegen den TuS Bersenbrück seine Klasse eine Halbzeit lang.
Der „alte Mann“ und das Mehr: Björn Mickelat mischt mit fast 40 Jahren die Oberliga auf
Reuters Eigenlob kommt zu früh

Reuters Eigenlob kommt zu früh

Sottrum – Keine Frage: Es war die spielentscheidende Szene des 1:1 (1:1) zwischen dem TV Sottrum und dem FC Worpswede in der Fußball-Bezirksliga. Nach einem Zweikampf an der Mittellinie in der 16. Minute ging Derrick Ampofo zu Boden. Der Stürmer des FC Worpswede blieb liegen, wartete nach dem Duell gegen Dominik Reuter auf eine Reaktion von Schiedsrichter Jan-Erik Ramm (SV Eintracht Lüneburg). Der Pfiff gegen den Innenverteidiger des gastgebenden TV Sottrum blieb jedoch aus. Ampofo verstand’s nicht, fragte noch einmal nach. Zu viel für Reuter: „Was willst du eigentlich? Du hast noch keinen einzigen Zweikampf gegen mich gewonnen“, unterstrich der 24-Jährige seine bis dato gute Leistung mit einem ordentlichen Lob an sich selbst.
Reuters Eigenlob kommt zu früh
Czichos zieht trotz 0:1 ein positives Fazit

Czichos zieht trotz 0:1 ein positives Fazit

Rotenburg – Auf der Auswechselbank des Rotenburger SV II herrschte (wieder) gähnende Leere. Einzig Ersatzkeeper Tobias Mießner und Torwarttrainer Lars Neugebauer hatten neben Trainer Patrik Czichos Platz genommen. Nicht aber, weil dort wegen Corona-Abstandsregeln nicht mehr Spieler sitzen durften, sondern weil keine weiteren Akteure zur Verfügung standen. Trotz der schlechten Voraussetzungen lieferten die elf Mannen – zusammengewürfelt aus vier (!) verschiedenen Mannschaften – im Ahe-Stadion einen ordentlichen Auftritt ab und unterlagen dem ambitionierten Bremervörder SC nur mit 0:1 (0:1).
Czichos zieht trotz 0:1 ein positives Fazit
Vierfacher Corona-Verdacht: „Vissel“ verzichtet auf die Punkte und tritt nicht an

Vierfacher Corona-Verdacht: „Vissel“ verzichtet auf die Punkte und tritt nicht an

Visselhövede – Nach der rekordverdächtigen 0:8-Heimschlappe gegen den FC Hambergen droht dem VfL Visselhövede nun eine 0:5-Wertung in der Fußball-Bezirksliga. Der Aufsteiger von Trainer Thomas Heidler trat die Reise zum Auswärtsspiel beim SV Pennigbüttel nicht an, weil er vier Spieler im Kader hat, die noch am Freitag zusammen mit einer Person eine Feier besucht hatten, die sich wiederum am Sonntagvormittag mit Coronasymptomen ins Krankenhaus begeben hatte. Ein Test dieser Person sei inzwischen negativ ausgefallen. Das teilte der stellvertretende Abteilungsleiter Joachim Keck am Abend mit. Eine kurzfristige Absetzung der Partie hatten sowohl Staffelleiterin Claudia von Kiedrowski als auch der SV Pennigbüttel abgelehnt. Der Gastgeber hatte wiederum angeboten, im Falle eines Negativtests das Spiel schon am Dienstag nachzuholen. „Das wurde von Visselhövede sofort abgelehnt“, erklärte Pennigbüttels spielender Co-Trainer René Thiel. 
Vierfacher Corona-Verdacht: „Vissel“ verzichtet auf die Punkte und tritt nicht an
Mickelat macht‘s möglich - Rotenburger SV feiert ersten Oberliga-Sieg

Mickelat macht‘s möglich - Rotenburger SV feiert ersten Oberliga-Sieg

Rotenburg – Tim Ebersbach hatte keine Premiere vergessen und zählte sie alle auf: Den ersten Saisontreffer des 39-jährigen Björn Mickelat, das erste Oberliga-Tor von Arthur Bossert, genauso wie das von Jan Friesen – vor allem aber den ersten Dreier seiner Fußballer des Rotenburger SV seit dem Aufstieg. Nach zuletzt drei Punktspielen ohne eigenen Treffer gelang dieser am siebten Spieltag vor 130 Zuschauern im Ahe-Stadion mit einem 3:1 (3:1) gegen den ambitionierten TuS Bersenbrück. Damit setzten sich die Wümmestädter mit ihren nunmehr sechs Zählern auch etwas vom Tabellenkeller ab.
Mickelat macht‘s möglich - Rotenburger SV feiert ersten Oberliga-Sieg
Wenning durchkreuzt Demants Plan und sichert Helvesieks Flutlicht-Sieg ab

Wenning durchkreuzt Demants Plan und sichert Helvesieks Flutlicht-Sieg ab

Ostervesede – Der Samstagabend ist nichts für Schlafmützen! Darum richtete Jan Rosenbrock mehrmals den gleichen Appell an seine Spieler: „Helsch, mal wach sein!“, rief der Coach des SV GW Helvesiek so oder in ähnlicher Form immer wieder aufs Feld. „Ich bin so wach!“, kam es irgendwann von Außenspieler Marvin Bénet zurück. Am Ende siegte der ambitionierte Gast im Flutlicht-Derby der 1. Fußball-Kreisklasse Süd aber vor allem deshalb mit 3:1 (2:0), weil der Veeser FC auf seinem Platz in Ostervesede den Anfang der Partie „verpennt“ hatte, wie auch Trainer Oliver Demant fand.
Wenning durchkreuzt Demants Plan und sichert Helvesieks Flutlicht-Sieg ab
Spiele in Bothel und Stemmen abgesagt

Spiele in Bothel und Stemmen abgesagt

Stemmen/Bothel – Nun hat es auch die ersten Altkreis-Teams in der Fußball-Kreisliga erwischt: Sowohl das Derby zwischen dem TuS Bothel und der SG Unterstedt als auch das Heimspiel des TV Stemmen gegen den TuS Zeven sind nach Absprache mit Staffelleiter Peter Krüger abgesagt worden. Jeweils ein Spieler der Gastgeber-Mannschaft ist betroffen, ein positiver Befund liegt in beiden Fällen aber (bisher) nicht vor.
Spiele in Bothel und Stemmen abgesagt
Kreisliga-Derby in Bothel und Heimspiel des TV Stemmen abgesagt

Kreisliga-Derby in Bothel und Heimspiel des TV Stemmen abgesagt

Nun hat es auch die ersten Altkreis-Teams in der Fußball-Kreisliga erwischt: Sowohl das Derby zwischen dem TuS Bothel und der SG Unterstedt als auch das Heimspiel des TV Stemmen gegen den TuS Zeven sind nach Absprache mit Staffelleiter Peter Krüger abgesagt worden. Jeweils ein Spieler der Gastgeber-Mannschaft ist betroffen, ein positiver Befund liegt in beiden Fälle aber (bisher) nicht vor.
Kreisliga-Derby in Bothel und Heimspiel des TV Stemmen abgesagt
Müller steckt in der Warteschleife

Müller steckt in der Warteschleife

Rotenburg – Nach fünf Spielen stehen in der Statistik von Michel Müller gerade einmal acht Minuten Einsatzzeit. Im jüngsten Punktspiel beim SV BW Lohne (0:3) wurde der Offensivmann erstmals in dieser Saison beim Fußball-Oberligisten Rotenburger SV eingewechselt. Ansonsten hatte ihn Coach Tim Ebersbach auf der Bank gelassen. Kein Wunder, dass der 23-Jährige mit seiner derzeitigen Situation alles andere als einverstanden ist.
Müller steckt in der Warteschleife
Denkers Fehlschuss im Elfmeterschießen bedeutet das Aus für den Rotenburger SV

Denkers Fehlschuss im Elfmeterschießen bedeutet das Aus für den Rotenburger SV

Rotenburg – Ein Fehlschuss zum falschen Zeitpunkt hatte für den Rotenburger SV das Aus im Fußball-Niedersachsenpokal zur Folge. Weil Kapitän Stefan Denker auf dem Nebenplatz des Ahe-Stadions im Elfmeterschießen an Yannik Koch im Tor des Oberliga-Rivalen FC Hagen/Uthlede scheiterte, ist dieser Wettbewerb für den Aufsteiger bereits nach der Qualifikationsrunde beendet – 4:6 (1:1/0:0). Hagens neuer Coach Benjamin Duray verließ damit seine frühere Arbeitsstätte als Sieger und tritt mit seinen Mannen nun am 4. November beim Klassenkonkurrenten TB Uphusen an.
Denkers Fehlschuss im Elfmeterschießen bedeutet das Aus für den Rotenburger SV
Corona beeinträchtigt Saison, aber Generalabsage ist auf Verbands- und Bezirksebene aktuell kein Thema

Corona beeinträchtigt Saison, aber Generalabsage ist auf Verbands- und Bezirksebene aktuell kein Thema

Rotenburg – Elf positive Coronafälle beim Landesligisten FC Verden 04, etliche im Oberliga- und Bezirksliga-Team des Heeslinger SC, mindestens sechs bestätigte beim Kreisligisten TSV Karlshöfen sowie diverse Verdachtsfälle, die für zusätzliche Spielabsetzungen gesorgt haben und sorgen – die Fußballsaison wird auch in der Region immer wieder vom Virus beeinflusst. Doch Jürgen Stebani, der Spielausschussvorsitzende im Bezirk und Verband, bleibt entspannt: „Bislang haben wir es im Griff. Über eine Generalabsage haben wir noch nicht ernsthaft nachgedacht“, erklärt er auf Nachfrage unserer Zeitung.
Corona beeinträchtigt Saison, aber Generalabsage ist auf Verbands- und Bezirksebene aktuell kein Thema
Das Lazarett in der Heide

Das Lazarett in der Heide

Visselhövede – Die gute Nachricht: Patrick und Mirko Peter steigen in dieser Woche wieder ins Mannschaftstraining beim VfL Visselhövede ein. Das Comeback der Leistungsträger kündigt sich also langsam aber sicher an. Die schlechte Nachricht: „Ob es für’s Wochenende schon wieder reicht, weiß ich noch nicht“, sagt Mirko Peter. Er würde sich sein Comeback zwar wünschen, möchte aber nichts überstürzen. Schließlich kann sein Fußball-Bezirksligist nicht noch mehr Verletzte gebrauchen.
Das Lazarett in der Heide
Wie viel Duray steckt noch im RSV?

Wie viel Duray steckt noch im RSV?

Rotenburg – Die These ist schwer zu widerlegen: Kein anderer Trainer – außer der seit 2017 amtierende Tim Ebersbach – kennt den Rotenburger SV so gut wie Benjamin Duray. Von 2012 bis 2014 hatte er die Fußballer von der Wümme gecoacht, Spuren hinterlassen und ist seitdem regelmäßig zu Gast im Ahe-Stadion. Am Mittwoch (19 Uhr) kehrt er erstmals als Gegner zurück – in der Qualifikationsrunde des NFV-Pokals mit seinem neuen Verein FC Hagen/Uthlede. Dabei stellt sich die Frage: Welchen der beiden Oberliga-Clubs kennt Duray besser? Und: Wie viel Duray steckt noch im RSV?
Wie viel Duray steckt noch im RSV?
Jetzt macht es Schlifelner selbst

Jetzt macht es Schlifelner selbst

Bothel – Der TuS Bothel hat die Suche nach einem Trainer beendet – oder gar aufgegeben? „Es ist aktuell einfach kein geeigneter Kandidat auf dem Markt“, räumt Dennis Schlifelner ein. Damit begründet er seine Entscheidung, nicht mehr nur der Sportliche Leiter des Fußball-Kreisligisten zu sein. Ab sofort agiert der 31-Jährige auch als Coach der Grün-Weißen. Sein spielender Co-Trainer bleibt Torben Klinger. Zudem unterstützt der erfahrene Christoph Meinke das Duo bei Bedarf.
Jetzt macht es Schlifelner selbst
Schumacher übernimmt Westerholz

Schumacher übernimmt Westerholz

Westerholz – Die Landesliga-Fußballerinnen des TuS Westerholz haben einen neuen Trainer. Mit Sven Schumacher übernimmt ein in der Region bekanntes Gesicht die Blau-Weißen. Der A-Lizenz-Inhaber hatte im Juni – nach nicht einmal sechs Monaten – aufgrund von „beruflichen Veränderungen“ seinen Ausstieg beim Herren-Kreisligisten TuS Bothel erklärt.
Schumacher übernimmt Westerholz
„Ich habe jede Sekunde genossen“

„Ich habe jede Sekunde genossen“

Scheeßel – Der erste Eindruck? Gut. Nein, Korrektur: Sehr gut! Die Zweitliga-Basketballerinnen der Avides Hurricanes haben bei ihrer Suche nach einer neuen Centerin ganz offensichtlich ein gutes Gespür gehabt. In ihrem ersten Pflichtspiel wusste sich die US-Amerikanerin Daeja Smith jedenfalls prächtig zu präsentieren und gleich auf sich aufmerksam zu machen. Mit ihrem Double-Double (17 Punkte, zwölf Rebounds) war sie maßgeblich am 72:67-Pokal-Coup gegen Erstligist TK Hannover beteiligt. „Und das war keine One-Woman-Show!“, betonte Coach Christian Greve.
„Ich habe jede Sekunde genossen“
Individuelle Fehler bringen den Rotenburger SV um einen Punkt in Lohne

Individuelle Fehler bringen den Rotenburger SV um einen Punkt in Lohne

Rotenburg – Knapp 70 Minuten lief alles nach Plan – dann ging dieser doch nicht mehr auf und die Oberliga-Fußballer des Rotenburger SV verloren im stark mit Corona belasteten Gebiet das Aufsteigerduell beim hoch gehandelten TuS Blau-Weiß Lohne mit 0:3 (0:0). „Bis zum 0:1 haben wir eine richtig gute Partie gespielt und ich hatte das Gefühl, dass wir dran sind. Aber mit dem Rückstand war so ein bisschen der Bann gebrochen“, resümierte RSV-Coach Tim Ebersbach und ärgerte sich, dass „nicht die individuelle Qualität, sondern die individuellen Fehler von uns“ ausschlaggebend waren.
Individuelle Fehler bringen den Rotenburger SV um einen Punkt in Lohne
„Ganz klar den Schneid abgekauft“

„Ganz klar den Schneid abgekauft“

Unterstedt – Fabian Knappik ahnte bereits nach einer halben Stunde Böses. „Das war bisher gar nichts von uns. Wir sind viel zu schläfrig und gar nicht präsent“, rief der Coach seinen Kreisliga-Fußballern der SG Unterstedt von der Außenlinie zu. Zwar steigerte sich sein Team im zweiten Durchgang, doch unterm Strich reichte die sehr durchwachsene Leistung nicht aus, um vor heimischen Publikum den bis dahin sieglosen TSV Bülstedt/Vorwerk zu bezwingen – mit 0:1 (0:1) kassierten die ambitionierten Unterstedter ihre erste Saisonniederlge und rutschten dadurch auf Platz drei ab.
„Ganz klar den Schneid abgekauft“
Blamage und Bangen um Brückner

Blamage und Bangen um Brückner

Visselhövede – Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis der VfL Visselhövede für seine beispiellosen Personalsorgen die Quittung bekommt. Nun ist es passiert: Vor heimischer Kulisse hatten die Bezirksliga-Fußballer gegen den FC Hambergen nicht mal den Hauch einer Chance und kassierten eine mehr als deutliche 0:8 (0:5)-Klatsche. „Das war zwei Nummern zu groß für uns“, musste Coach Thomas Heidler, der vergebens nach einer Erklärung für das Debakel suchte, gestehen. „Ich weiß es nicht, aber es ist auf jeden Fall richtig bitter.“
Blamage und Bangen um Brückner
Daeja Smith schlägt bei den Avides Hurricanes gleich voll ein

Daeja Smith schlägt bei den Avides Hurricanes gleich voll ein

Scheeßel – Das Spielfeld war mit rot-weißem Flatterband abgesperrt, das obligatorische Abklatschen mit den Fans verboten – und auch der Jubel fiel trotz des überraschenden Erfolges eher dezent-zurückhaltend aus. Sieben Monate nach dem letzten öffentlichen Auftritt haben sich die Zweitliga-Basketballerinnen der Avides Hurricanes eindrucksvoll aus der Corona-Pause zurückgemeldet und sich mit einem 72:67-(36:33)-Heim-Coup gegen den Erstligisten TK Hannover ins Achtelfinale des DBBL-Pokals gespielt. Ein starkes Debüt legte die Amerikanerin Daeja Smith hin – ihr gelang ein Double-Double mit 17 Punkten und zwölf Rebounds.
Daeja Smith schlägt bei den Avides Hurricanes gleich voll ein
Westerholz/Hetzwege muss den Keeper wechseln - Bödeckers Comeback mit 54 Jahren

Westerholz/Hetzwege muss den Keeper wechseln - Bödeckers Comeback mit 54 Jahren

Westerholz – Eigentlich hat die SG Westerholz/Hetzwege seit dem Sommer keinen Mangel an Torhütern – doch ausgerechnet gegen den Spitzenreiter SV Anderlingen war die Not plötzlich groß. Da sich Stammkeeper Rüdiger Greve frühzeitig im Heimspiel verletzte und die noch zum Kader gehörenden Torben Dittmer, Norman Haucke und Patrick Schulze allesamt nicht zur Verfügung standen, musste Thomas Bödecker einspringen. Mit 54 Jahren feierte er in der 51. Minute sein Comeback im Kasten des Fußball-Kreisligisten. Um es vorweg zu nehmen: Am Altherren-Torhüter lag es nicht, dass die Blau-Weißen mit 0:2 (0:1) unterlagen und damit die Siegesserie des Tabellenführers verlängerten.
Westerholz/Hetzwege muss den Keeper wechseln - Bödeckers Comeback mit 54 Jahren
Grünes Licht aus dem Hotspot - tritt der Rotenburger SV in Lohne an?

Grünes Licht aus dem Hotspot - tritt der Rotenburger SV in Lohne an?

Rotenburg – Corona-Spielausfälle und kein Ende! Trotz einer sehr dynamischen Entwicklung und steigender Zahlen in mehreren Fußballvereinen bleibt es aktuell (noch) bei vereinzelten Absagen. Eine komplette Absetzung des Spieltages ist an diesem Wochenende – so der Stand von Freitagabend – weder vonseiten des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) noch auf Kreisebene vorgesehen. Das bestätigt Frank Michaelis, Vorsitzender des Kreis-Spielausschusses, auf Nachfrage. Auch der Oberligist Rotenburger SV tritt voraussichtlich am Sonntag bei Blau-Weiß Lohne aus dem Kreis Vechta, einem Risikogebiet, an.
Grünes Licht aus dem Hotspot - tritt der Rotenburger SV in Lohne an?
„Wir lassen uns keine Angst einflößen“

„Wir lassen uns keine Angst einflößen“

Stemmen – Zwei Herzen schlagen in seiner Brust. Auf der einen Seite fühlt sich Douglas Wink als Deutscher und bezeichnet sein Geburtsland als Heimat. Wenn der 20-Jährige aber auf dem Fußballplatz steht und das Trikot des Kreisligisten TV Stemmen trägt, dann ist er hundertprozentig Brasilianer. Warum er sich dann zu den Südamerikanern hingezogen fühlt und was er zum verpatzten Saisonstart sagt, verrät der Stemmer im Interview.
„Wir lassen uns keine Angst einflößen“
Corona-Fall bei der HSG Delmenhorst - Spiel des TuS Rotenburg fällt aus

Corona-Fall bei der HSG Delmenhorst - Spiel des TuS Rotenburg fällt aus

Rotenburg – Die Corona-Zahlen steigen von Tag zu Tag weiter dramatisch an. Immer mehr Menschen infizieren sich derzeit mit dem hochansteckenden Virus. Jetzt hat es auch einen Spieler des Handball-Oberligisten HSG Delmenhorst erwischt. Zudem hat die Stadt Delmenhorst innerhalb von sieben Tagen den Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner mit 63,7 klar überschritten und gilt daher seit Donnerstag als Risikogebiet. Die Konsequenz: Das Punktspiel beim TuS Rotenburg muss am Samstag (19.30 Uhr) ausfallen.
Corona-Fall bei der HSG Delmenhorst - Spiel des TuS Rotenburg fällt aus
Muniz – vom Adrenalin getäuscht

Muniz – vom Adrenalin getäuscht

Rotenburg – Immer wieder schaut er sich die verhängnisvolle Szene auf Soccerwatch an, hat die bewegten Bilder des Videoportals, das sämtliche Heimspiele des Rotenburger SV filmt, längst abfotografiert. Daher weiß Marcello Muniz auch genau, wie er sich verletzt hat. „Der Gegner ist unglücklich auf meinen Arm gefallen“, erzählt der Außenverteidiger des Fußball-Oberligisten. Nach einem Zweikampf um den Ball mit Miguel Mendoza vom TB Uphusen blieb Muniz am Boden liegen, schrie sogar vor Schmerzen. Wie die Bilder zeigen, erwischte sein Gegenspieler in der 38. Minute den Brasilianer erst mit seinem rechten Stollenschuh, anschließend landete Mendoza sogar mit dem ganzen Körpergewicht auf dem linken Arm des 22-Jährigen. Nach einer kurzen Behandlungspause durch Physiotherapeut Pascal Hein kehrte Muniz jedoch auf den Platz zurück, spielte die Partie zu Ende und fuhr direkt im Anschluss ins Krankenhaus. Warum? „Nach dem ersten Schock habe ich kaum Schmerzen gespürt. Durch das Spiel ist der Körper voll Adrenalin, das mich bis zum Ende gepusht hat. Erst nach Abpfiff, als ich langsam wieder zur Ruhe gekommen bin, ging gar nichts mehr“, erinnert sich Muniz noch genau.
Muniz – vom Adrenalin getäuscht
Hurricanes liegen bei „70 Prozent“

Hurricanes liegen bei „70 Prozent“

Scheeßel – Das bislang letzte Pflichtspiel liegt für die Zweitliga-Basketballerinnen der Avides Hurricanes fast auf den Tag genau sieben Monate zurück – am 8. März hieß der Gegner Krofdorf Knights. Seinerzeit feierte das Team von Coach Christian Greve einen 98:79-Erfolg. Kurz danach wurde die Saison aufgrund der Corona-Krise abgebrochen. Seit dem hat das Team kein Spiel mehr bestritten. Das soll sich am Samstag ändern: Um 18.30 Uhr steht in der Großen Halle in Scheeßel die zweite Runde des DBBL-Pokals auf dem Programm. Zum Auftakt wartet dann auch direkt eine richtig schwere Aufgabe, schließlich kommt Erstligist TK Hannover.
Hurricanes liegen bei „70 Prozent“
Benjamin Duray übernimmt den FC Hagen/Uthlede

Benjamin Duray übernimmt den FC Hagen/Uthlede

Rotenburg – Benjamin Duray kehrt auf den Trainerstuhl zurück – und zwar in der Fußball-Oberliga. Jedoch nicht zum Rotenburger SV, wo der Bremervörder zwischen 2012 und 2014 in dieser Spielklasse bereits gearbeitet hatte, sondern ausgerechnet zum direkten Konkurrenten FC Hagen/Uthlede. Bei den Mannen aus dem Kreis Cuxhaven tritt der 41-Jährige damit die Nachfolge von Carsten Werde an. Dieser hatte nach dem 0:7 bei Blau-Weiß Lohne am Wochenende seinen Rücktritt erklärt.
Benjamin Duray übernimmt den FC Hagen/Uthlede
Schröder holt sich DM-Bronze

Schröder holt sich DM-Bronze

Rotenburg – „Mit diesem Ergebnis habe ich nicht gerechnet“, sagt Jasper Schröder, lächelt und spielt damit auf seinen überraschenden dritten Platz bei den Deutschen Meisterschaften im Einer Straße an. Mit Blick auf die starke Konkurrenz, bestehend aus knapp 150 Fahrern, „hätte ich vielleicht eher daran gedacht, unter die Top Ten zu kommen“, verrät er. Umso größer sei die Freude, es im Kraichgau in der Altersklasse U 17 sogar aufs Treppchen geschafft zu haben.
Schröder holt sich DM-Bronze
Der Späteinsteiger

Der Späteinsteiger

Bothel – Sascha Denell musste nicht eine Sekunde überlegen, als er gefragt wurde, ob er einen Spieler aus dem Team des TuS Bothel besonders hervorheben könne. „Malte Woltmann!“, antwortete der Keeper und Kapitän des Fußball-Kreisligisten. „Er hat sich in die erste Elf gekämpft und ist da inzwischen kaum noch wegzudenken.“ In der Tat legte der Innenverteidiger beim 0:0 gegen den hoch gehandelten Bremervörder SC einen unaufgeregt-kompromisslosen Auftritt hin und war damit ein Garant für den ersten Punktgewinn der Grün-Weißen. Dabei ist Woltmanns Entwicklung so ungewöhnlich wie erwähnenswert – erst jetzt, mit 29 Jahren, startet er in der Kreisliga durch. Ein Späeinsteiger.
Der Späteinsteiger