Ressortarchiv: Kreis Rotenburg

Dolk verstärkt TuS Rotenburg

Dolk verstärkt TuS Rotenburg

Rotenburg - Von Lea Oetjen. „Es wird ein echt hartes Stück Arbeit“, weiß Niko Dolk. Dennoch ist er bereit für die neue Aufgabe. Der 30-Jährige verstärkt zur nächsten Saison – wann auch immer diese losgehen wird – die Oberliga-Handballer des TuS Rotenburg. Auch wenn es vermutlich noch ein wenig dauern wird, bis der Linkshänder das erste Mal mit seinem neuen Team trainieren darf, „kribbelt es jetzt schon in den Finger. Ich freue mich unheimlich auf die neue Herausforderung“, sagt er.
Dolk verstärkt TuS Rotenburg
RSV sagt Ja zur Oberliga - Große Mehrheit votiert für den Aufstieg

RSV sagt Ja zur Oberliga - Große Mehrheit votiert für den Aufstieg

Rotenburg - Ja, Ja, Ja! Für Tim Ebersbach ist es eine echte Überraschung: Der Coach des Rotenburger SV hätte nicht damit gerechnet, dass die Abstimmung seiner Mannschaft über den möglichen Oberliga-Aufstieg so eindeutig ausfällt. Aber: „Eine überwältigende Mehrheit hat sich dafür ausgesprochen, die Chance zu nutzen“, freut sich Ebersbach. Mehr als 90 Prozent des Teams würden – sofern der Abbruch der Saison mit Aufsteigern beim NFV-Verbandstag durchkommt – in der nächsten Spielzeit gerne in der Oberliga auflaufen. Gut fünf Jahre nach dem Abstieg bahnt sich also eine Rückkehr an.
RSV sagt Ja zur Oberliga - Große Mehrheit votiert für den Aufstieg
Halatsch genießt den Tannenduft

Halatsch genießt den Tannenduft

Rotenburg - Von Mareike Ludwig. Wenn sich einer in der Region mit den zahlreichen Lauf- und Radstrecken auskennt, dann ist es definitiv Niels Halatsch. Der Ausdauersportler ist fast täglich für mehrere Stunden unterwegs. Um in seinen Trainingsalltag etwas Abwechslung reinzubekommen, variiert er oftmals seine Runden. Trotz der vielen Möglichkeiten gefällt ihm eine Radstrecke aber ganz besonders gut. Während einer Fahrt hat der Triathlet seinen Kurs einmal ganz genau unter die Lupe genommen.
Halatsch genießt den Tannenduft
TuS Kirchwalsede entscheidet sich für Landesliga

TuS Kirchwalsede entscheidet sich für Landesliga

Kirchwalsede - Von Lea Oetjen. Es ist beschlossene Sache: Die Tischtennis-Herren des TuS Kirchwalsede spielen in der nächsten Saison in der Landesliga. „Wir haben uns für den Aufstieg entschieden“, verrät Spitzenspieler Christoph Backhaus.
TuS Kirchwalsede entscheidet sich für Landesliga
Alles ganz unverbindlich

Alles ganz unverbindlich

Rotenburg/Scheeßel - Von Matthias Freese. Die Halle ist sein Arbeitsplatz. Doch seit fast elf Wochen darf Christian Greve, hauptamtlicher Coach der Avides Hurricanes, dort nicht rein. Und selbst, wenn die jeweiligen Träger der Sportstätten ein Indoor-Training unter strikten Auflagen nun wieder erlauben sollten – mit Basketball hat das noch nicht viel zu tun. Passen, Rebounden, Eins-gegen-eins – alles nicht erlaubt. Aktuell hockt Greve deshalb mehr am Schreibtisch und vor dem Rechner, um sich der Planung der nächsten Saison in der 2. Bundesliga zu widmen. Das ist kompliziert genug.
Alles ganz unverbindlich
Oberliga? Das Team entscheidet

Oberliga? Das Team entscheidet

Rotenburg - Von Matthias Freese. Mehr als zwei Monate erging es dem Rotenburger SV wie einem Kreuzfahrtschiff, das im Hafen liegt und nicht weiß, wann es wieder in See stechen darf – und mit welchem Reiseziel überhaupt. Doch mittlerweile bereitet sich der Fußball-Landesligist auf seine große Fahrt in die Zukunft vor. Der Vorstand hat grünes Licht für das Oberliga-Abenteuer gegeben. Das wird immer wahrscheinlicher, nachdem der Niedersächsische Fußballverband (NFV) entschieden hat, den Saisonabbruch mit Aufsteigern Ende Juni auf seinem außerordentlichen Verbandstag zur Abstimmung zu stellen. Geht der Antrag wie zu erwarten durch, hat es der RSV auch sportlich geschafft. Zuvor war dem Tabellenführer bereits die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit von der Zulassungskommission des NFV bestätigt worden.
Oberliga? Das Team entscheidet
Tendenz: TuS Westerholz verzichtet

Tendenz: TuS Westerholz verzichtet

Westerholz - Von Matthias Freese. Als Tabellenführer der Landesliga sind die Fußballerinnen des TuS Westerholz in die Corona-Auszeit gegangen. Kommt es zum geplanten und auf dem außerordentlichen Verbandstag zu beschließenden Saisonabbruch, hätten die Blau-Weißen sportlich die Rückkehr in die Oberliga geschafft – nach elf Jahren Abstinenz. Nur: Vermutlich wird es soweit nicht kommen. Wie Manager Friedrich Rathjen verrät, haben sich viele Spielerinnen bereits gegen einen Aufstieg ausgesprochen, sodass der Verein mit Regionalliga-Vergangenheit voraussichtlich verzichten wird.
Tendenz: TuS Westerholz verzichtet
Reale Reiter bei virtuellen Turnieren

Reale Reiter bei virtuellen Turnieren

Höperhöfen – Reiter, die sich bei Turnieren messen wollen, stehen in der Corona-Zeit vor besonderen Herausforderungen. Der Höperhöfener Boris Kapp schafft nun Abhilfe – mit einem Online-Reitturnier. Gina-Maria Schumacher hatte ihn auf eine interessante Idee gebracht. Die Tochter der Formel-1-Legende Michael Schumacher ist eine sehr gute Springreiterin, aber noch wesentlich erfolgreicher im Westernreiten. Sie kürte sich in der Disziplin Reining bereits zur Weltmeisterin.
Reale Reiter bei virtuellen Turnieren
Veeser FC hat Gesprächsbedarf

Veeser FC hat Gesprächsbedarf

Rotenburg - Der Veeser FC hat bereits in der vergangenen Woche den Trainingsbetrieb wieder aufgenommen. Damit war der Tabellenzweite der 1. Fußball-Kreisklasse Süd früher als die meisten anderen Vereine zurück auf dem Platz. Ein ähnlicher Fleiß wird auch nächste Saison vonnöten sein – zumindest wenn der vom Vorstand des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) eingebrachte Antrag – Spielabbruch mit Aufsteigern, ohne Absteiger – durchkommt. Dann steigt neben dem Tabellenführer TV Stemmen auch der Veeser FC ohne Relegation in die Kreisliga auf. Die Rückkehr sechs Jahre nach dem Abstieg – damals noch als BW Westervesede – bahnt sich an.
Veeser FC hat Gesprächsbedarf
NFV für Abbruch ohne Absteiger

NFV für Abbruch ohne Absteiger

Rotenburg - Von Matthias Freese. Es kommt ein wenig überraschend, aber der Vorstand des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) hat sich auf seiner Videokonferenz am Mittwochabend mit einer großen Mehrheit auf einen Saisonabbruch mit Aufsteigern und ohne Absteiger nach der Quotientenregelung verständigt. Dieses Modell wird der Verband als seinen Antrag auf dem außerordentlichen Verbandstag am 27. Juni zur Abstimmung einreichen. „Das ist die Variante, die am wenigsten Schaden anrichtet“, meinte Uwe Schradick, der Vorsitzende des Kreises Rotenburg, der sich von Schatzmeister Heinz-Hermann Tietjen (Süderwalsede) vertreten ließ. „Nur ein oder zwei waren dagegen“, berichtete Tietjen hinterher.
NFV für Abbruch ohne Absteiger
„Achtet auf die zwei Meter“

„Achtet auf die zwei Meter“

Bothel - Von Matthias Freese. Das Hinweisschild an der verschlossenen Eingangpforte ist unmissverständlich: „Die Sportanlage darf nur mit Zustimmung des Vorstandes des TuS Bothel betreten werden“, steht dort rot auf weiß – gleich neben den ausgehängten Verhaltensregeln, die der Niedersächsische Fußballverband herausgegeben hat. Die Rückkehr auf den Rasen ist für die Amateurkicker in der Zeit der Corona-Pandemie mit einigen Auflagen verbunden. Nichts ist, wie es wahr. Auch das Training nicht.
„Achtet auf die zwei Meter“
Zuschuss für SG Unterstedt

Zuschuss für SG Unterstedt

Unterstedt - Von Matthias Freese. Es geht voran. Ein großer Teil des Walls ist bereits abgetragen, das Streifenfundament gelegt. Auch wenn momentan kein Ball auf dem Sportplatz am Buschenstücken bewegt wird, so herrscht dort doch rege Betriebsamkeit. Da kommt die jetzt eingetroffene finanzielle Zusage aus Hannover wie eine Motivationsspritze. Für den Neubau von zwei Umkleidekabinen mit Duschen und WC sowie einem Mehrzweckraum erhält die SG Unterstedt exakt 48 000 Euro aus dem Sportstättensanierungsprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport. Das geht aus einer Pressemitteilung der Behörde hervor.
Zuschuss für SG Unterstedt
Posilek wird ein Verdener

Posilek wird ein Verdener

Visselhövede/Verden - Von Matthias Freese. Bereits den zweiten herben Verlust müssen die Kreisliga-Fußballer des VfL Visselhövede verkraften: Nach Mittelfeldspieler Drilon Demaku (Karriereende) verabschiedet sich auch Stürmer Robert Posilek beim designierten Meister: Der 20-Jährige aus Rotenburg schließt sich zur neuen Saison dem Landesligisten FC Verden 04 an. Das bestätigte Posilek auf Nachfrage: „Ich glaube, jeder würde es sich anhören, wenn der Verein aus der Stadt anruft, in der man arbeitet. Verden ist ein sehr attraktiver Verein in allen Bereichen“, sagt der angehende Wirtschaftsingenieur, der an der Aller ein duales Studium absolviert. „Es hat sich perfekt angeboten.“
Posilek wird ein Verdener
Fußballer legen langsam wieder los

Fußballer legen langsam wieder los

Rotenburg - Von Lea Oetjen Und Matthias Freese. Für die einen geht es wieder los, die anderen warten noch ab: Eher zaghaft erwachen die Fußball-Teams im Kreis Rotenburg. Nur einige nehmen ihren Trainingsbetrieb nach der verordneten Corona-Auszeit unter strengen Auflagen und mit umfassenden Hygienemaßnahmen wieder auf – wohlgemerkt in stark abgespeckter Form. Wir haben uns von der Landesliga bis zur Kreisliga umgehört.
Fußballer legen langsam wieder los
Die Angst vor dem Worst Case

Die Angst vor dem Worst Case

Rotenburg - Von Matthias Freese. Die Frage stand im Raum, die Antwort ließ ein wenig auf sich warten: Was passiert mit der vom Coronavirus gestoppten Saison 2019/2020, wenn auf dem außerordentlichen Verbandstag des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) Ende Juni keine der zur Abstimmung kommenden Varianten eine Mehrheit erhält? „Das ist theoretisch möglich und wäre ein Worst-Case-Szenario“, sagt Marian Kobus, Teamleiter Verbandsrecht im NFV, auf Nachfrage.
Die Angst vor dem Worst Case
Rotenburger SV erhält Zulassung für die Oberliga

Rotenburger SV erhält Zulassung für die Oberliga

Rotenburg – Der Rotenburger SV ist der Fußball-Oberliga ein ganzes Stück näher gekommen – jetzt fehlt dem Tabellenführer der Landesliga Lüneburg nur noch die sportliche Qualifikation. Die Zulassungskommission des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) hat dem Wümme-Klub wie 37 anderen Vereinen das „Go“ gegeben, wie der Verband mitteilte. „Davon waren wir auch felsenfest ausgegangen, dass wir die Zulassung bekommen, wenn wir sie beantragen“, betonte Torsten Krieg-Hasch, der Sportliche Leiter des RSV.
Rotenburger SV erhält Zulassung für die Oberliga
Der NFV schwenkt um

Der NFV schwenkt um

Rotenburg/Barsinghausen - Von Lea Oetjen. Wie gestaltet sich die Zukunft des Amateurfußballs in Niedersachsen? Das Webinar des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) konnte auf diese Frage zwar keine konkrete Antwort geben. Das sollte es allerdings auch gar nicht. Die Videokonferenz, die in diesem Rahmen erstmalig in der NFV-Geschichte stattgefunden hatte, verfolgte ein anders Ziel: Das Webinar sollte Detailfragen zu den vier Varianten um die Zukunft der Saison 2019/2020 klären, Missverständnisse aus dem Weg räumen und ein Meinungsbild der Vereine einholen.
Der NFV schwenkt um
Trainingsstart auf der Sportanlage in der Ahe

Trainingsstart auf der Sportanlage in der Ahe

Rotenburg – Ab sofort rollt auf der Ahe-Sportanlage wieder der Fußball: „Wir haben ein Hygienekonzept erstellt, das nicht nur auf dem Papier nett anzuschauen, sondern auch in der Realität gut umzusetzen ist“, verkündet Lars Neugebauer. Der Torwarttrainer der Landesliga-Kicker des Rotenburger SV hat die Ausarbeitung des Konzeptes federführend betreut. Er arbeitet hauptberuflich als Koordinator für Arbeitssicherheit und ist daher bestens mit der Thematik vertraut.
Trainingsstart auf der Sportanlage in der Ahe
Der Unmut der NFV-Basis

Der Unmut der NFV-Basis

Die Stimmung ist angespannt. Vor allem an der Basis des niedersächsischen Fußballs brodelt es gewaltig. Die vier vorgeschlagenen Varianten des NFV, wie es mit der Saison im Amateurfußball weitergehen kann, stoßen bei den Vereinen auf wenig Gegenliebe. Jürgen Stebani, der Spielausschussvorsitzende des Verbandes, wehrt sich nun gegen die anhaltende Kritik.
Der Unmut der NFV-Basis
Eine Liebeserklärung an den Amateurfußball

Eine Liebeserklärung an den Amateurfußball

Rotenburg - Von Matthias Freese. Fußballer sind von Haus aus Nostalgiker. Viele jedenfalls. „100 Orte der Erinnerung“ hat Hardy Grüne sein neuestes Buch untertitelt – insofern bedient er mit seinem 216 Seiten umfassenden Nachschlagewerk „Fußballheimat Niedersachsen & Bremen“ genau dieses Klientel. Und auch, wenn der Autor an den Stadien der Profiklubs nicht vorbeikommt, so ist dieser spezielle Reiseführer doch eine Liebeserklärung an den Amateurfußball mit seinen bisweilen in die Jahre gekommenen Spielstätten und Traditionsvereinen, die immer noch ein besonderes Flair ausstrahlen.
Eine Liebeserklärung an den Amateurfußball
Muche beseitigt Kelms Zweifel

Muche beseitigt Kelms Zweifel

Rotenburg - Von Mareike Ludwig. In den vergangenen Wochen hat Yannick Kelm viel nachgedacht und einige Gespräche mit vertrauten Personen geführt. Er musste sich über seine sportliche Zukunft austauschen. Soll er in die sechste Saison mit dem Handball-Oberligisten TuS Rotenburg gehen oder lieber zurück zu seinem Heimatverein HSG Heidmark in die Verbandsliga wechseln? Die Pro- und Kontraliste ist abgearbeitet, der Entschluss gefasst. Kelm freut sich über seine Entscheidung und verkündet: „Ich bleibe.“
Muche beseitigt Kelms Zweifel
„Ich werde das Land nie vergessen“

„Ich werde das Land nie vergessen“

Rotenburg - Von Matthias Freese. Die Dreadlocks von damals sind längst ab. Die Haare trägt Erika Bobo inzwischen kürzer – eine auffällige Erscheinung ist sie dennoch geblieben. Wie einst, als sie zwei Jahre lang den Basketball für die Avides Hurricanes in der 2. Bundesliga mit Tempo nach vorne prellte und ihn im Korb versenkte. So eine wie sie hatten sie hier noch nicht gehabt. Bobo war 2009 der erste Profi, die erste US-Amerikanerin im Team. Inzwischen ist sie 36 Jahre alt und seit März verheiratet. Im Interview erinnert sie sich an ihre Zeit in Deutschland, spricht über ihre Karriere im American Football und ihre Zukunft.
„Ich werde das Land nie vergessen“
Rathjen plant das große Jubiläum

Rathjen plant das große Jubiläum

Rotenburg - Von Vincent Wuttke. Das große Jubiläum klopft langsam an. Die Vorbereitungen für die 100. Veranstaltung der Trainergemeinschaft Landkreis Rotenburg (TGLR) am 26. Oktober laufen beim Vorsitzenden Gerd Rathjen bereits auf Hochtouren. Dann soll im Rathaus in Rotenburg die Feier stattfinden. Doch die TGLR steht aufgrund des Coronavirus noch vor einer etwas ungewissen Zukunft.
Rathjen plant das große Jubiläum
Misere in einer neuen Rolle

Misere in einer neuen Rolle

Rotenburg - Von Matthias Freese. Lukas Misere hat sich Zeit gelassen. Länger als gewöhnlich. Ein „Flirt“ mit dem Ligarivalen SV Beckdorf wurde ihm nachgesagt – er selbst schweigt lieber dazu. Und schafft Tatsachen: Der Leistungsträger vom linken Flügel hat seinem Heimatverein, dem Handball-Oberligisten TuS Rotenburg, die Zusage für ein weiteres Jahr gegeben. Und plant doch eine räumliche Veränderung.
Misere in einer neuen Rolle
Stützpunkttrainer erhalten vom DFB im Mai weniger Geld

Stützpunkttrainer erhalten vom DFB im Mai weniger Geld

Rotenburg - Von Matthias Freese. Auch beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) reißt die Corona-Pandemie offensichtlich ein Loch in die Kasse. Das bekommen deutschlandweit die rund 1 300 DFB-Stützpunkttrainer zu spüren. Sie müssen im Mai auf rund ein Drittel ihres Honorars verzichten. 307 Euro gibt es normalerweise monatlich. Nachdem die Zahlungen seit 1. Mai ursprünglich bis auf Weiteres eingestellt worden waren, ruderte der DFB nun zurück – ab sofort wird wieder gezahlt. Das erfuhren die Trainer aus dem Kreis Rotenburg am Montagabend.
Stützpunkttrainer erhalten vom DFB im Mai weniger Geld
Weicher oder harter Abbruch?

Weicher oder harter Abbruch?

Rotenburg - Von Matthias Freese. Die Zeichen stehen auf Abbruch. Eine Entscheidung ist aber längst noch nicht gefallen. Immerhin: Seit Montagabend herrscht für die Fußballvereine in Niedersachsen wenigstens ein wenig mehr Klarheit, was die seit Mitte März wegen der Corona-Pandemie ruhende Saison 2019/2020 angeht. Auf einer Videokonferenz des Verbandsvorstandes diskutierten die Teilnehmer über vier denkbare Szenarien, die auf einem außerordentlichen Verbandstag Ende Juni zur Abstimmung gebracht werden sollen. Dabei handelt es sich um zwei Varianten des Saisonabbruchs jeweils mit Wertung nach Quotientenregelung, um die komplette Annullierung sowie um eine Fortsetzung der Spielzeit ab September.
Weicher oder harter Abbruch?
Bounoua vermisst den Rasen

Bounoua vermisst den Rasen

Rotenburg - Von Mareike Ludwig. Sein Handy klingelt momentan fast ununterbrochen. Gerade jetzt, wo die Corona-Pandemie die Welt bestimmt, ist Jamal Bounoua ein sehr gefragter Mann. Der Geschäftsführer leitet in der Region 15 Senioreneinrichtungen und muss aktuell jede Menge regeln. Zeit für sich? Fehlanzeige. Auch der Sport bleibt für den einstigen Trainer des damaligen Fußball-Oberligisten Rotenburger SV und des Bezirksligisten VfL Visselhövede komplett auf der Strecke. Doch Bounoua „opfert“ gerne seine Zeit, damit es den rund 1 500 Bewohnern in den verschiedenen Häusern gut geht. Schließlich sollen sich die Senioren trotz der derzeitigen Isolation wohlfühlen.
Bounoua vermisst den Rasen
„Im Fußball geht’s viel um Empathie“

„Im Fußball geht’s viel um Empathie“

Rotenburg - Von Lea Oetjen. Drei Minuten. Mehr Zeit braucht Lukas Heller nicht, um die Persönlichkeitsentwicklung seiner Zuhörer positiv zu beeinflussen. Das verspricht der Fußballer des Rotenburger SV zumindest auf seinem YouTube-Kanal. Unter dem Namen „Knallisation“ veröffentlich der 21-Jährige auf der Internetplattform regelmäßig Videos – hauptsächlich mit Inhalten wie Psychologie, Gesellschaftskritik und Verhaltensanalyse. Im Interview verrät Heller nun, weshalb ihn genau diese Themen interessieren und wie er sein eigenes Verhalten verändert hat.
„Im Fußball geht’s viel um Empathie“
Meister in letzter Minute

Meister in letzter Minute

Rotenburg - Von Lea Oetjen. Lang ist’s her: Auf den Tag genau vor zehn Jahren ist den Handballern des TuS Rotenburg der Doppelerfolg in der Kreisoberliga gelungen. Nachdem der Aufstieg in die Landesliga bereits besiegelte Sache war, „wollten wir unbedingt auch noch Meister werden“, erinnert sich Götz Siegmeyer, der damalige Trainer des Teams. Gesagt, getan. Durch einen überraschend deutlichen 33:21 (15:11)-Heimsieg gegen den VSK Osterholz/Scharmbeck machte der Wümme-Club den Titelgewinn klar – jedoch nur mit einem minimalen Vorsprung gegenüber dem TSV Morsum. Letztlich trennte die beiden punktgleichen Mannschaften in der Tordifferenz nur ein einziger Treffer.
Meister in letzter Minute
Die rote Asche ruft

Die rote Asche ruft

Rotenburg - Von Matthias Freese. Gerade mal eine Handvoll Autos parken am Mittwoch um die Mittagszeit vor dem Gelände des Tennis-Clubs Grün-Weiß Rotenburg. Das Ploppen der gelben Bälle – kaum zu vernehmen. Es ist fast so still wie in den zurückliegenden sieben Wochen, als das Coronavirus den Sport in ein künstliches Koma versetzt hat. Doch der Eindruck täuscht. Morgens seien zeitweise sieben der zehn Plätze gleichzeitig belegt gewesen, erzählt der stellvertretende Sportwart Rüdiger Kahrs. Erst am Abend zuvor hatte sein Verein das endgültige Okay erhalten: Das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport hatte die in der Vorwoche bereits angekündigte Öffnung der Outdoor-Sportanlagen unter strengen Hygieneauflagen per Verordnung erlaubt.
Die rote Asche ruft
Der TV Sottrum geht ins Ohr

Der TV Sottrum geht ins Ohr

Sottrum - Von Vincent Wuttke. Das ist mal eine besondere Werbung. Die Fußballerinnen des TV Sottrum suchen schon seit Längerem nach neuen Spielerinnen für ihre Mannschaft in der Kreisliga. Dafür haben sie sich bereits einiges einfallen lassen. Immer wieder haben sie im Internet auf sich aufmerksam gemacht. Da alle Werbemaßnahmen bislang nicht wirklich fruchten wollten, hat sich das Team nun etwas Besonderes ausgedacht: ein eigenes Vereinslied. Hauke Holsten, Partner einer Spielerin und Musiker, ist gemeinsam mit zwei Freunden unter dem Namen „Raumschiff Schnitzelbuffet“ kreativ geworden. Die Band hat dem TV Sottrum also seine eigene Hymne geschrieben.
Der TV Sottrum geht ins Ohr
Kirsten Bolm: „Keine gute Werbung für den Sport“

Kirsten Bolm: „Keine gute Werbung für den Sport“

Scheeßel/Mannheim - Der letzte Startschuss ist bereits vor zwölf Jahren gefallen. Seitdem hat Kirsten Bolm in keinem Startblock mehr gekniet und ist auf keiner Tartanbahn über Hürden gelaufen. Während die Stadien über Jahre hinweg wie ein zweites Wohnzimmer für sie waren, ist der Sport mittlerweile in weite Ferne gerückt.
Kirsten Bolm: „Keine gute Werbung für den Sport“
„Das Niveau habe ich noch“

„Das Niveau habe ich noch“

Rotenburg - Von Matthias Freese. Über Langeweile kann Jair Baller normalerweise nicht klagen. Doch momentan hat der Brasilianer, der Anfang 2006 als 18-Jähriger beim Rotenburger SV landete und später auch beim Wümmerivalen TSV Ottersberg sowie in der Regionalliga für den FC Oberneuland kickte, „sehr viel Zeit und nichts zu tun. Auch in Brasilien gibt es weniger Arbeit wegen der Corona-Krise. Im Fußball ist alles komplett dicht“, erzählt er. Baller ist in Chapéco im Süden seines Heimatlandes für die Agentur Teamplayer tätig – „immer auf der Suche nach guten Spielern“.
„Das Niveau habe ich noch“
„Treibt Sport, haltet Abstand!“

„Treibt Sport, haltet Abstand!“

Rotenburg - Von Matthias Freese. Wie kommen die Sportvereine im Kreis Rotenburg durch die Corona-Krise? Was bedeutet die vorsichtige Öffnung des Trainingsbetriebs ab dem 6. Mai, den Niedersachsens Landesregierung am Donnerstagabend verkündet hat? Jörn Leiding ist der Vorsitzende des Kreissportbundes (KSB) mit 82 500 Mitgliedern in 283 Vereinen. Zudem steht der 46-Jährige dem TV Sottrum vor. Am Tag der Arbeit stellte er sich unseren Fragen.
„Treibt Sport, haltet Abstand!“