Denker als Innenverteidiger

RSV trotz vieler Chancen nur 0:0 gegen Aufsteiger Stade

Marcello Muniz (am Ball) war auffälligster Rotenburger. In dieser Szene ist er schneller als Stades Christos Efthymiadis, scheitert aber aus fünf Metern an Schlussmann Micha Feldtmann. - Foto: Freese
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Marcello Muniz (am Ball) war auffälligster Rotenburger. In dieser Szene ist er schneller als Stades Christos Efthymiadis, scheitert aber aus fünf Metern an Schlussmann Micha Feldtmann.

Rotenburg - Von Vincent Wuttke. So richtig aufraffen konnten sie sich für die zwei Auslauf-Runden nicht. Als sie es dann taten, bekamen die Spieler des Rotenburger SV wenigstens noch ihren Applaus von den gebliebenen Zuschauern für eine kämpferisch starke Leistung spendiert. Am Ende reichte es im Heimspiel der Fußball-Landesliga gegen den Aufsteiger VfL Güldenstern Stade aufgrund einer schwachen Chancenverwertung nur zu einem 0:0. „Wenn man sieht, dass die sich wie ein Honigkuchenpferd über den Punkt freuen, sagt das schon alles“, erklärte RSV-Coach Tim Ebersbach.

Er hatte während der Partie keine Ruhe gefunden. Gemeinsam mit seinem momentanen Co-Trainer Christoph Drewe tigerte er meist umher und begleitete den Auftritt seiner Mannschaft stets lautstark. „Ich war schon ziemlich angespannt nach der Vorleistung“, verriet der Coach.

Nach der 0:3-Pleite im Viertelfinale des Bezirkspokals am Mittwoch gegen den Klassenkonkurrenten SV Ahlerstedt/Ottendorf hatte er seine Startelf gleich auf fünf Positionen verändert. In der Innenverteidigung nahm er Waldemar Wart aus dem Team. Stattdessen rückte Stefan Denker aus dem zentralen Mittelfeld an die Seite von Karol Karpus, weil Timo Kanigowski weiterhin krank ausfiel. „Stefan hat das beim TB Uphusen zum Schluss fast immer gespielt und die nötige Ruhe reingebracht“, erklärte Ebersbach. Mit dem wiedergenesenen Tobias Kirschke kehrte im Mittelfeld wieder die Zweikampfhärte zurück, und auf den Außenbahnen sorgten Atilla Iscan und Marcello Muniz anstelle von Jelle Röben und Andreas Kiel für viel Druck.

Der RSV offenbarte auch gegen Stade sein aktuelles Manko – die Chancenverwertung. „Da wird man ja wahnsinning“, brüllte Drewes während des Spiels. Lucas Chwolka (16.) scheiterte völlig frei an Stades Schlussmann Micha Feldtmann, ebenso wie Marcello Muniz (51.). War der Torwart mal geschlagen, halfen seine Mitspieler aus. Bei einem Schuss von Björn Mickelat stand Benjamin Staib goldrichtig (23.). In der zweiten Hälfte klärte Malcolm Brunkhorst vor der Linie gegen RSV-Stürmer Arthur Bossert (65.). Und Antreiber Kirschke scheiterte nach einer Ecke am zweiten Pfosten aus drei Metern an dem eingrätschenden Frederik Klindworth (83.). Hinzu kam ein Freistoß von Muniz, der von Bossert an den Pfosten gelenkt wurde (52.). „Wir werden in der Woche viel trainieren. Dann wird es in den nächsten Spielen wieder anders sein und wir treffen wieder“, meinte Muniz. Und sein Coach fügte nach dem dritten Pflichtspiel in Folge ohne Tor an: „Ich glaube fest daran, dass man sich das Glück im Fußball durch viel Aufwand wieder schnell erarbeiten kann.“

Ebersbach sah lediglich nach Stader Freistößen Gefahr im eigenen Strafraum. Luca Wendtland (31.), Philipp Waschkau (34.) und Fabio Dammann (70.) vergaben die Möglichkeiten aber.

Derweil musste Stade das Remis teuer bezahlen. Linksverteidiger Phillipp Aue verletzte sich bei einem Zweikampf mit Iscan schwer (63.). Er wurde in der einbrechenden Dämmerung mit starken Schmerzen am Sprunggelenk vom Rettungswagen abtransportiert. Für ihn ging es zur Untersuchung ins Rotenburger Krankenhaus.

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