Startnummer 7

Ruven Hahn (Judo)

Ruven Hahn räumte 2017 den Titel bei den Landes- und den norddeutschen Meisterschaften ab. - Foto: Ludwig
+
Ruven Hahn räumte 2017 den Titel bei den Landes- und den norddeutschen Meisterschaften ab.

Rotenburg - Schon als kleiner Junge zog sich Ruven Hahn den weißen Anzug über. „Mit sechs Jahren habe ich mit Judo angefangen“, erzählt der 19-jährige Kampfsportler des TuS Rotenburg. Angetrieben wurde er auch von Dimitri Peters. Der Olympiadritte von London 2012 hat schließlich an der Wümme die Grundzüge des Sports erlernt. „Einmal hat er mich und meinen Bruder Lennart sogar eingeladen“, erinnert sich Hahn.

Bis heute ist er seinem Sport und den Trainern Volker Mitschke sowie Heinrich Friauf treu geblieben, denn eines schätzt er ganz besonders an seinem Sport: „Man verbindet Ausdauer, Kraft und Fitness. Und es ist nicht so gefährlich wie andere Kampfsportarten.“

2017 holte sich Hahn erst den Landesmeister-Titel in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm bei der U 21 und ließ wenig später auch den Sieg bei den norddeutschen Meisterschaften folgen. „Ich hatte ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, beide Titel zu gewinnen“, staunt Hahn über sich selbst. „Es ist aber auch immer etwas Zufall beim Judo dabei.“

Damit hatte der Braungurt-träger sogar die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft geschafft. Die Fahrt nach Frankfurt (Oder) trat Hahn aber nicht an. „In den Jahren vorher war ich da. Aber das ist ein Klassenunterschied, weil da fast nur Kaderathleten sind. Und in den folgenden Wochen hatte ich meine Abiturklausuren“, begründet er den Verzicht.

Mittlerweile Studium aufgenommen

Dass dieses Jahr wieder so gut läuft, ist recht unwahrscheinlich. Mittlerweile studiert der Kampfsportfan, der gelegentlich auch zum Boxen und Kickboxen sowie ins Fitnessstudio geht, Medizintechnik in Bremerhaven. Das Judotraining steht deshalb nur noch ein Mal pro Woche auf dem Programm – in Bremerhaven. 

„Nach Rotenburg schaffe ich es höchstens mal freitags“, erklärt Hahn. Hinzu kommt, dass er aus der U 21 raus ist und bei den Herren starten muss. Den Sport aufgeben, kommt für ihn aber nicht infrage: „Wettkämpfe werde ich natürlich bestreiten“, verrät der Kreisstädter. Immerhin möchte er auch in Zukunft etwas in Peters‘ Fußstapfen treten. „Profi werde ich aber niemals“, weiß Hahn. 

vw

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Corona-Testzentrum öffnet in Zeven

Corona-Testzentrum öffnet in Zeven

Thomas Schäfer ist tot – Sein Leben in Bildern

Thomas Schäfer ist tot – Sein Leben in Bildern

Überforderung im Sport vermeiden

Überforderung im Sport vermeiden

Warum Rasenroboter doch noch einen Gärtner brauchen

Warum Rasenroboter doch noch einen Gärtner brauchen

Meistgelesene Artikel

Leyens zieht Schlussstrich

Leyens zieht Schlussstrich

Abpfiff für die Landesklasse

Abpfiff für die Landesklasse

Cusimano ist in Sorge

Cusimano ist in Sorge

TNB verschiebt Tennis-Saison

TNB verschiebt Tennis-Saison

Kommentare