Auch die Chinesen wollten den Ex-Rotenburger

Antalyaspor angelt sich Deniz Kadah

Elf Tore erzielte Deniz Kadah vergangene Saison in der Süper Lig – jetzt wechselt er zu Antalyaspor. - Foto: imago

Rotenburg - Von Matthias Freese. Beim Rotenburger SV kam seine Karriere 2005 so richtig in Schwung – inzwischen wird der Marktwert von Deniz Kadah auf rund zwei Millionen Euro taxiert. Seit Dienstag steht der 30-jährige Fußball-Profi beim Süper-Lig-Club Antalyaspor unter Vertrag. Nach zweieinhalb Jahren beim Klassenrivalen Caykur Rizespor unterschrieb der Stürmer einen Zwei-Jahres-Vertrag plus Option beim Vorjahresneunten und spielt ab sofort an der Seite des ehemaligen Weltstars Samuel Eto'o.

Der aus Verden stammende Kadah, der zu fünf Bundesliga-Einsätzen für Hannover 96 gekommen war und in 76 Süper-Lig-Spielen 22 Treffer markiert hat, wechselt ablösefrei und mit der Empfehlung von elf Saisontoren in der Serie 2015/2016 zum Club aus der türkischen Touristenhochburg. „Ehrlich gesagt gab es einige Angebote, unter anderem auch aus China und Katar mit verlockendem Geld und auch von einem UEFA-Cup-Teilnehmer“, verrät Kadah auf Nachfrage. „Aber die Funktionäre von Antalya haben wirklich allesamt sehr große Arbeit geleistet und mich mit ihrem neuen Projekt überzeugt.“ Kadah wird künftig unter dem Portugiesen José Morais, der zuvor José Mourinho bei Inter Mailand, Real Madrid und dem FC Chelsea assistiert hatte, spielen.

Noch populärer ist Kadahs künftiger Sturmpartner, Samuel Eto'o. Der ehemalige Nationalspieler Kameruns hat seine erfolgreichste Zeit beim FC Barcelona und Inter Mailand mit drei Champions-League-Titeln erlebt. „Na klar ist es eine Riesenehre, neben einem Weltklasse-Stürmer wie Eto'o spielen zu dürfen. Und ich hoffe, ich kann noch einiges dazu lernen“, sagt Kadah, für den der Kampf um den Stammplatz begonnen hat.

„Ich habe echt ein gutes Gefühl und werde noch fleißiger trainieren“, verspricht er und ergänzt: „Antalya ist von der Lage her auch in einer sehr schönen Region. Ich freue mich einfach auf diese neue Herausforderung.“

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