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Anon Raras Mitayani-Hahn (Cheerleading)

Engagiert, kreativ, qualifiziert und erfolgreich: Anon Raras Mitayani-Hahn brachte das Cheerleading nach Sottrum.

Sottrum - Vier bis fünf Mal in der Woche ist Anon Raras Mitayani-Hahn, Cheerleading-Trainerin beim TV Sottrum, in der Sporthalle zu finden. Das ist jedoch nicht alles, denn auch zu Hause nimmt die Sportart, eine Kombination aus Turnen, Tanz und Akrobatik, viel Zeit in Anspruch. „Für ein neues Programm sind es vier bis fünf Stunden am Tag“, erzählt die 36-Jährige. Teamwork und Leistungswille sind bei der Umsetzung besonders wichtig.

Im Gegensatz zu vielen anderen Coaches stellt Anon Raras Mitayani-Hahn die Choreographien mit Tanz, Übergängen und Musik selber zusammen. Dabei weiß sie genau, was sie tut, denn in der Cheerleading-Szene ist sie alles andere als ein unbeschriebenes Blatt. So verfügt die gebürtige Indonesierin nicht nur über eine qualifizierte Trainerlizenz, die sie in einem mehrwöchigen Seminar in Japan, wo die International Federation of Cheerleading den Sitz hat, erworben hat, sondern trainierte auch schon das indonesische Nationalteam.

Der Liebe wegen – seit 2011 ist sie mit Frederik Hahn verheiratet – verschlug es sie nach Sottrum. Den Grundstein für Cheerleading in der Wieste-Gemeinde legte Mitayani-Hahn 2012 mit einem Event beim Kinderferienprogramm. Die Begeisterung war gleich so groß, dass die Cheerleading-Termine einen festen Platz im Kalender erhielten. 

Weiterhin Kontakt zu Cheerleadern in Indonesien

Die ersten Erfolge stellten sich schnell. So gab es bereits mehrere Qualifikationen zur Deutschen Meisterschaft und im Sommer den bisherigen Höhepunkt – Platz drei bei den Europameisterschaften in Kroatien. Dabei weiß die Trainerin das Engagement der Eltern zu schätzen: „Sie haben mir sehr geholfen“, lobt sie.

Obwohl Mitayani-Hahn seit ihrer Schwangerschaft 2015 selber nicht mehr aktiv ist, erweitert sie ihr Wissen ständig. „Ich mache zwar nicht mehr mit, aber lerne noch bis heute, was alles möglich ist“, sagt sie und freut sich, dass die Kontakte zu den Cheerleadern in Indonesien nie eingeschlafen sind. So werden noch oft Informationen ausgetauscht. Für ihre Sottrumer hat sie ein großes Ziel: „Ich wünsche mir, dass alle Teams zur Deutschen Meisterschaft fahren.“ - ho

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