Angreifer Jan Ostenfeld hat seinen Torriecher wiedergefunden

Die Tormaschine des TuS Westerholz

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Einer der besten Torschützen der Kreisliga: Jan Ostenfeld vom TuS Westerholz.

Westerholz - Von Julian Diekmann. Gleich drei Mal dufte sich Jan Ostenfeld (28) am Wochenende in die Torjägerliste der Fußball-Kreisliga eintragen. Nach seinen Treffern zehn, elf und zwölf im Heimspiel gegen den SV Hamersen hat der gelernte Maurer für ein Ausrufezeichen gesorgt und avanciert damit zum Spieler des Wochenendes.

Damit gewann Ostenfeld auch das Duell der beiden besten Kreisliga-Torschützen gegen Dirk Haller (SV Hamersen/14 Tore), der in der Partie beim TuS Westerholz genauso blass blieb, wie seine übrigen Mannschaftskollegen. Sehr zur Freude seines Trainers Peter Ludwig. „Jan hat ein super Spiel abgeliefert. Ich war mit seiner Leistung mehr als zufrieden. Schön, dass er drei Mal getroffen hat“, lobt der Coach des TuS Westerholz seinen Schützling.

Kaum zu glauben, dass der Angreifer vergangene Saison nur auf ein paar wenige Treffer kam. „Damals hatte er eine schwierige fußballerische Situation durchgemacht“, erinnert sich Ludwig: „Zwar hatte er in jedem Spiel sein letztes Hemd gegeben, aber das mit dem Toreschießen wollte einfach nicht klappen. Deswegen bin ich jetzt umso glücklicher, dass er seinen Torriecher wiedergefunden hat.“ Und zwölf Tore in gerade einmal neun Saisonspielen sprechen dabei eine eindeutige Sprache. „Jan musste diese Spielzeit bereits eine Rotsperre von drei Wochen absitzen und hatte zudem noch eine weitere Begegnung verpasst. Von daher bin ich mit seiner aktuellen Entwicklung mehr als zufrieden“, erklärt Ludwig.

Vor allem sein Einsatz für die Mannschaft gefällt dem Übungsleiter: „Er geht auch mal dort hin, wo es weh tut.“ Wie gegen Hamersen, als er sich nach einem Kopfballtor eine Platzwunde zuzog und fünf Minuten vor dem Ende der Begegnung ausgewechselt wurde.

Für Ludwig sei Ostenfeld ein fast kompletter Fußballer. „Er hat nicht nur eine überragende Technik, sondern ist auch körperlich auf einem sehr hohem Niveau.“ Nur eine kleine Schwäche hat sein Coach ausgemacht. „Er ist nicht der größte Spieler und hat beim Kopfball ein paar Defizite“, berichtet Ludwig: „Ich hoffe, dass wir Jan bald in der Bezirksliga sehen, das Zeug dazu hat er allemal. Und dann am liebsten im Trikot des TuS Westerloz.“

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