Die Hasanajs buchen das Ticket

Altherren des RSV nach 4:0 gegen Steimbke erstmals seit 2004 in der Endrunde in Barsinghausen

Es darf gejubelt werden: Femi Hasanaj (2.v.r.) empfängt die Glückwünsche von Tim Ebersbach nach seinem 1:0. - Foto: Freese
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Es darf gejubelt werden: Femi Hasanaj (2.v.r.) empfängt die Glückwünsche von Tim Ebersbach nach seinem 1:0.

Rotenburg - Von Matthias Freese. Torwart Thorsten Nitz gehörte schon damals dazu, der gestern verletzte Heiko Malende ebenfalls. Trainer Thorsten Bruns war wiederum 2004 noch als Spieler dabei, als die Altherren-Fußballer des Rotenburger SV als Bezirksmeister das letzte Mal in Barsinghausen starteten. Nach 15-jähriger Pause qualifizierte sich der Wümme-Club am Tag der Deutschen Einheit ohne allzu große Mühe wieder für die Endrunde der Niedersachsenmeisterschaft am 4. Mai 2019. In der dritten Qualifikationsrunde gab es einen 4:0 (2:0)-Heimsieg gegen den SV Brigitta-Elwerath Steimbke aus dem Kreis Nienburg.

Der Mann des Spiels trug gleichzeitig auch die Kapitänsbinde. Stürmer Femi Hasanaj erzielte gleich drei Tore für den Kreispokalsieger. „Der steht eben einfach da, wo er stehen muss“, merkte Coach Bruns an. Avni Hasanaj steuerte den vierten Treffer bei. Dabei musste Bruns noch unmittelbar vor dem Spiel umplanen. Neben dem langzeitverletzten Güven Ayik, Urlauber Michael Krüger, Waldemar Ott (für die Herren des TV Sottrum im Einsatz) und Adam Posilek (Zerrung) musste auch noch Malende nach dem Aufwärmen abwinken.

So übernahm Erste-Herren-Leihgabe Björn Mickelat kurzfristig den Part des Abwehrchefs. Als Zehner war hingegen sein Trainer Tim Ebersbach wieder an Bord. „Gerade unsere Manndecker Henning Schwardt und Martin Luther haben aber sehr gut dagegengehalten“, lobte Bruns. „Und Arthur Dreger ist immer wieder mit Tempo über die linke Seite gekommen. Ohnehin haben sich die Jungs gut an die taktischen Vorgaben gehalten.“

Die Gäste hatten durchaus ihre Möglichkeiten, die dicksten per Pfostenschuss durch Stefan Czyborra (45.) und Hannes Jacobs, als Keeper Nitz einen starken Reflex zeigte (54.). Da war das Spiel allerdings auch beim Stand von 3:0 längst entschieden. Nach einer Flanke von Michael Wekel hatte Steimbkes Torwart Stefan Schwiersch den Ball nicht festhalten können – Femi Hasanaj drückte ihn zum 1:0 über die Linie (21.). Drei Minuten später erhöhte sein Bruder Avni Hasanaj nach feiner Vorarbeit von Ebersbach. Nach der Pause war schnell alles klar, als Dreger über die linke Seite vorstieß und Femi Hasanj bediente. Der erhöhte nach Doppelpass mit Avni Hasanj auf 3:0 (39.). Seinem dritten Treffer ging wiederum eine feine Kombination zwischen Ebersbach und Wekel voraus (69.).

„Steimbke hat nachher aufgegeben, aber auch sehr durchsichtig gespielt“, fand Trainer Bruns. Im Mai geht es nun also in die „Hauptstadt“ des niedersächsischen Fußballs nach Barsinghausen. „Für uns ist da nichts drin, aber du triffst dort Ex-Profis und Leute, die richtig gut sind“, freut sich Bruns.

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