Die Reserve-Fußballer des RSV feiern das Double in der Kreisliga und setzen ihren Durchmarsch weiter fort

Von alten Daddys und jungen Dachsen

Reserve-Fußballer des Rotenburger SV

ROTENBURG (dc) · Die Bilanz liest sich mehr als beeindruckend: Vier Meistertitel, ein Pokalsieg und vier Aufstiege in den vergangenen fünf Jahren stehen für die Reserve-Fußballer des Rotenburger SV zu Buche. Mittlerweile hat das Team seinen Weg aus der 3. Kreisklasse bis hoch in die Bezirksliga fortgesetzt und hat auch hier in der Hinrunde starke Leistungen gezeigt.

In der vergangenen Saison sorgte die Mannschaft des Trainergespanns Thorsten Bruns, jetzt Koordinator im Verein, und Cord Ohlmann für den vorläufigen Höhepunkt dieses Durchmarsches – und fuhr das Double in der Kreisliga ein. Nachdem die Rotenburger die Meisterschaft schon drei Spieltage vor dem Saisonende klargemacht hatten, setzte das Team durch einen 7:6-Erfolg nach Elfmeterschießen im Kreispokalfinale gegen den TV Stemmen einer glänzenden Saison die Krone auf.

„Ich denke, bei uns ist es einfach die gute Mischung im Kader, die den Erfolg ausmacht“, sucht Ohlmann nach einem Grund für den beachtlichen Aufstieg. „Bei uns leben die alten Daddys den jungen Dachsen eben vor, wie man sich in einem Team verhält“, schmunzelt der Coach. Wenn Ohlmann dabei von „alten Daddys“ spricht, dann meint er vor allem Spieler wie Dariusz Sztorc, Henning Schwardt, Boris Lange, Adam Posilek und Thorsten Nitz, die in der Vergangenheit durch ihre Erfahrung immer wieder vorangingen. Auf der anderen Seite bekommen aber auch immer wieder Jugendspieler ihre Chance, sich in der Mannschaft zu etablieren.

„Nach dem Aufstieg in die 1. Kreisklasse gab es einen großen Umbruch, weil viele Spieler in die Dritte gewechselt sind. Seit dem hat sich der Kader nicht mehr dramatisch verändert“, erklärt Ohlmann und betont: „Wir haben Spieler wie Dariusz Sztorc, Waldemar Ott und Adam Posilek aus der Ersten dazubekommen und darauf geachtet, dass nur Jungs in der Mannschaft spielen, die einen Bezug zu Rotenburg und zum RSV haben.“

Eine Philosophie, die bis dato voll aufging. Auch für die Zukunft haben sie sich in der RSV-Reserve ehrgeizige Ziele gesteckt: „Wir haben ein gutes Level erreicht, das müssen wir jetzt natürlich halten“, hebt Ohlmann hervor.

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