Spieler des Wochenendes

Als Sechser fühlt Slominski sich wohl

Kay Slominski kniet auf dem Rasen und kitzelt Beagle Bay.
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Spaß auf und neben dem Platz: Nach seiner Auswechslung spielte Kay Slominski mit Beagle Bay.

Spaß hat Kay Slominski sowohl neben dem Platz mit Beagle Bay als auch auf dem Feld mit der Mannschaft, der er noch ein höheres Level zutraut.

Unterstedt – Dem eingewechselten Till Högermeyer wünschte er noch „viel Spaß“, dann widmete sich Kay Slominski, nachdem er den Platz verlassen hatte, erst einmal Bay, dem Beagle seiner Eltern, und tollte mit ihm hinter der Bande herum. „Der freut sich immer, wenn er weiß, dass es zum Sportplatz geht“, erzählt der Mittelfeldakteur der SG Unterstedt. 77 intensive und erfolgreiche Minuten hatte er hinter sich. Zwei Tore und eine Vorlage standen für Slominski beim 4:1-Sieg im Derby der Fußball-Kreisliga gegen die SG Westerholz/Hetzwege in seinem Arbeitsnachweis.

„Sehr gut“, fand Coach Fabian Knappik den Auftritt seines Sechsers. „Gerade in der ersten Halbzeit hat er das Spiel an sich gerissen.“ Und Verantwortung übernommen – auch bei den Standards. Seinen ersten Treffer zum 2:0 erzielte er per Freistoß, seinen zweiten per Strafstoß. „Als der Pfiff beim Elfmeter kam, gab es einen kurzen Blickkontakt mit Nisar Atris“, berichtet Slominski – dann stand fest, wer antreten würde. Bei den Freistößen ist ansonsten auch Daniel Moderau ein Kandidat, doch der fehlte verletzt. „Yannik Malende und ich teilen uns das dann, das entscheiden wir spontan, wie das persönliche Empfinden eben ist. Da gibt es keine Hierarchie“, versichert Slominski, der mit seinen 31 Jahren zur Gilde der Routiniers gehört und viel Respekt erntet: „Für so einen alten Kerl bewegt er sich auf dem Platz wirklich noch sehr gut. Das wirkt noch richtig leichtfüßig und grazil“, flachst etwa Mitspieler Vincent Wuttke.

Slominski, der früher durchaus offensiver im Mittelfeld unterwegs war, fühlt sich auf der Sechs wohl. „Auf der Zehn sind wir ja auch sehr gut aufgestellt“, findet er und lobt seinen eigentlich neben ihm spielenden, aber gegen Westerholz/Hetzwege fehlenden Kollegen Hannes Kettenburg: „Das hamoniert sehr gut.“ Ideal habe es am Sonntag auch mit Nisar Atris funktioniert, ergänzt Slominski und nennt den Grund, weshalb Unterstedt einen nahezu optimalen Saisonstart mit 13 Punkten aus fünf Spielen und der Tabellenführung hingelegt hat: „Mal eben Hannes Kettenburg, Theo Kettenburg und Daniel Moderau zu ersetzen, das ist schon eine Nummer. Da muss ich der Mannschaft ein Riesenkompliment machen, gerade in den letzten zwei Spielen. Das ist nicht selbstverständlich bei den personellen Ausfällen. Trotzdem kriegen wir es hin, das zu kompensieren.“ Und das wiederum hänge auch mit dem Teamspirit zusammen. „Wir sind als Mannschaft noch enger zusammengerückt“, glaubt Slominski. Das merke er auch selbst, nachdem er im Sommer 2020 zur SG Unterstedt gekommen war, die Saison aber früh abgebrochen wurde. „Jetzt fühle ich mich zu 100 Prozent integriert.“

So rückt Unterstedt allmählich in den engen Kreis der Titelaspiranten. Und ein wenig klingt es wie eine Kampfansage, wenn Slominski sagt: „Ich freue mich auf die Zeit, wenn wir alle Mann an Bord haben. Dann können wir ein fußballerisches Level erreichen, was wir jetzt noch nicht imstande sind abzurufen.“

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